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Ich glaub, mich trifft der Schlag

Warum das Gehirn tut, was es tun soll, oder manchmal auch nicht

By Ulrich Dirnagl & Jochen Müller
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Ich glaub, mich trifft der Schlag: Warum das Gehirn tut, was es tun soll, oder manchmal auch nicht by Ulrich Dirnagl & Jochen Müller

Das Gehirn ist ein komplexes Organ, das unser Denken und viele weitere Vorgänge unseres Körpers steuert. Aber wie funktioniert es eigentlich genau? In Ich glaub, mich trifft der Schlag (2016) zeigen zwei bekannte Gehirnexperten, wie wir anhand neurologischer Erkrankungen die Funktionsweise unserer „grauen Zellen“ besser verstehen können, und lüften dabei auch das ein oder andere Geheimnis um unsere Schaltzentrale.

  • Menschen, die an einer neurologischen Krankheit leiden
  • Alle, die die Funktionsweise des Gehirns besser verstehen möchten
  • Jeder gesundheitsbewusste Mensch

Prof. Dr. Ulrich Dirnagl ist Professor an der Charité Berlin, internationaler Schlaganfallexperte und einer der führenden Neurowissenschaftler Deutschlands. Dr. Jochen Müller ist Neurobiologe und mehrfach ausgezeichneter Science-Slammer. Ich glaub, mich trifft der Schlag ist die erste gemeinsame Veröffentlichung der beiden Autoren.

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Ich glaub, mich trifft der Schlag

Warum das Gehirn tut, was es tun soll, oder manchmal auch nicht

By Ulrich Dirnagl & Jochen Müller
  • Read in 18 minutes
  • Audio & text available
  • Contains 11 key ideas
Ich glaub, mich trifft der Schlag: Warum das Gehirn tut, was es tun soll, oder manchmal auch nicht by Ulrich Dirnagl & Jochen Müller
Synopsis

Das Gehirn ist ein komplexes Organ, das unser Denken und viele weitere Vorgänge unseres Körpers steuert. Aber wie funktioniert es eigentlich genau? In Ich glaub, mich trifft der Schlag (2016) zeigen zwei bekannte Gehirnexperten, wie wir anhand neurologischer Erkrankungen die Funktionsweise unserer „grauen Zellen“ besser verstehen können, und lüften dabei auch das ein oder andere Geheimnis um unsere Schaltzentrale.

Key idea 1 of 11

Lebewesen brauchen ein Gehirn, um sich zielgerichtet fortzubewegen.

Vielleicht klingt die Frage zu banal, aber sie ist wichtig: Wofür gibt es überhaupt ein Gehirn? Eine der bekanntesten Thesen dazu besagt, dass die Entwicklung eines Gehirns bei Lebewesen mit deren Fähigkeit zusammenhängt, sich fortzubewegen.

Pflanzen bspw. haben kein Gehirn oder überhaupt etwas, was sich mit einem zentralen Nervensystem vergleichen ließe. Auch die im Meer lebenden Schwämme haben kein Gehirn. Biologisch gesehen gehören sie zu den Tieren, aber wie die meisten Pflanzen sind sie festgewachsen.

Besonders deutlich wird der Zusammenhang zwischen dem Gehirn und der Fortbewegung an der Seescheide. Das kleine Tierchen verbringt den ersten Teil seines Lebens als Larve frei schwimmend in den Weltmeeren – mit Gehirn. Sobald sie sich voll entwickelt hat, wächst die Seescheide an einem geeigneten Ort am Meeresboden fest und verliert dann dort ihr Gehirn, genauer gesagt: Sie frisst es selbst auf. Es ist für ihr weiteres Leben unnötig.

Alle gehirnlosen Lebewesen eint also, dass sie sich nicht gezielt fortbewegen können. Auf rasche Änderungen ihrer Umwelt können sie dementsprechend nicht reagieren, sondern nur auf Prozesse, die langsam verlaufen.

Für eine zielgerichtete Fortbewegung hingegen benötigen Lebewesen ein Gehirn, mit dem sie Informationen aus der Umwelt aufnehmen und daraus ableiten können, wohin und wie die Bewegung erfolgen soll: Wo gibt es gutes Futter? Ist da jemand, der mich fressen will? Ist das ein attraktiver Partner da vorne? Das Gehirn muss all diese Informationen zügig verarbeiten, da das Überleben oft von einer schnellen Reaktion abhängt.

Außerdem koordiniert das Gehirn das Zusammenspiel aller Muskeln, die eine gezielte Fortbewegung erst möglich machen. Neben der Verarbeitung von äußeren Reizen muss es also auch die körpereigenen Prozesse steuern.

Brummt dir von all diesen Informationen schon der Kopf? Dann wird es Zeit, sich mit dem weit verbreiteten Phänomen der Kopfschmerzen zu beschäftigen. Vorher müssen wir uns aber erstmal ansehen, wie Schmerzen an sich entstehen.

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