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I love Teens

Wie es Spaß macht, unsere Kinder durch die Pubertät zu begleiten

By Maja Overbeck
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I love Teens: Wie es Spaß macht, unsere Kinder durch die Pubertät zu begleiten by Maja Overbeck

Die Pubertät ist die Zeit im Leben eines Kindes, die seine Eltern am meisten fürchten. Das ist schade, denn im Grunde entwickeln sich Teenager in dieser spannenden Phase von abhängigen Kindern zu eigenständigen Jungerwachsenen. Diese Blinks zu I love Teens (2018) sind eine Liebeserklärung an Teenager. Sie erklären, was in dieser Zeit wirklich mit ihnen los ist und geben zahlreiche Tipps, mit denen dieser Lebensabschnitt nicht nur als „Augen-zu-und-durch“ in Erinnerung bleibt, sondern als gemeinsames Abenteuer.

  • Eltern von Pubertierenden und jeder andere Mensch, der viel mit Teenagern zu tun hat
  • Eltern kleinerer Kinder, denen der Gedanke an die Pubertät ihrer Kinder Angst macht
  • Lehrer, die ihre Schüler besser verstehen wollen

Maja Overbeck ist Trendforscherin und Werbetexterin. Beide Berufe haben sie gelehrt, Verhaltensmuster und Trends zu erkennen und schlaue Schlussfolgerungen zu ziehen. Als ihr Sohn die Pubertät erreichte und sie merkte, dass diese Zeit nicht zwingend von Krisen und Konflikten geprägt sein muss, hatte sie ihr Herzensthema gefunden.

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I love Teens

Wie es Spaß macht, unsere Kinder durch die Pubertät zu begleiten

By Maja Overbeck
  • Read in 12 minutes
  • Audio & text available
  • Contains 7 key ideas
I love Teens: Wie es Spaß macht, unsere Kinder durch die Pubertät zu begleiten by Maja Overbeck
Synopsis

Die Pubertät ist die Zeit im Leben eines Kindes, die seine Eltern am meisten fürchten. Das ist schade, denn im Grunde entwickeln sich Teenager in dieser spannenden Phase von abhängigen Kindern zu eigenständigen Jungerwachsenen. Diese Blinks zu I love Teens (2018) sind eine Liebeserklärung an Teenager. Sie erklären, was in dieser Zeit wirklich mit ihnen los ist und geben zahlreiche Tipps, mit denen dieser Lebensabschnitt nicht nur als „Augen-zu-und-durch“ in Erinnerung bleibt, sondern als gemeinsames Abenteuer.

Key idea 1 of 7

Eltern von Teenagern sollten die Zügel lockern und Verantwortung übertragen.

Es gibt wohl kaum eine Zeit im Leben ihrer Kinder, die Eltern so sehr fürchten wie die Pubertät. Viele verzweifeln daran, dass die eben noch so knuffigen Kleinen plötzlich türenknallend dicht machen. Aber müssen deshalb wirklich zwangsweise die Fetzen fliegen?

In der Pubertät werden Kinder nicht nur geschlechtsreif, sondern auch zunehmend unabhängig von ihren Eltern. Sie wollen sich lösen und ihre Identität abseits der elterlichen Deutungshoheit erforschen. Viele Eltern wehren sich dagegen und meinen, ihre Kinder vor ihrem eigenen Übermut behüten zu müssen. Dahinter steckt allerdings oft purer Egoismus. Die meisten Eltern können sich schlichtweg nicht von ihrer Rolle des allwissenden Beschützers lösen.

Man ist immer für sein Kind da, doch plötzlich gerät die Lage außer Kontrolle. Alles verkommt zur Verhandlungssache – Schlafenszeiten, Essgewohnheiten, Tagesabläufe –, jede Regel stößt auf Widerstand und Widerspruch. Die Wahrheit ist: Es ist für beide Seiten einfacher, wenn du in dieser Phase einfach die Zügel lockerst. Natürlich sind Teenager unerfahren und übermütig, aber ging uns das nicht allen so? Du kannst deine Kinder nicht vor unangenehmen Erfahrungen bewahren. Sie müssen ihre eigenen Fehler machen, um aus ihnen zu lernen.

Das klassische Streitthema ist das Ausgehen und Wegbleiben. Teenies wollen nichts verpassen und um jeden Preis überall dabei sein. Eltern haben Angst vor Alkohol und Drogen, schlechter Gesellschaft, Entgleisung und Exzess. Darum versuchen sie Zeitlimits und Verbote durchzudrücken, um sich die Illusion der Kontrolle zu bewahren. Aber so sehr du dich auch bemühst, du sitzt am kürzeren Hebel. Familienstreits sind eurem Nachwuchs gerade egal, ihr als Eltern zwangsläufig out und Grenzen fiese Schikane. Du kannst nur verlieren, wenn du zu fest bandagierst.

Dein Kind muss einfach mal die eine oder andere Nacht über der Kloschüssel verbringen, um zu spüren, dass sein Körper Grenzen kennt. Das hat auch nichts mit Vorsatz und Rebellion zu tun. Sein Gehirn baut gerade im großen Stil um und lechzt nach schnellen Belohnungen. Die Biochemie in Kopf und Körper signalisiert ihm, dass neue Erfahrungen aktuell wichtiger sind als besänftigte Eltern.

Am besten akzeptierst du, dass du mit Verboten so gut wie gar nichts erreichst. Lass dein Kind selbst entscheiden und Verantwortung übernehmen. Meist sind es gerade die Teenies mit den entspanntesten Vorschriften, die am frühesten nach Hause gehen. Hör auf, dein Kind zum Projekt zu machen und such dir stattdessen lieber ein neues Hobby.

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