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Inside IS

10 Tage im „Islamischen Staat“

By Jürgen Todenhöfer
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Inside IS: 10 Tage im „Islamischen Staat“ by Jürgen Todenhöfer

Nach intensiver Vorbereitung reiste Jürgen Todenhöfer gemeinsam mit einem kleinen Team für zehn Tage in das Gebiet des Islamischen Staates. In Inside IS berichtet er, wie es ihm gelang, mit dortigen Funktionären Kontakt aufzunehmen, wie die Reise organisiert wurde und was er während seines zehntägigen Aufenthaltes dort erlebt hat.

  • Jeder, der mehr über die Hintergründe von Extremismus und Terrorismus erfahren möchte
  • Studenten der Fächer Internationale Politik, Geografie oder Journalismus
  • Jeder, der verstehen will, wie sich die IS-Kämpfer von anderen Muslimen unterscheiden

Jürgen Todenhöfer ist ein deutscher Publizist, Medienmanager, Politiker und Jurist. Er war von 1972 bis 1990 Bundestagsabgeordneter der CDU und wurde zum rechten Flügel gezählt. Außerdem war er über 20 Jahre lang Vorstandsmitglied beim Medienkonzern Burda und hat sich seit den 80er-Jahren als Experte für arabische Krisenregionen etabliert.

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Inside IS

10 Tage im „Islamischen Staat“

By Jürgen Todenhöfer
  • Read in 18 minutes
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Inside IS: 10 Tage im „Islamischen Staat“ by Jürgen Todenhöfer
Synopsis

Nach intensiver Vorbereitung reiste Jürgen Todenhöfer gemeinsam mit einem kleinen Team für zehn Tage in das Gebiet des Islamischen Staates. In Inside IS berichtet er, wie es ihm gelang, mit dortigen Funktionären Kontakt aufzunehmen, wie die Reise organisiert wurde und was er während seines zehntägigen Aufenthaltes dort erlebt hat.

Key idea 1 of 11

Zunächst nahm Todenhöfer Kontakt zu verschiedenen Personen im Gebiet des IS auf.

Die Meinungen und Positionen des Publizisten und Medienmanagers Jürgen Todenhöfer sind in Deutschland sehr umstritten. Er selbst führt das darauf zurück, dass er in einem Konflikt immer alle Standpunkte anhören möchte, selbst wenn eine der Seiten von der Öffentlichkeit dämonisiert wurde. Als Nahost-Kenner sprach er z.B. auch schon mit dem syrischen Diktator Assad, wofür er in Deutschland stark angegriffen wurde. Nun wollte er auch die Positionen des Islamischen Staates genauer kennenlernen.

Um in das Gebiet des IS einzureisen, sind allerdings gute Kontakte nötig. Der IS, der zurzeit Gebiete in Syrien und dem Irak hält, befindet sich an all seinen Grenzen im Krieg. Es gibt keine offizielle und legale Möglichkeit, dort einzureisen. Wer die Grenze überqueren möchte, ist auf Schmuggler angewiesen. Neue ausländische Kämpfer lassen sich auf das Gebiet des IS bringen, auf dem Rückweg nehmen die gleichen Schmuggler dann Menschen mit, die vor dem IS und seinem Terror flüchten.

Die Schmuggler handeln illegal und auf eigenes Risiko. Solche Leute stehen natürlich nicht in den Gelben Seiten, man kommt nur über Kontakte an sie heran. Also suchte Jürgen Todenhöfer nach Kontakten, die ihm dabei helfen konnten, seine geplante Reise in das Gebiet des IS zu realisieren. Zusammen mit seinem Sohn Frederic kontaktierten sie auf Facebook Personen, die sich im vom IS kontrollierten Gebiet befinden.

Dabei suchten sie vor allem nach Deutschen, die nach Syrien gereist waren, um den IS zu unterstützen. Sie fanden über 80 deutsche Dschihadisten, die für den IS kämpfen. Todenhöfer und sein Sohn erklärten ihnen, dass sie in Deutschland unvoreingenommen über die Motive des IS berichten wollten und sich über ein Gespräch freuen würden. 15 der angeschriebenen Personen meldeten sich zurück. Doch es ist gefährlich und technisch kompliziert im IS mit Ausländern zu kommunizieren, daher brachen die meisten Gespräche schnell ab.

Schließlich entstand ein intensiverer Kontakt mit zwei IS-Kämpfern, Salim und Abu Qatadah.

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