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Im Reich der Träume

Die rätselhafte Welt des Schlafes

By David K. Randall
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Im Reich der Träume: Die rätselhafte Welt des Schlafes by David K. Randall

Im Reich der Träume nimmt dich mit auf eine Reise in die Welt des Schlafes. Der Autor David K. Randall erklärt anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse, warum wir wie alle anderen Tiere auf dem Planeten schlafen müssen, um zu überleben, und wie das moderne Leben unseren natürlichen Schlafrhythmus aus dem Takt bringt.

  • Alle, die sich für die Wissenschaft vom Schlafen und Träumen interessieren
  • Jeder, der gerne mehr und besser schlafen möchte
  • Jeder, der wissen möchte, wie der Schlaf Leistungen in Beruf, Schule und Sport beeinflusst

David K. Randall ist ein britischer Journalist, der u.a. für die New York Times, Forbes und den Independent schreibt. Als er eines Tages beim Schlafwandeln gegen eine Wand lief und sich dabei das Knie verletzte, wusste er, dass er sich näher mit dem Thema Schlaf befassen musste.

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Im Reich der Träume

Die rätselhafte Welt des Schlafes

By David K. Randall
  • Read in 19 minutes
  • Audio & text available
  • Contains 12 key ideas
Im Reich der Träume: Die rätselhafte Welt des Schlafes by David K. Randall
Synopsis

Im Reich der Träume nimmt dich mit auf eine Reise in die Welt des Schlafes. Der Autor David K. Randall erklärt anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse, warum wir wie alle anderen Tiere auf dem Planeten schlafen müssen, um zu überleben, und wie das moderne Leben unseren natürlichen Schlafrhythmus aus dem Takt bringt.

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Schlaf ist ein universelles, aber trotzdem wenig erforschtes Phänomen und besteht aus fünf unterschiedlich tiefen Phasen.

Du findest es frustrierend, dass wir Menschen ein gutes Drittel unseres Lebens verschlafen? Vielleicht tröstet dich die Tatsache, dass Schlaf ein universelles Phänomen ist. Alle Tiere auf dem Planeten schlafen. Dabei steht der Schlafbedarf in keiner erkennbaren Relation zu Körpergröße und Position in der Nahrungskette.

Während sich z.B. Tiger und Eichhörnchen rund 15 Stunden täglich aufs Ohr hauen, kommen Giraffen vortrefflich mit anderthalb Stunden über die Runden. Und Delphine und einzelne Vogelarten haben sogar die Kunst des Halbschlafs perfektioniert: Die eine Hirnhälfte schlummert, die andere hält Ausschau nach möglichen Angreifern.

Obwohl Schlaf also ganz natürlich ist, gibt seine eigentliche biologische Funktion weiterhin Rätsel auf. Tatsächlich interessierte sich die Wissenschaft bis in die 1950er-Jahre nur wenig für das Schlafen. Man ging schlichtweg davon aus, dass das Gehirn in dieser Zeit nichts Nennenswertes zustande bringt. Der Durchbruch kam erst 1952, als Wissenschaftler beim Beobachten schlafender Probanden feststellten, dass sich deren Augen mitten in der Nacht hektisch unter den geschlossenen Augenlidern zu bewegen begannen. Das Phänomen wurde treffend als Rapid Eye Movement (REM) – also als „schnelles Augenrollen“ – bezeichnet.

Die aufkommende Schlafforschung fand heraus, dass der menschliche Schlaf aus fünf Stadien besteht, die unser Körper in jeweils etwa 90 Minuten durchläuft. Im Laufe der ersten vier Phasen gleiten wir immer tiefer in den Schlaf ab. Wirst du z.B. in der ersten Schlafphase geweckt, hast du unter Umständen gar nicht gemerkt, dass du geschlafen hast. In der vierten Schlafphase wärst du hingegen nach dem Aufwachen kurz völlig orientierungslos.

Das fünfte Stadium ist der REM-Schlaf, währenddessen das Gehirn aus dem Tiefschlaf zurückkehrt und nachweislich genauso aktiv ist wie im vollen Wachzustand. Das erklärt vermutlich, warum wir in dieser Phase die meisten Träume haben.

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