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Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest

Wie du die Partnerschaft als Entwicklungsweg nutzt

By Eva-Maria Zurhorst
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Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest by Eva-Maria Zurhorst

Obwohl die Ehe nach wie vor für viele Menschen glanzvolles Siegel ihrer Liebe ist, folgt in Deutschland inzwischen auf jede zweite Heirat früher oder später die Scheidung. Diese Blinks gehen einfühlsam und bestimmt der Frage nach, warum immer mehr Paare das Handtuch werfen. Sie zeigen, dass Krisen nicht das Ende, sondern manchmal erst der Anfang, und lange, glückliche Beziehungen auch in einer Wegwerfgesellschaft möglich sind.

  • Paare, die in einer Ehe- oder Beziehungskrise stecken
  • Alle, die sich mit Zweifeln plagen oder innerlich gar schon geschieden sind
  • Partner, die sich selbst und ihre Beziehung lebendig halten möchten

Eva-Maria Zurhorst studierte Geschichte und Politik und arbeitete als Journalistin u.a. für den WDR und die DPA. Nachdem sie als PR-Beraterin zunächst in der Wirtschaft tätig war, gelangte sie über eine psychotherapeutische Zusatzausbildung zum Coaching und erhält seitdem in ihrer Praxis für Beziehungsberatung intime Einblicke in die Probleme vieler Paare. Ihr Buch Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest (2004) machte sie außerdem zur Bestsellerautorin.

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Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest

By Eva-Maria Zurhorst
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Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest by Eva-Maria Zurhorst
Synopsis

Obwohl die Ehe nach wie vor für viele Menschen glanzvolles Siegel ihrer Liebe ist, folgt in Deutschland inzwischen auf jede zweite Heirat früher oder später die Scheidung. Diese Blinks gehen einfühlsam und bestimmt der Frage nach, warum immer mehr Paare das Handtuch werfen. Sie zeigen, dass Krisen nicht das Ende, sondern manchmal erst der Anfang, und lange, glückliche Beziehungen auch in einer Wegwerfgesellschaft möglich sind.

Key idea 1 of 7

Nach der ersten Verliebtheit kommt oft der ernüchternde Alltag.

Wir alle kennen das: Im Rausch der ersten Verliebtheit zeigen wir uns von unserer besten Seite und auch der Partner strahlt durch die rosarote Brille im perfekten Licht. Wir sind uns zwar bewusst darüber, dass die knalligen Konfettifarben irgendwann zum weichgewaschenen Pastell des Alltags verblassen, aber trotzdem gehen heute genau daran immer mehr Beziehungen zu Bruch. Warum?

Grund für den tiefen Fall sind unsere hohen Erwartungen. Wir wünschen uns den absoluten Traumpartner – und vergessen, dass wir selbst lauter Schwächen und Makel haben. Zusätzlich belasten wir die Liebe mit der Forderung, der andere solle uns als Person vervollständigen. Peter z.B. wünscht sich eine starke und unabhängige Frau. Als er sie in der beruflich erfolgreichen und selbstbewussten Stefanie findet, ist er über beide Ohren verliebt. Bald aber macht die Begeisterung der Ernüchterung Platz, weil Peter sich ausgeschlossen fühlt, wenn Stefanie immer wieder ohne Rücksprache eigenständig Entscheidungen trifft.

Wie viele Menschen erwartet auch Peter, dass seine Beziehung zu jeder Zeit v.a. sein eigenes Lebensglück komplettiert. Dabei vergisst er, dass seine Partnerin keine Wunschmaschine ist, sondern ein eigenständiger Mensch mit Plänen, Gedanken und Gefühlen.

Genau dieses Muster ist immer häufiger erkennbar. Die Liebe wird zur Leinwand, auf die wir unerfüllte Bedürfnisse unserer Kindheit projizieren. Unserem Partner geht es natürlich genauso. Weil das Vertrauen in der ersten Zeit aber meist noch nicht reicht, um alle Wünsche, Zweifel und Ängste zu artikulieren, läuft das Kopfkino beiderseits weiter. Wenn der Zauber des Neuen dann dem Alltag weicht, bekommt die Traumvorstellung Risse. Plötzlich fallen herumliegende Klamotten, hochgeklappte Klodeckel und andere Marotten unerwartet unangenehm ins Auge.

Wenn sich Partner und Projektion erneut nicht als deckungsgleich erweisen, begehen viele den Fehler, den anderen auf Biegen und Brechen ändern zu wollen. Dass der sich natürlich nicht einfach so umkrempeln lassen will, markiert dann häufig schon den Anfang vom Ende der Beziehung. Die Frage ist nur: Muss das immer so sein?

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