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Gib dir die Liebe, die du verdienst

Tipps und Übungen für mehr Selbstliebe und einen achtsamen Umgang mit dir selbst

By Katharina Tempel
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Gib dir die Liebe, die du verdienst by Katharina Tempel

Viele Menschen verbinden das Konzept „Selbstliebe“ mit Wellness und mangelnder Produktivität. Für sie ist Entspannung ein Luxus, den sie sich nicht leisten können. Die Konsequenz ist, dass immer mehr von uns an Burn-out, Depressionen und anderen stressbedingten Störungen erkranken. Diese Blinks zu Katharina Tempels Gib dir die Liebe, die du verdienst (2019) sind eine Erinnerung daran, dass nur du selbst deine Grenzen und wahren Bedürfnisse kennst. Sie liefern dir wertvolle Tipps und konkrete Übungen für einen liebevollen und achtsamen Umgang mit dir selbst.

  • Interessierte, die liebevoller und achtsamer mit sich selbst umgehen wollen
  • Alle, die sich schon immer gefragt haben, was es mit dem Thema „Selbstliebe“ auf sich hat
  • Menschen, denen es schwerfällt, ihre eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen

Dr. Katharina Tempel ist Psychologin mit dem Schwerpunkt Positive Psychologie. Mit ihrem Blog Glücksdetektiv und ihrem gleichnamigen YouTube-Kanal hilft sie unzähligen Menschen, ihre Beziehung zu sich selbst zu verbessern.

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Gib dir die Liebe, die du verdienst

By Katharina Tempel
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Gib dir die Liebe, die du verdienst by Katharina Tempel
Synopsis

Viele Menschen verbinden das Konzept „Selbstliebe“ mit Wellness und mangelnder Produktivität. Für sie ist Entspannung ein Luxus, den sie sich nicht leisten können. Die Konsequenz ist, dass immer mehr von uns an Burn-out, Depressionen und anderen stressbedingten Störungen erkranken. Diese Blinks zu Katharina Tempels Gib dir die Liebe, die du verdienst (2019) sind eine Erinnerung daran, dass nur du selbst deine Grenzen und wahren Bedürfnisse kennst. Sie liefern dir wertvolle Tipps und konkrete Übungen für einen liebevollen und achtsamen Umgang mit dir selbst.

Key idea 1 of 7

Selbstliebe hat weder etwas mit Egoismus noch mit Faulheit zu tun.

Angenommen, du hast plötzlich eine halbe Stunde Freizeit. Du überlegst kurz, ob du dich auf dem Sofa ausruhst. Dann fällt dir ein, dass du dringend das Bad putzen musst, weil morgen Besuch kommt. Wenn du das kennst, geht es dir wie unzähligen anderen Menschen: Du rödelst bis zum Umfallen und bist ständig gestresst. Warum machst du nicht öfter Pause?

Weil du dir entweder egoistisch oder unvernünftig vorkommst. Der Tag hat ohnehin zu wenig Stunden für all die Punkte auf deiner Liste – da ist keine Zeit fürs Nichtstun. Warum solltest du das Recht auf unproduktiven Leerlauf haben, wenn die anderen alles eisern durchziehen? Mit dieser Einstellung hetzen die meisten von uns durchs Leben.

Das ist aber nicht nur kurzsichtig, sondern auch gefährlich. Denn wenn du dich jedes Mal gegen die Entspannung entscheidest, lädst du deinen Akku nicht auf. Mit der Zeit wirst du immer gestresster und schwächer. Langfristig riskierst du außerdem einen Burn-out und Depressionen oder andere psychische Leiden.

Stell dir einen Holzfäller vor, der am ersten Tag achtzehn Bäume fällt. Er will sein Pensum steigern, bekommt am nächsten Tag aber nur noch fünfzehn Bäume gefällt. Tags darauf sind es nur noch zehn. Am vierten Tag steht er noch früher auf und kommt trotzdem nur auf sieben. Warum? Weil er sich keine Zeit nimmt, um seine Axt zu schärfen. Die stumpfe Klinge mindert seine Produktivität, egal wie sehr er sich ins Zeug legt.

Schärfe also deine Axt: Nimm dir Zeit für Erholung und Dinge, die dir wirklich guttun. Alles andere führt zu Missmut, Krankheit und Ineffizienz.

Viele gestresste Menschen verbinden Selbstliebe mit Faulheit. Sie haken ihr Achtsamkeitsprogramm ab, indem sie eine Stunde Power-Yoga in den Tag quetschen. Selbstfürsorge hat aber auch unangenehme Seiten. Sie erfordert auch, sich den eigenen Konflikten zu stellen, Grenzen zu setzen und Bitten auszuschlagen.

Fange an, auf dein Gefühl zu hören. Traue dich, öfter „Nein“ zu sagen – und bleib konsequent, wenn das in deinem Umfeld zu Unmut führt. Erinnere dich an die Sicherheitsanweisungen im Flugzeug: Wenn der Sauerstoff in der Kabine dünn wird, setzt du am besten zuerst dir die Atemmaske auf. Nur so kannst du dich um deine Kinder oder andere Passagiere kümmern.

Dasselbe gilt überall im Leben: Es gibt Menschen, die dich brauchen. Du kannst nur für sie da sein, wenn du mit deinen eigenen Kräften haushältst.

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