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Geben und Nehmen

Erfolgreich sein zum Vorteil aller

By Adam Grant
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Geben und Nehmen: Erfolgreich sein zum Vorteil aller by Adam Grant

Geben und Nehmen (2013) bietet eine willkommene Abwechslung zu den zahllosen Theorien darüber, wie man möglichst erfolgreich wird. Auf der Basis von fundierter wissenschaftlicher Arbeit zeigt dieser Titel, warum es uns viel erfolgreicher macht, unseren Mitmenschen etwas zu geben als ständig mit ihnen im Konkurrenzkampf zu stehen.

  • Alle, die verstehen wollen, wieso Geben zu großem Erfolg führt
  • Jeder, der beeinflussen will, ohne zu dominieren
  • Menschen, die das Gefühl haben, zu viel zu geben und zu wenig zu bekommen

Adam Grant ist ein preisgekrönter US-amerikanischer Organisationspsychologe und Professor an der Business School der University of Pennsylvania. Er hat bereits über 60 Artikel in verschiedenen Fachzeitschriften veröffentlicht und viele renommierte Unternehmen und Organisationen wie z.B. Google, Facebook oder die Vereinten Nationen beraten.

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Geben und Nehmen

Erfolgreich sein zum Vorteil aller

By Adam Grant
  • Read in 18 minutes
  • Audio & text available
  • Contains 11 key ideas
Geben und Nehmen: Erfolgreich sein zum Vorteil aller by Adam Grant
Synopsis

Geben und Nehmen (2013) bietet eine willkommene Abwechslung zu den zahllosen Theorien darüber, wie man möglichst erfolgreich wird. Auf der Basis von fundierter wissenschaftlicher Arbeit zeigt dieser Titel, warum es uns viel erfolgreicher macht, unseren Mitmenschen etwas zu geben als ständig mit ihnen im Konkurrenzkampf zu stehen.

Key idea 1 of 11

Nehmer sind egoistisch und suchen stets nach ihren eigenen Vorteilen.

Wir alle kennen Leute, die sich offenbar nur um sich selbst kümmern und die Bedürfnisse und Interessen anderer vollkommen ignorieren. Diese Leute sind Nehmer. Wohin sie auch gehen, sie versuchen immer möglichst viel Geld und Bewunderung einzusammeln.

Das ist zwar nicht besonders sympathisch, scheint die Nehmer selbst aber nicht zu stören. Im Gegensatz zu ihren Mitmenschen sind sie nämlich sehr von sich selbst überzeugt. Wenn sie sprechen, verwenden sie v.a. Wörter wie „ich“ und „mein“ statt „wir“ und „unser“. Außerdem sind sie meistens dominant gegenüber Leuten, die sie als weniger wichtig einschätzen, und übermäßig freundlich zu den Menschen, denen sie sich unterlegen fühlen.

Dieser Egoismus ist i.d.R. keine Boshaftigkeit: Nehmer betrachten die Welt einfach als einen einzigen Wettbewerb. Das Leben ist für sie ein Spiel, in dem sie sich nehmen können, was sie wollen. Anderen zu helfen, ist für sie einfach nicht so wichtig – außer sie versprechen sich davon einen Vorteil in der Zukunft.

Ein Paradebeispiel für so einen Nehmer ist Kenneth Lay, der frühere CEO des US-amerikanischen Energieriesen Enron. Abgesehen davon, dass er sich Unmengen an Geld von diesem Unternehmen borgte, schaffte er es auch noch, seine Aktien im Wert von 70 Millionen Dollar zu verkaufen, bevor Enron pleite ging – und 20.000 Menschen in die Arbeitslosigkeit fielen.

Der durchschnittliche Nehmer ist aber nicht unbedingt korrupt. Es gibt auch zahlreiche harmlose Beispiele, wie etwa den Basketballspieler Michael Jordan. Als er selbst noch aktiver Spieler war, sprach er sich dafür aus, dass die Spieler mehr an den Gewinnen beteiligt werden sollten. Als er dann auf die Eigentümerseite gewechselt hatte, änderte er seine Meinung – getreu seinem Motto: „Wer erfolgreich sein will, muss egoistisch handeln.“

Für typische Nehmer ist die ganze Welt ein einziger Kuchen. Es gilt, sich ein möglichst großes Stück zu sichern, bevor es ihnen jemand wegisst.

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