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Innovation

Streitschrift für barrierefreies Denken

By Wolf Lotter
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Innovation: Streitschrift für barrierefreies Denken by Wolf Lotter

Wer in der modernen Wirtschaft überleben will, muss innovativ sein. Doch was bedeutet Innovation überhaupt und welche Voraussetzungen braucht ein System, damit sie gelingt? Das und noch einiges mehr verraten dir die Blinks zu Innovation (2018).

  • Alle, die gerne querdenken
  • Menschen mit guten Ideen
  • Arbeitgeber, Unternehmerinnen und Politiker

Wolf Lotter ist Journalist und Autor. Außerdem ist er Gründungsmitglied des Wirtschaftsmagazins brand eins. Sein bekanntestes Werk ist Zivilkapitalismus: Wir können auch anders (2013).

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Innovation

Streitschrift für barrierefreies Denken

By Wolf Lotter
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  • Contains 6 key ideas
Innovation: Streitschrift für barrierefreies Denken by Wolf Lotter
Synopsis

Wer in der modernen Wirtschaft überleben will, muss innovativ sein. Doch was bedeutet Innovation überhaupt und welche Voraussetzungen braucht ein System, damit sie gelingt? Das und noch einiges mehr verraten dir die Blinks zu Innovation (2018).

Key idea 1 of 6

Deutsche Unternehmen sind innovationsfeindlich – dabei wären zukunftsweisende Visionen enorm wichtig.

Wir leben in einer Zeit, in der Innovation groß geschrieben wird – zumindest auf dem Papier. Doch sind wir wirklich so zukunftsorientiert, wie wir behaupten? Die deutsche Öffentlichkeit scheint sich vor echter Innovation jedenfalls eher zu verschließen.

Ein Paradebeispiel dafür ist die Automobilindustrie. Die großen deutschen Autohersteller setzen heutzutage weiterhin hauptsächlich auf Verbrennungsmotoren. Momentan ist Deutschland mit dieser altbewährten Technik ja immerhin auch internationaler Spitzenreiter in der Branche. Doch wie lange werden Konsumenten noch Autos mit Benzinmotoren fahren wollen? Und, vielleicht sogar wichtiger, wie lange dürfen sie es noch? In Zukunft wird es höchstwahrscheinlich immer mehr Verordnungen geben, um die Schadstoffe zu regulieren, die bei der Verbrennung von Benzin entstehen.

Wenn es darum geht, andere Energieressourcen zu nutzen oder komplett neue Mobilitätskonzepte zu entwickeln, ist die deutsche Politik ausgesprochen zurückhaltend. Auch die Ingenieure und Aktionäre der Autohersteller scheinen neuen Konzepten gegenüber äußerst skeptisch eingestellt. Statt vorausschauend in die Zukunft zu denken, vertreten die Deutschen eher die Überzeugung, dass früher alles besser war.

Das zeigt auch ein Beispiel aus der Hauptstadt. Dort wird seit Jahren an einem neuen Flughafen rumgewerkelt, der eigentlich bereits 2012 hätte eröffnen sollen. Aufgrund zahlreicher Pannen, u.a. beim Brandschutz, ist der Bau im Jahr 2018 jedoch noch immer nicht abgeschlossen. Anstatt das Bauchaos und die zeitliche Verzögerung dafür zu nutzen, über neue, innovative Lösungen nachzudenken, setzen die Bauherren nach wie vor auf alte Techniken. Dabei wäre das Flughafen-Debakel ein idealer Anlass gewesen, endlich einmal auf Innovation zu bauen.

Doch was genau bedeutet Innovation eigentlich? Viele meinen, Innovation sei ausschließlich auf die Zukunft ausgerichtet. Das ist allerdings ein Missverständnis, denn es geht vielmehr darum, wertvolle Erfahrung mit neuen Ideen zu verknüpfen. Diesen Zusammenhang zu verstehen, ist eine wesentliche Voraussetzung für eine innovative und zukunftsorientierte Gesellschaft. Innovation ist folglich also auch kein Wettkampf zwischen Alt und Jung. Ganz im Gegenteil, tatsächlich müssen Innovatoren die Erfahrung der älteren Generationen mit den ungestümen und fantastischen Ideen der jungen Generation verbinden, um mit ihren Erfindungen einen positiven Wandel in der Gesellschaft herbeizuführen.

Außerdem muss die Gesellschaft ihren Innovatoren auch Freiraum zum Scheitern gewähren. Denn um etwas wirklich Neues zu entwickeln, muss es Innovatoren möglich sein, ohne Erfolgsgarantie herumzuexperimentieren und über den Tellerrand hinauszublicken.

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