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Ich bin o.k. Du bist o.k.

Wie wir uns selbst besser verstehen und unsere Einstellung zu anderen verändern können – Eine Einführung in die Transaktion...

By Thomas A. Harris
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Ich bin o.k. Du bist o.k. by Thomas A. Harris

Diese Blinks zu Thomas A. Harris’ Ich bin o.k. Du bist o.k. (1969) helfen dir, dich selbst besser zu verstehen. Sie erklären, wie sich Erinnerungen und Erfahrungen aus der Vergangenheit auf dein heutiges Leben auswirken und warum selbst früheste Kindheitserfahrungen dich unbewusst davon abhalten, glücklich und unbeschwert zu sein. Außerdem beschreiben sie Harris’ wegweisende Methode der Transaktionsanalyse und liefern dir wertvolle Tipps, um dich von ungesunden Denkmustern zu lösen und endlich die Kontrolle über deine Gefühle zu erlangen.

  • Entscheidungsträger, denen Entscheidungen schwerfallen
  • Emotional aufgewühlte Menschen, die ihren Sorgen auf den Grund gehen wollen
  • Psychologinnen und alle, die für andere Menschen Pflegearbeit leisten

Thomas A. Harris (1910–1995) war ein renommierter Mediziner und arbeitete lange als Psychiater für die US-Navy. Später wurde er Universitätsprofessor sowie Gründer und Leiter des Instituts für Transaktionsanalyse, wo er die Behandlungsmethode anwandte, die er gemeinsam mit dem Psychologen Eric Berne entwickelt hatte.

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Ich bin o.k. Du bist o.k.

Wie wir uns selbst besser verstehen und unsere Einstellung zu anderen verändern können – Eine Einführung in die Transaktion...

By Thomas A. Harris
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  • Contains 9 key ideas
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Ich bin o.k. Du bist o.k. by Thomas A. Harris
Synopsis

Diese Blinks zu Thomas A. Harris’ Ich bin o.k. Du bist o.k. (1969) helfen dir, dich selbst besser zu verstehen. Sie erklären, wie sich Erinnerungen und Erfahrungen aus der Vergangenheit auf dein heutiges Leben auswirken und warum selbst früheste Kindheitserfahrungen dich unbewusst davon abhalten, glücklich und unbeschwert zu sein. Außerdem beschreiben sie Harris’ wegweisende Methode der Transaktionsanalyse und liefern dir wertvolle Tipps, um dich von ungesunden Denkmustern zu lösen und endlich die Kontrolle über deine Gefühle zu erlangen.

Key idea 1 of 9

Das Gehirn ist wie ein Tonbandgerät, das alle unsere Erinnerungen und Gefühle aufzeichnet.

Hast du schon einmal eine geliebte Person im Schlaf reden hören? Wir tun das nächtliche Gemurmel gerne als sinn- oder zusammenhangslos ab, aber in Wirklichkeit ist es die phonetische Begleitung einer echten Erinnerung. Träumende erleben dann nämlich erneut ein bestimmtes Ereignis aus ihrem Leben, als hätte jemand das Band ihrer Erinnerung an jene Stelle zurückgespult und auf „Play“ gedrückt.

Diese verblüffende Erkenntnis stammt von dem kanadischen Neurochirurgen Wilder Penfield, der 1951 Patienten mit einer besonderen Form von Epilepsie behandelte. Er nutzte die chirurgischen Eingriffe an ihrem Kopf für ein besonderes Experiment: Dabei verwendete er eine galvanische Sonde, um bestimmte Areale der Großhirnrinde mit schwachen Stromstößen zu reizen. Die Patienten waren aber nur lokal betäubt und daher in der Lage, ihre Reaktionen auf die Stimuli zu beschreiben.

Und wenn Penfield einen bestimmten Punkt auf der Großhirnrinde reizte, gaben die Patienten jedes Mal vermeintlich willkürliche Kommentare von sich: Sie beschrieben Gesprächsfetzen oder den Klang der Melodie einer bestimmten Fernsehwerbung. So stellte sich heraus, dass die elektrische Reizung der Hirnareale detaillierte Erinnerungen aus der Vergangenheit aktivierte. 

Die Probanden konnten sowohl die Worte der Dialoge wiedergeben als auch die Melodien der Werbejingles mitsummen – und zwar immer nur solange, wie der Strom durch die Sonde floss. Es schien, als wäre das Gehirn wie ein Ton- und Videoband, das alle Erinnerungen des Lebens aufgezeichnet hatte und diese mit dem richtigen Gerät in HD-Qualität reproduzieren konnte.

Noch beeindruckender war, dass die Patienten die Erinnerung nicht nur erneut vor sich sahen, sondern sie erneut durchlebten – und dabei auch alle mit ihr verknüpften Gefühle wieder empfanden. Penfield unterschied daher zwischen Wiedererleben und Wiedererinnern. Die Patienten erinnerten sich nicht: Sie erlebten die Erinnerung wieder.

Dann erkannte Penfield, dass sich das Video- und Tonband in unserem Gehirn offenbar auch durch alltägliche Reize wie Geräusche oder Gerüche reaktivieren lässt. So beschrieb eine Patientin, dass sie auf der Straße zufällig hörte, wie Musik aus einem Geschäft drang. Die paar Takte reichten, um sie völlig abrupt in tiefe Traurigkeit zu stürzen. Gemeinsam mit Penfield fand sie schließlich heraus, dass es die Melodie eines Liedes war, die ihre Mutter früher auf dem Klavier gespielt hatte. Diese wiederum war verstorben, als die Patientin gerade fünf Jahre alt war.

Was also schließen wir daraus? Unser Gehirn speichert alle unsere Erinnerungen und die mit ihnen verknüpften Emotionen – und externe Reize können das Wiedererleben dieser Erinnerungen völlig willkürlich aktivieren. Aber es gibt eine Möglichkeit, sich dieser Verknüpfung bewusst zu werden, um die teilweise überwältigenden Gefühle zu verstehen.

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