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Kapitalismus ist nicht das Problem, sondern die Lösung

Eine Zeitreise durch fünf Kontinente

By Rainer Zitelmann
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Kapitalismus ist nicht das Problem, sondern die Lösung: Eine Zeitreise durch fünf Kontinente by Rainer Zitelmann

Die Blinks zu Kapitalismus ist nicht das Problem, sondern die Lösung (2018) zeigen, dass wirtschaftliche Freiheit den Wohlstand besser gewährleistet als ein starker Staat. Sie erklären, warum der Antikapitalismus dennoch salonfähig geworden ist. Außerdem beantworten sie die Frage, ob die Finanzkrise von 2008 eine Krise des Kapitalismus war.

Leseempfehlung aus der Redaktion

„Spricht man über Kapitalismus, geht es leider schnell um raffgierige Manager, Armut und Korruption. Dieser Titel stellt anhand spannender historischer Fallbeispiele dar, warum die wirtschaftliche Liberalisierung dennoch der stabilste Motor ist, wenn es um Wohlstand, Bildung und Entwicklung geht.“

– Nora, Marketingleitung DACH

  • Kapitalismuskritiker
  • Alle, die den Kapitalismus befürworten und dafür gute Argumente brauchen
  • Politikinteressierte

Dr. Dr. Rainer Zitelmann ist Historiker, Unternehmer und Journalist. Er war u.a. an der Freien Universität Berlin sowie für die Tageszeitung Die Welt tätig. Zu seinen Veröffentlichungen gehören einige Bestseller, z.B. Psychologie der Superreichen oder Reich werden und bleiben.

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Kapitalismus ist nicht das Problem, sondern die Lösung

Eine Zeitreise durch fünf Kontinente

By Rainer Zitelmann
  • Read in 12 minutes
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  • Contains 7 key ideas
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Kapitalismus ist nicht das Problem, sondern die Lösung: Eine Zeitreise durch fünf Kontinente by Rainer Zitelmann
Synopsis

Die Blinks zu Kapitalismus ist nicht das Problem, sondern die Lösung (2018) zeigen, dass wirtschaftliche Freiheit den Wohlstand besser gewährleistet als ein starker Staat. Sie erklären, warum der Antikapitalismus dennoch salonfähig geworden ist. Außerdem beantworten sie die Frage, ob die Finanzkrise von 2008 eine Krise des Kapitalismus war.

Leseempfehlung aus der Redaktion

„Spricht man über Kapitalismus, geht es leider schnell um raffgierige Manager, Armut und Korruption. Dieser Titel stellt anhand spannender historischer Fallbeispiele dar, warum die wirtschaftliche Liberalisierung dennoch der stabilste Motor ist, wenn es um Wohlstand, Bildung und Entwicklung geht.“

– Nora, Marketingleitung DACH

Key idea 1 of 7

Der Kapitalismus half vielen ehemaligen sozialistischen Staaten aus der Krise.

Ständig muss der Kapitalismus als Sündenbock für alles herhalten – Armut, soziale Ungleichheit und sinkende Löhne werden ihm u.a. gerne mal zugeschoben. Dass er aber auch oft zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beigetragen hat, zeigen die Beispiele China und England.

So brachte nämlich erst die wirtschaftliche und kulturelle Öffnung jenes Wachstum nach China, für das es heute bekannt ist. Nach Maos „Großem Sprung“ von 1957 bis 1961 und der anschließenden Kulturrevolution war das Land vollkommen heruntergewirtschaftet. Millionen Chinesen verhungerten.

Die wirtschaftlichen Reformen, die nach Maos Tod im Jahr 1976 in Kraft traten, waren v.a. mit einem Mann verbunden: Deng Xiaoping, der von 1979 bis 1997 Führer der Kommunistischen Partei war. Xiaoping gewährte den Staatsbetrieben in den fast zwanzig Jahren seiner Regierung nach und nach mehr Freiheit und Eigenverantwortung. Doch Kommunisten und Reformer kämpften weiterhin um die Vormachtstellung. Deswegen führte Xiaoping in China sogenannte Sonderwirtschaftszonen ein, in denen uneingeschränkt privat gewirtschaftet werden konnte. So wandelte sich der Kommunismus Chinas langsam aber sicher zu einer Marktwirtschaft. Im Jahr 1992 erklärte die Führung der Kommunistischen Partei die Marktwirtschaft sogar zum offiziellen Ziel ihrer Politik.

Das lag u.a. daran, dass die Regierung erkannt hatte, dass die Privatwirtschaft meist effizienter arbeitete. So wurde z.B. die private Landwirtschaft schon ab dem Jahr 1982 offiziell erlaubt. Das Hungerproblem war damit bald gelöst.

Ein ähnliches Bild bot sich im 20. Jahrhundert in Großbritannien. Dort erneuerte Margaret Thatcher in den 70er-Jahren die Insel mit einer liberalen Wirtschaftsreform.

Als die „Eiserne Lady“ im Jahr 1979 ihr Amt als Premierministerin antrat, zählte England zu den Sorgenkindern Europas. Die Regierung hatte seit 1945 einen sozialistischen Kurs eingeschlagen, der die Wirtschaft zunehmend kontrollierte – und ausbremste. Ein aufgeblasener Wohlfahrtsstaat und übermächtige Gewerkschaften schädigten die britische Wirtschaft.

Thatchers oberstes Ziel war daher die Steigerung der wirtschaftlichen Produktivität. Dies gelang ihr u.a., indem sie staatliche Preiskontrollen aufhob und damit ein Gegengewicht zur Inflation von mehr als 10% schuf.

Des Weiteren setzte sie auf eine Deregulierung des Finanzsektors, was den Weg für einen der mächtigsten Finanzmarktplätze der Welt freigab – die City of London. Die Bilanz ihrer Politik des gestärkten Wettbewerbs: gesunkene Verbraucherpreise, besserer Service und zwischen 1983 und 1990 über drei Millionen neue Arbeitsplätze.

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