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Leben statt kleben

Loslassen, Ballast abwerfen und die Leichtigkeit des Seins wiederentdecken

By Birgit Medele
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Leben statt kleben: Loslassen, Ballast abwerfen und die Leichtigkeit des Seins wiederentdecken by Birgit Medele

In Leben statt kleben! (2011) geht es um die vielen unnützen Dinge, die unser Zuhause vollstopfen und uns sprichwörtlich die Luft zum Atmen nehmen. Die Blinks beschreiben, welche befreienden Auswirkungen es auf deine Persönlichkeit und dein Leben haben kann, wenn du lernst, dich – wohlüberlegt und in kleinen Schritten – von diesen Dingen zu trennen.

  • Menschen, die Schwierigkeiten damit haben, sich von Sachen zu trennen
  • Alle, die an der Kunst des richtigen Aufräumens interessiert sind
  • Chaoten, die wissen möchten, wie Clearing der Persönlichkeitsentwicklung dienen kann

Birgit Medele arbeitete nach ihrem Studium als Journalistin und Konzeptkünstlerin, bis sie entdeckte, dass sich aus ihrem Talent für Organisation und Entrümpelung auch ein Beruf machen lässt. Heute lebt sie als professionelle Aufräumexpertin und ist Geschäftsführerin der Agentur Clear of Clutter in London.

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Leben statt kleben

Loslassen, Ballast abwerfen und die Leichtigkeit des Seins wiederentdecken

By Birgit Medele
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  • Contains 9 key ideas
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Leben statt kleben: Loslassen, Ballast abwerfen und die Leichtigkeit des Seins wiederentdecken by Birgit Medele
Synopsis

In Leben statt kleben! (2011) geht es um die vielen unnützen Dinge, die unser Zuhause vollstopfen und uns sprichwörtlich die Luft zum Atmen nehmen. Die Blinks beschreiben, welche befreienden Auswirkungen es auf deine Persönlichkeit und dein Leben haben kann, wenn du lernst, dich – wohlüberlegt und in kleinen Schritten – von diesen Dingen zu trennen.

Key idea 1 of 9

Dinge „kleben“ an uns, weil sie emotional aufgeladen sind und über sich selbst hinausweisen.

Wir tun uns schwer, uns von Dingen zu trennen, weil diese für uns meist mehr sind als leblose Gegenstände: Sie sind verbunden mit unseren Geschichten, Erinnerungen, Träumen, Hoffnungen und Zukunftsplänen. Ein Buch, das uns z.B. der verstorbene Großvater geschenkt hat, ist mehr als nur ein Buch. Es weist weit über sich als bloßen Gegenstand hinaus, denn es erinnert uns an ihn, rührt und bewegt uns. Vielleicht macht es uns auch traurig oder lässt uns an schöne gemeinsame Zeiten zurückdenken – und hat daher für mich einen symbolischen, immateriellen Wert.

Oft stehen Dinge auch für einen verlorenen Traum oder etwas, das wir in unserem Leben vermissen. Die Bücherkiste mag dafür stehen, dass wir bedauern, keine Zeit mehr zum Lesen zu finden, und Flugzeugmodelle können die Freiheit und Schnelligkeit verkörpern, nach der wir uns in unserem Leben sehnen. Die riesige DVD-Sammlung steht vielleicht für den Wunsch, selbst Filmregisseur zu sein, oder das alte Schlagzeug für den Jugendtraum, Musiker zu werden.

In anderen Worten: Die Dinge sind mit uns und unserem Leben verschweißt. Sich von ihnen zu trennen, bedeutet auch, sich vor sich selbst einzugestehen, manche Träume und Ziele in seinem Leben nicht erreicht zu haben. Daher ist Clearing oft ein schmerzhafter, aufwühlender Prozess, da er tief vergrabene, uns mitunter unbewusste Gefühle an die Oberfläche holt.

Clearing sollte daher auf keinen Fall mit dem Vorschlaghammer oder dem Räumungskommando angegangen werden. Es lohnt sich, jedes Ding einzeln zu begutachten und abzuwägen, ob man es unbedingt behalten möchte – oder ob es an der Zeit ist, sich von ihm zu trennen. Wenn einem das Herz bluten würde, falls man auf diese eine CD, dieses eine Foto oder dieses eine Kleidungsstück verzichten müsste, dann sollte man es vorerst lieber behalten.  

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