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Keinhorn

Was es wirklich heißt, ein Start-up zu gründen

By Julian Leitloff & Caspar Tobias Schlenk
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Keinhorn by Julian Leitloff & Caspar Tobias Schlenk

Offen und schonungslos erzählen die Blinks zu Keinhorn (2020) die Geschichte von Julian, einem Gründer wie aus dem Bilderbuch: jung, männlich, risikoaffin. Mit 22 Jahren baute er sein erstes Unternehmen auf. Während wir Julian auf so mancher Achterbahnfahrt des Glücks begleiten und seine Ängste und Sorgen kennenlernen, erfahren wir hautnah, dass Unternehmensgründung nur wenig mit der oft so hippen und dynamisch wirkenden Start-up-Welt zu tun hat.

  • Angehende Gründer und Gründerinnen, die sich ohne rosarote Brille ins Abenteuer stürzen wollen
  • Alle, die sich für eine etwas andere Erfolgsgeschichte interessieren 
  • Jeder, der mehr über die deutsche Start-up-Szene wissen möchte

Julian Leitloff gründete schon während des Studiums mit seinem besten Freund das Unternehmen Stilnest, das sich auf die Herstellung von Schmuck aus dem 3D-Drucker spezialisierte. Mittlerweile ist er Chef eines neuen Start-ups. Gemeinsam mit dem Wirtschaftsjournalisten Caspar Schlenk erinnert er sich in seinem ersten Buch an die wunderschönen, aber auch düsteren Momente, die ihm sein erstes Start-up beschert hat.

 

Original: Keinhorn © 2020 Campus Verlag GmbH, Frankfurt am Main/New York

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Keinhorn

Was es wirklich heißt, ein Start-up zu gründen

By Julian Leitloff & Caspar Tobias Schlenk
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Keinhorn by Julian Leitloff & Caspar Tobias Schlenk
Synopsis

Offen und schonungslos erzählen die Blinks zu Keinhorn (2020) die Geschichte von Julian, einem Gründer wie aus dem Bilderbuch: jung, männlich, risikoaffin. Mit 22 Jahren baute er sein erstes Unternehmen auf. Während wir Julian auf so mancher Achterbahnfahrt des Glücks begleiten und seine Ängste und Sorgen kennenlernen, erfahren wir hautnah, dass Unternehmensgründung nur wenig mit der oft so hippen und dynamisch wirkenden Start-up-Welt zu tun hat.

Key idea 1 of 9

Raoul hat eine „richtig geile Idee“.

Was haben Uber, Airbnb, Delivery Hero oder die Direktbank N26 gemeinsam? Sie sind Einhörner – also Start-ups, die mindestens eine Milliarde US-Dollar wert sind. Die dazugehörigen Gründungsgeschichten sind in der Regel vom gleichen Narrativ geprägt: Es war harte Arbeit. Aber aus der Garage, dem Keller oder der Studentenbude heraus wurde ein Unternehmen geschaffen, das geradlinig auf märchenhaften Erfolg zusteuerte. Maximal eine Krise wird der Glaubwürdigkeit halber noch in die Gründer-Geschichte eingeflochten. 

Doch solche Geschichten, wie wir sie auch von Mark Zuckerberg oder Elon Musk kennen, sind die Ausnahme. Sie sind ein klarer Fall von Survivorship-Bias – die Sieger bestimmen die Geschichtsschreibung. Julian erzählt eine andere Geschichte. Der Titel seines Buches nimmt es vorweg: Seine Start-up-Idee ist nicht Milliarden wert. Sie ist kein Einhorn, sondern ein Keinhorn. Googelst du Julian Leitloff, wirst du dennoch nur Artikel finden, die vom Erfolg handeln. Dabei hat Julian unzählige Höhen und Tiefen durchlebt und als junger Unternehmer viel Lehrgeld bezahlt. Es lohnt sich deshalb, in seine ganz persönliche und ehrliche Keinhorn-Gründungsgeschichte einzutauchen. Bist du bereit?

Es ist das Jahr 2011, Julian studiert Wirtschaft in Friedrichshafen. Eines Tages ruft ihn sein bester Freund Raoul aufgeregt an. Er habe gerade einen Kurs für 3D-Druck belegt, das sei eindeutig eine Technologie, die kurz vor dem Durchbruch stünde. Das sei eine „richtig geile Idee“ für ein Unternehmen, erklärt er. Julian ist begeistert. Die beiden Technik-Nerds verbringen daraufhin drei Tage mit Brainstorming in einem abgelegenen bayerischen Hotel. Sie sind sich sicher, dass sie den nächsten großen Trend erkannt haben, und fühlen sich, als hätten sie just die Formel für ein Weltimperium ausgetüftelt. Womit sie das Weltimperium aufbauen wollen, fragst du dich? Mit Schmuck aus dem 3D-Drucker.

Wenn du dir darunter nichts vorstellen kannst, dann geht es dir nicht anders, als es Julians Eltern, Freunden und später auch Investoren ergehen sollte. Mittlerweile haben die meisten von uns wenigstens schon von 3D-Druckern gehört und wissen, dass sich damit alles Mögliche herstellen lässt – von der Tasse bis zum Haus. Aber im Jahr 2011 sah das noch anders aus.

Dass es gerade Schmuck sein sollte, hing mit der Kalkulation zusammen. Schon eine erdnussgroße Form aus dem 3D-Drucker kostete damals 76 Euro. Klar, dass solche Preise nicht viel Raum für Experimente und große Objekte ließen. 

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