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How Not to Diet

Gesund abnehmen und dauerhaft schlank bleiben dank neuester wissenschaftlich bewiesener Erkenntnisse

By Michael Greger
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How Not to Diet by Michael Greger

Die Welt platzt vor Ernährungsratgebern, aber viele davon sind nur halb gare Geldmache. Diese Blinks zu Michael Gregers How Not to Diet (2019) verraten dir, wie du ganz ohne dogmatisches Diätprogramm gesund und nachhaltig abnimmst. Sie erklären wissenschaftlich und anschaulich, warum weltweit immer mehr Menschen fettleibig werden, und liefern leicht umsetzbare Praxistipps für eine gesunde Ernährung.

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Michael Greger ist ein US-amerikanischer Arzt, Sachbuchautor und Gesundheitsexperte. Seine Bücher How Not to Die und das How-Not-to-Die-Kochbuch wurden zu weltweiten Bestsellern. Greger veröffentlicht regelmäßig wissenschaftliche Publikationen und will den kommerziell orientierten Informationen zum Thema Ernährung eine vertrauenswürdige Quelle gegenüberstellen. Er spendet alle Gewinne aus den Buchverkäufen an wohltätige Zwecke und betreibt die kostenlose Website NutritionFacts.org.

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How Not to Diet

Gesund abnehmen und dauerhaft schlank bleiben dank neuester wissenschaftlich bewiesener Erkenntnisse

By Michael Greger
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How Not to Diet by Michael Greger
Synopsis

Die Welt platzt vor Ernährungsratgebern, aber viele davon sind nur halb gare Geldmache. Diese Blinks zu Michael Gregers How Not to Diet (2019) verraten dir, wie du ganz ohne dogmatisches Diätprogramm gesund und nachhaltig abnimmst. Sie erklären wissenschaftlich und anschaulich, warum weltweit immer mehr Menschen fettleibig werden, und liefern leicht umsetzbare Praxistipps für eine gesunde Ernährung.

Key idea 1 of 12

Fettleibigkeit ist die natürliche Reaktion des Körpers auf ein unnatürliches Lebensmittelangebot.

Wir beginnen mit einer ernüchternden Tatsache. Vor 100 Jahren war nur einer von 30 Menschen fettleibig. Doch heute steht das Verhältnis in vielen Ländern bei eins zu drei. In den USA sind 71 Prozent der Erwachsenen übergewichtig und satte 40 Prozent adipös. Man könnte auch böse sagen: Dick ist das neue normal.

Doch warum neigen so viele Menschen zur unkontrollierten Gewichtszunahme? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir einen Blick in die Vergangenheit werfen. Also so richtig weit.

Wir Menschen sind darauf programmiert, zu essen. Unsere Spezies befand sich sehr lange Zeit im Überlebensmodus, denn Nahrungsmittel waren knapp und ihre Verfügbarkeit ständig unsicher. Darum haben unsere Vorfahren nicht lange gefackelt: Man aß, was man in die Finger bekam.

Kalorienreiche Nahrungsmittel waren dabei besonders reizvoll. Bei einer durchschnittlichen Nahrungsausbeute von einem Pfund und 250 Kalorien pro Stunde mussten unsere Vorfahren zehn Stunden am Tag jagen, um zumindest ihren Tagesbedarf zu decken. Fanden sie dagegen ein Pfund Nahrung mit 500 Kalorien, konnten sie nach der Hälfte Feierabend machen. Dann blieben fünf Stunden mehr Zeit, um die Innenwände von Steinhöhlen zu bemalen.

So entwickelten die Menschen die evolutionäre Tendenz, so viele Kalorien wie möglich zu essen und zu speichern – und eine Art eingebautes Verständnis dafür, welche Speisen kalorienreicher sind als andere.

Die natürliche Vorliebe für Kalorien haben wir bis heute. Wonach gelüstet es dich häufiger? Nach Blattsalat und Gurken? Oder nach süßem, fettigem, deftigem, stärke- oder kalorienreichem Essen? Studien zeigen, dass schon Kleinkinder lieber zu einer Banane als zu Beeren und sogar eher zu Kartoffeln als zu einem süßen Pfirsich greifen. Diese Dinge schmecken nicht besser – sie haben einfach mehr Kalorien.

Doch was jahrtausendelang eine Notwendigkeit war, ist heute ein Problem. Unsere Biologie funktioniert nach dem Prinzip der Knappheit, aber unsere Umgebung ist ein pralles Schlaraffenland. Bananen sind mit etwa 400 Kalorien pro Pfund schon lange nicht mehr die Spitze der Kalorien-Skala. Verarbeitete Lebensmittel wie Schokolade, Käse oder Schinkenspeck können Tausende Kalorien pro Pfund enthalten.

Wir haben also ein natürliches Gespür für den Unterschied zwischen Bananen und Blattsalat, aber zur Spitze der Skala hin wird unser eingebautes Kaloriengefühl vernebelt. Kein Wunder: Schoko-Cookies und Cheeseburger standen schlichtweg nicht auf dem Speiseplan unserer Vorfahren.

In Wirklichkeit ist die sogenannte Fettleibigkeitsepidemie weder seltsam noch unerwartet. Übergewichtige Körper machen genau das, worauf wir von Natur aus programmiert sind – doch heute werden wir ständig von einem Überangebot an Kalorien bombardiert.

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