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Lebe ein reiches Leben, statt reich zu sterben

So machst du das Beste aus deinem Geld und deinem Leben

By Bill Perkins
  • Read in 13 minutes
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  • Contains 8 key ideas
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Lebe ein reiches Leben, statt reich zu sterben by Bill Perkins
Synopsis

Lebe ein reiches Leben, statt reich zu sterben (2020) erklärt, warum Reichtum und Geld nicht das Gleiche sind. Im Gegenteil: Wer ständig aufs Sparen bedacht ist, verpasst am Ende die Fülle des Lebens. Wer wirklich reich werden will, muss weniger geizen und schlauer ausgeben – diese Blinks zeigen, wie das geht.

Key idea 1 of 8

Zeit ist nicht Geld

John war gerade mal 35, als ihm die Ärzte mitteilten, dass er Krebs im Endstadium hatte. Als seine Familie es erfuhr, traf seine Frau Erin sofort eine radikale Entscheidung: Sie kündigte ihren Job, damit John und sie seine letzten Monate gemeinsam verbringen konnten. Nach seinem Tod war Erin dankbar für diese intensive Zeit mit ihm. 

Dieses extreme Beispiel zeig: Unsere Zeit auf Erden ist begrenzt – und deshalb müssen wir sorgfältig entscheiden, wie wir sie verbringen wollen. Allerdings denken wir bei unseren Entscheidungen zu oft an andere begrenzte Ressourcen als an die Zeit selbst. So verschwenden wir womöglich unser ganzes Leben.

Menschen, die so tun, als hätten sie unbegrenzt Zeit auf Erden, zögern oft die Freuden im Leben hinaus. Stell dir eine ambitionierte dreißigjährige Managerin vor, die all ihre Hobbys und Freizeitpläne gedanklich auf den Ruhestand verschiebt. Wenn sie erst einmal in Rente ist, wird sie nach Italien fahren, Wasserskifahren lernen und schließlich eine Weltreise unternehmen. 

Aber mal ehrlich: Bis es endlich so weit ist, wird die Managerin diese abenteuerlichen Erfahrungen vermutlich viel weniger genießen können. Oder sie wird sie gar nicht erst erleben.

Denn egal, wie viel man arbeitet, Gesundheit kann man sich nicht aufsparen. Selbst wenn man im Alter endlich massenhaft Geld und Zeit hat, gibt es keine Garantie dafür, dass man körperlich noch Spaß daran findet, die Spanische Treppe in Rom zu erklimmen. Und auch, wenn es eine schöne Vorstellung ist: Wie viele Achtzigjährige fahren tatsächlich noch Wasserski?

Warum also beginnt unsere dreißigjährige Managerin nicht jetzt damit, das zu tun, was sie immer schon machen wollte? Weil man ihr beigebracht hat, Geld zu sparen, anstatt es auszugeben. 

Auch der Autor folgte lange diesem Rat. Bis er eines Tages ein Gespräch führte, das sein Leben veränderte. 

Damals war er ein Junior-Mitarbeiter in einem Finanzunternehmen und sparte jeden Cent seines kleinen Gehalts. Eines Tages prahlte er vor einem älteren Kollegen mit seinen Ersparnissen. Aber zu seiner Überraschung war dieser nicht beeindruckt. 

Stattdessen forderte er den Autor auf, über Folgendes nachzudenken: Er hätte doch den schlecht bezahlten Einstiegsjob nur angenommen, um in der Firma in eine bessere Position mit höherem Gehalt aufzusteigen. 

Warum also sollte er also jetzt sein geringes Gehalt für sein reicheres und älteres zukünftiges Selbst zur Seite legen? Dieser Gedanke veränderte seinen finanziellen Ansatz. Perkins begann, sein Geld besser zu nutzen – und zwar, um seine Zwanziger zu genießen. 

Denn eines ist klar: Mehr Geld sparen ist fast immer möglich, aber verlorene Zeit und verpasste Freuden lassen sich nicht zurückgewinnen. 

Das heißt natürlich nicht, dass du dein Geld in jungen Jahren blind zum Fenster hinausschmeißen sollst. Im nächsten Blink lernst du, wie du dein Geld jetzt genießen und trotzdem in deine Zukunft investieren kannst. 

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