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How to Fail

Warum wir erst durch Scheitern richtig stark werden

By Elizabeth Day
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How to Fail  by Elizabeth Day

Die Blinks zu How to Fail (2019) zeigen dir, warum sich Scheitern lohnt. Anhand prägender Erfahrungen aus der Biografie der Autorin Elizabeth Day und den Lebensgeschichten ihrer Podcast-Gäste erklären wir, warum man für seine Misserfolge dankbar sein sollte. Denn Scheitern ist aus gutem Grund Teil unseres Lebens: Wenn wir es schaffen, es aus dem richtigen Blickwinkel zu betrachten, macht es uns klüger, gelassener und widerstandsfähiger.

  • Alle, die gerade eine schwere Zeit durchmachen
  • Menschen, die lernen wollen, Fehlschläge besser zu verarbeiten
  • Frauen, die über eine Familiengründung nachdenken

Elizabeth Day ist Bestseller-Autorin und Moderatorin des populären Interview-Podcasts How to Fail With Elizabeth Day. Als Journalisten hat sie für den Observer, den Telegraph, die Times und Harper’s Bazaar geschrieben und mehrere Auszeichnungen gewonnen. Zu ihren Romanen gehören Scherbenherz (2012) und Die Party (2017). 

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How to Fail

Warum wir erst durch Scheitern richtig stark werden

By Elizabeth Day
  • Read in 15 minutes
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  • Contains 9 key ideas
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How to Fail  by Elizabeth Day
Synopsis

Die Blinks zu How to Fail (2019) zeigen dir, warum sich Scheitern lohnt. Anhand prägender Erfahrungen aus der Biografie der Autorin Elizabeth Day und den Lebensgeschichten ihrer Podcast-Gäste erklären wir, warum man für seine Misserfolge dankbar sein sollte. Denn Scheitern ist aus gutem Grund Teil unseres Lebens: Wenn wir es schaffen, es aus dem richtigen Blickwinkel zu betrachten, macht es uns klüger, gelassener und widerstandsfähiger.

Key idea 1 of 9

Wer daran scheitert, sich anzupassen, stärkt seine Widerstandskraft für die Zukunft.

Die Grundschule ist für viele Kinder eine herausfordernde Erfahrung. Das gilt umso mehr, wenn man ein kleines Mädchen aus England ist, das im Nordirland der Achtzigerjahre aufwächst.

Genau damit hatte die Autorin zu kämpfen. Zwar wurde sie in England geboren, doch ihre Familie zog nach Nordirland, als ihr Vater eine neue Stelle in einem Krankenhaus in der Nähe von Derry antrat. Das war inmitten der damaligen politischen Unruhen, als viele Iren die Engländer als verhasste Besatzer ansahen. Der englische Akzent der Autorin reichte aus, um sich bei ihren irischen Mitschülern unbeliebt zu machen.

Obwohl ihre Eltern sie dazu erzogen, ihre Individualität auszuleben, wollte die Autorin in der Schule nichts mehr, als dazuzugehören. Sie versuchte deshalb, so wenig wie möglich zu sprechen. Doch die damaligen Umstände machten es ihr nahezu unmöglich, von ihren Mitschülern akzeptiert zu werden. Bald wurden die Hänseleien so schlimm, dass sie ihre Eltern überredete, sie auf ein Internat in England zu schicken.

Nicht dazuzugehören war zwar eine schreckliche Erfahrung, aber sie bescherte der Autorin einige nützliche Fähigkeiten. Als Außenseiterin wurde sie zu einer versierten Beobachterin menschlichen Verhaltens, was ihr in ihrer späteren Karriere als Journalistin und Romanschriftstellerin zugutekam.

Viele der erfolgreichen Menschen, mit denen die Autorin für ihren Podcast spricht, wurden in der Schule gehänselt – die amerikanische Schauspielerin Christina Hendricks und die in Guyana geborene politische Aktivistin Gina Miller zum Beispiel. Doch die meisten lernten durch diese bitteren Erfahrungen, im späteren Leben widerstandsfähiger zu sein. 

Hendricks’ Klassenkameraden waren sich nicht einmal zu schade, sie anzuspucken. Doch die Art und Weise, mit der sie auf die Anfeindungen zu reagieren lernte, ebnete den Weg für ihre zukünftige Karriere. Sie legte sich eine ganz neue Persönlichkeit zu und fing an, schwarze Kleidung und schwere Doc-Martens-Stiefel zu tragen. Das war ihre Rüstung gegen die Tyrannen. Außerdem fand sie Zuflucht in der Theatertruppe der Schule. Dort übernahm sie immer mehr Rollen und lebte so ihre Gefühle durch die Schauspielerei aus.

Gina Millers Peiniger stahlen ihr im Internat das Parfüm ihrer Mutter, das sie gegen Heimweh immer bei sich trug. Doch anstatt wütend zu werden, wehrte sich Miller mit übertriebener Nettigkeit. Sie hatte nämlich gehört, dass sich viele Tyrannen durch Freundlichkeit entwaffnen ließen. Diese positive Widerstandskraft würde ihr auch im späteren Leben nützen – zum Beispiel als sie 2016 Todesdrohungen erhielt, nachdem sie vor Gericht die Rechtmäßigkeit des britischen Brexit-Plans infrage gestellt hatte. 

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