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Gesundheit – Innovation – New Work

(R)evolutionäre Impulse für die Arbeitswelt der Zukunft

By Gabriele Adelsberger, Claudia Muigg, Claudia Schrettl, Claudia Trenkwalder
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Gesundheit – Innovation – New Work by Gabriele Adelsberger, Claudia Muigg, Claudia Schrettl, Claudia Trenkwalder
Synopsis

Wie kann man New Work am Arbeitsplatz umsetzen, ohne seine Mitarbeiter zu überfordern? In den Blinks zu Gesundheit – Innovation – New Work (2020) lernst du, wie du deine Arbeit und die deiner Mitarbeitenden so gestaltest, dass alle langfristig von ihr profitieren. Wir geben dir eine Reihe von innovativen Tools und praktischen Tipps an die Hand, die du ganz konkret in deinem Unternehmen umsetzen kannst. 

Key idea 1 of 9

Planet Gesundheit: Ob Arbeit krank macht, hängt vom Arbeitgeber ab.

Kannst du dir einen Zeitraum von 55.000 Stunden vorstellen? So lange wirst du am Ende deines Arbeitslebens auf deinem Hintern gesessen haben. Das hat das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation als Durchschnittswert für Büroarbeiter errechnet. Kein Wunder also, dass die meisten von uns irgendwann über Rücken- oder Nackenschmerzen klagen. 

Auch psychische Erkrankungen sind auf dem Vormarsch. Immer mehr Menschen fühlen sich lustlos oder ausgebrannt. Zwei von drei Betroffenen meinen auch zu wissen, woher ihre Beschwerden kommen: von der Arbeit. 

Überraschenderweise sind unter denjenigen, die sich gestresst und ausgebrannt fühlen, besonders viele, die innovativ arbeiten sollen. Ist New Work also ungesund?

Die Antwort können wir hier schon mal vorwegnehmen: Nein, New Work schadet an und für sich niemandem. Denn ob Arbeit krank macht, hängt vor allem vom Arbeitgeber ab. 

Viele Chefs haben mittlerweile erkannt, dass betriebliche Gesundheitsförderung wichtig ist. Denn wer nicht hundertprozentig fit ist, erbringt auch nicht die volle Arbeitsleistung. Aber wie können Arbeitgeber die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden fördern?

Da gibt es einige Stellschrauben. Oft vernachlässigt wird zum Beispiel das Thema Beleuchtung. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass künstliches Licht Kopfschmerzen, chronische Müdigkeit und Lustlosigkeit auslösen kann. Sorge daher dafür, dass viel Tageslicht ins Büro fällt. Ersetze Schreibtischlampen, die nur einzelne Tische erhellen, durch Wandstrahler. 

Und wo wir schon beim Mobiliar sind – hier gilt die Devise: weniger Tische, mehr Flipcharts. Ergonomische Stühle, höhenverstellbare Schreibtische und drehbare Bildschirme mit hoher Auflösung sind schnell besorgt und machen den Arbeitsalltag sehr viel angenehmer. 

Nun denkst du vielleicht: Das ist ja alles schön und gut, aber wie fit man ist, hängt ja wohl in erster Linie davon ab, ob es nach Feierabend ins Fitnessstudio geht oder auf die Couch. Körperliche Aktivität ist natürlich nie verkehrt, das stimmt. Aber tatsächlich gibt es einen Faktor, der sich doppelt so stark auf das Wohlbefinden unserer Mitarbeitenden auswirkt: das Verhalten ihrer Vorgesetzten. 

Sind sie gute Vorbilder? Motivieren und inspirieren sie? Wenn das der Fall ist, sind auch ihre Teammitglieder zu Höchstleistungen fähig. Denn Gesundheit beginnt im Kopf.

Halten wir also fest: Wenn Vorgesetzte für eine gesunde Arbeitsumgebung sorgen und ihre Mitarbeitenden motivieren und inspirieren, wird es allen in der Firma besser gehen. 

Wir verbringen einen großen Teil unseres Lebens im Büro. Deshalb sollten wir die Atmosphäre des Planeten Gesundheit zu uns auf die Erde holen. Mit bunten, beweglichen Möbeln, warmen Wandstrahlern und wertschätzender Führung. 

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