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Ich bleib so scheiße, wie ich bin

Lockerlassen und mehr vom Leben haben

By Rebecca Niazi-Shahabi
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Ich bleib so scheiße, wie ich bin: Lockerlassen und mehr vom Leben haben by Rebecca Niazi-Shahabi

Macht Selbstoptimierung uns wirklich zu besseren, glücklicheren Menschen? In Ich bleib so scheiße, wie ich bin behauptet Rebecca Niazi-Shahabi das Gegenteil. Das ständige Streben nach einem Ideal, das wir nicht erreichen können, kann zu Unzufriedenheit und Depression führen. Die Autorin zeigt uns die Vorteile davon, sich selbst zu akzeptieren – trotz Fehler und Macken.

  • Jeder, der den perfekten 5-Jahres-Plan hat
  • Menschen, die genug vom Selbstoptimierungswahn haben
  • Jeder, der nach innerer Ruhe sucht

Rebecca Niazi-Shahabi stammt aus einer deutsch-israelisch-iranischen Familie und arbeitet als Journalistin und Werbetexterin. Sie gibt außerdem Seminare zum Thema Charisma. Niazi-Shahabi hat bereits mehrere Bestseller-Bücher veröffentlicht, unter anderem Nett ist die kleine Schwester von Scheiße und Zweimal lebenslänglich.

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Ich bleib so scheiße, wie ich bin

Lockerlassen und mehr vom Leben haben

By Rebecca Niazi-Shahabi
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Ich bleib so scheiße, wie ich bin: Lockerlassen und mehr vom Leben haben by Rebecca Niazi-Shahabi
Synopsis

Macht Selbstoptimierung uns wirklich zu besseren, glücklicheren Menschen? In Ich bleib so scheiße, wie ich bin behauptet Rebecca Niazi-Shahabi das Gegenteil. Das ständige Streben nach einem Ideal, das wir nicht erreichen können, kann zu Unzufriedenheit und Depression führen. Die Autorin zeigt uns die Vorteile davon, sich selbst zu akzeptieren – trotz Fehler und Macken.

Key idea 1 of 6

Unsere Gesellschaft fördert und fordert ständige Selbstoptimierung.

Du schaust auf dein Handy: Eine App weist dich darauf hin, dass du heute erst 7.693 Schritte gelaufen bist und dich noch etwas bewegen solltest. Eine andere überprüft, wie produktiv du die letzten Arbeitsstunden verbracht hast. Und die dritte erinnert dich daran, dass du deine tägliche Quote an Spanischvokabeln noch nicht erreicht hast. Die unzähligen Apps zur Selbstoptimierung sind nur ein Zeichen dafür, wie viel unsere Gesellschaft vom Einzelnen fordert. Einfach so zu bleiben, wie wir sind, scheint keine Option zu sein. Stattdessen sollen wir uns auf ein Ideal hinbewegen, das etwas für die Gesellschaft leistet.

Im Job spiegelt die Karriereleiter diese Perspektive wider. Nur die Mitarbeiter, die sich weiterentwickeln, können auf die nächste Stufe klettern. Auch solche, die gute Arbeit leisten, dürfen sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen: Es wartet der Kreativitätsworkshop oder die Managementweiterbildung. Der Staat investiert Millionen in Weiterbildungsprogramme, durch die sich Mitarbeiter verbessern und die Wirtschaft vorangetrieben wird.

Der Optimierungsdrang beschränkt sich allerdings nicht auf die berufliche Ebene. Auch im Privatleben arbeiten wir an unseren Kindern, Freunden, Partnern und Eltern. Schon in der Kindheit wird suggeriert, dass wir nicht so bleiben können, wie wir sind. Kinder werden in einen zweisprachigen Kindergarten, zum Geigenunterricht, zum Turnen und zum Fußball geschickt, um alle Fähigkeiten zu fördern und zu pushen.

Im Erwachsenenleben ändert sich diese Einstellung nicht. Zusätzlich zum Karrieredruck wird beispielsweise erwartet, dass wir an unserem Körper arbeiten. Gesünder und stärker sollen wir werden, das predigen die Fitnessgurus. Mit der richtigen Einstellung können wir trotz Vollzeitjob drei Mal pro Woche im Fitnessstudio Kalorien verbrennen und auf unsere Lieblingsschokolade verzichten, um Ernährung und Gewicht zu optimieren.

Die Gesellschaft verfällt in einen Verbesserungswahn. Dazu orientieren wir uns immer an den anderen, um zu sehen, was wir optimieren müssen.

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