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Homo Deus

Eine Geschichte von Morgen

By Yuval Noah Harari
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Homo Deus: Eine Geschichte von Morgen by Yuval Noah Harari

Homo Deus (2017) wirft einen Blick auf die Zukunft der Menschheit. Anhand der großen evolutionären, geistigen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Vergangenheit versucht Yuval Noah Harari vorherzusagen, was die Digitalisierung und die Entstehung der künstlichen Intelligenz in der Zukunft mit der Menschheit anstellen wird. Das Buch ist gleichsam ein Aufruf, diese Zukunft selbst mitzugestalten.

  • Jeder, der die Zukunft mitgestalten möchte
  • Technikfreunde, die mehr über unsere Zukunft erfahren wollen
  • Technikfeinde, die sich auf das Schlimmste vorbereiten wollen

Yuval Noah Harari ist Professor für Welt- und Militärgeschichte an der Hebräischen Universität von Jerusalem und schreibt unter anderem eine regelmäßige Kolumne für die israelische Tageszeitung Haaretz. Nach seinem ersten Buch Eine kurze Geschichte der Menschheit (auch als Blinks verfügbar) ist Homo Deus sein zweites Werk, das ebenfalls schnell internationale Aufmerksamkeit erregte.

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Homo Deus

Eine Geschichte von Morgen

By Yuval Noah Harari
  • Read in 16 minutes
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  • Contains 10 key ideas
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Homo Deus: Eine Geschichte von Morgen by Yuval Noah Harari
Synopsis

Homo Deus (2017) wirft einen Blick auf die Zukunft der Menschheit. Anhand der großen evolutionären, geistigen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Vergangenheit versucht Yuval Noah Harari vorherzusagen, was die Digitalisierung und die Entstehung der künstlichen Intelligenz in der Zukunft mit der Menschheit anstellen wird. Das Buch ist gleichsam ein Aufruf, diese Zukunft selbst mitzugestalten.

Key idea 1 of 10

Die Agenda der Menschheit ändert sich abhängig von den Problemen, die sich ihr stellen.

Schon immer hat die Menschheit den Gesetzen des Fortschritts und der Entwicklung gehorcht. Wir haben nach den Sternen gegriffen und sind zum Mond gereist. Wir haben Methoden entwickelt, um Hunger und Krankheiten zu bekämpfen und nach Wegen gesucht, weniger Kriege gegeneinander zu führen. Mit jedem Schritt tun sich für den Menschen neue Herausforderungen und Ziele auf.

Wir sind inzwischen in der Lage, Krankheiten und Hunger in vielen Regionen unter Kontrolle zu halten – katastrophale Bedrohungen, die über Jahrhunderte hinweg weite Teile der Weltbevölkerung das Leben gekostet haben.

Zwischen 1692 und 1694 starben in Frankreich etwa 15% der Bevölkerung, also 2,5 Millionen Menschen, durch Hunger. Und in den 1330er-Jahren fielen zwischen 75 und 200 Millionen Menschen in Eurasien dem berühmten Schwarzen Tod zum Opfer. Das war etwa ein Viertel der gesamten Bevölkerung.

Heute haben wir diese Probleme größtenteils im Griff. Dank Impfstoffen, Antibiotika und verbesserter Hygiene stirbt heute kaum noch jemand an der Pest und auch von anderen Epidemien sind weit weniger Menschen betroffen. An Ebola z.B., eine unserer ernstzunehmendsten modernen Epidemien, starben weltweit „nur“ 11.000 Menschen.

Auch weitreichende Hungersnöte gibt es in den meisten Regionen nicht mehr, und wenn, dann sind sie nicht auf Naturkatastrophen, sondern politische Konflikte zurückzuführen. Inzwischen ist es wahrscheinlicher, an Übergewicht zu sterben als an Hunger. Im Jahr 2010 starben drei Millionen Menschen weltweit an Fettleibigkeit, während Mangelernährung und Hunger etwa ein Drittel so viele tötete.

Kriege sind ebenfalls eher Ausnahme- als Normalfall: In antiken Gesellschaften war menschliche Gewalt für 15% der Todesfälle verantwortlich – heute liegt der Prozentsatz bei unter 1%, sogar der Prozentsatz für Selbstmord und Diabetes liegt höher.

Sehr wenige von uns leiden also heute noch unter Hunger, Armut und Krieg. Der Großteil der Menschheit hat Zeit und Muße, sich anderen Zielen als dem unmittelbaren Überleben zuzuwenden und kann etwa daran arbeiten, dass wir länger und glücklicher leben. Und wir sind auf dem Weg: Durch die Medizin haben wir unsere Lebenserwartung bereits verdoppelt. Viele glauben sogar, dass bald Unsterblichkeit möglich sein wird.

Doch wie hat der Mensch es eigentlich hierher gebracht?

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