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Fukushima

The Story of a Nuclear Disaster

By David Lochbaum, Edwin Lyman, Susan Q. Stranahan
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Fukushima: The Story of a Nuclear Disaster by David Lochbaum, Edwin Lyman, Susan Q. Stranahan

In den Blinks zu Fukushima (2014) geht es um die Hintergründe, die 2011 zur nuklearen Katastrophe in Japan führten. Zwar war der Tsunami, der das Unglück auslöste, unabwendbar, doch hätte durch eine bessere Vorbereitung, Notfallpläne und strengere Kontrollen womöglich Schlimmeres verhindert werden können. Beleuchtet wird auch, welche Fehler dazu führten, dass große Mengen radioaktiven Materials in die Umwelt entweichen konnten und welche Folgen das für die japanische Wirtschaft und Gesellschaft hat.

  • Atomkraftgegner
  • Atomkraftbefürworter
  • Alle, die sich für die Verquickung von Politik und Atomindustrie interessieren

David Lochbaum ist Direktor des Nuclear Safety Project der Wissenschaftlervereinigung Union of Concerned Scientists (UCS), die sich für Abrüstung und Umweltschutz einsetzt. Edwin Lyman ist Wissenschaftler des Global Security Program dieser Vereinigung. 

Susan Q. Stranahan ist eine preisgekrönte Journalistin, die seit über drei Jahrzehnten über die Themen Umwelt und Energie berichtet. Sie veröffentlicht ihre Artikel unter anderem in der Washington Post, der Fortune und der Times.

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Fukushima

The Story of a Nuclear Disaster

By David Lochbaum, Edwin Lyman, Susan Q. Stranahan
  • Read in 12 minutes
  • Contains 7 key ideas
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Fukushima: The Story of a Nuclear Disaster by David Lochbaum, Edwin Lyman, Susan Q. Stranahan
Synopsis

In den Blinks zu Fukushima (2014) geht es um die Hintergründe, die 2011 zur nuklearen Katastrophe in Japan führten. Zwar war der Tsunami, der das Unglück auslöste, unabwendbar, doch hätte durch eine bessere Vorbereitung, Notfallpläne und strengere Kontrollen womöglich Schlimmeres verhindert werden können. Beleuchtet wird auch, welche Fehler dazu führten, dass große Mengen radioaktiven Materials in die Umwelt entweichen konnten und welche Folgen das für die japanische Wirtschaft und Gesellschaft hat.

Key idea 1 of 7

2011 verursachte ein Erdbeben einen Tsunami, der die japanische Küste verwüstete.

Da in Japan zwei tektonische Platten aufeinandertreffen, gab es dort schon immer viele Erdbeben. Früher glaubten die Menschen, dass die Bewegungen eines riesigen Seewolfs die japanischen Inseln zum Beben brachten. Heute wissen wir, wie Erdbeben entstehen und sind mit moderner Technik darauf vorbereitet. Trotzdem traf das Tōhoku-Erdbeben und der darauf folgende Tsunami das Land im März 2011 mit voller Wucht.

Tōhoku war eines der stärksten Erdbeben in der japanischen Geschichte. Das Epizentrum befand sich ca. 40 Meilen östlich der japanischen Küste im Meer und entstand, als sich eine tektonische Platte unter eine andere schob. Bei einer sogenannten Subduktion wird eine enorme Menge an Energie freigesetzt. Die Erschütterung war so groß, dass sich sogar die Erdachse um einige Zentimeter verschob. 

Japan verfügt über ein exzellentes Erdbeben-Warnsystem. Seit dem Beben von Kobe im Jahr 1995, das 5000 Todesopfer forderte, wurden über 1000 Sensoren zur Erfassung von Erdbeben im Boden eingelassen. Diese Sensoren registrierten, dass es sich bei Tōhoku um ein Erdbeben der Stärke 9 auf der Richterskala handelte. Somit war es das stärkste Erdbeben, das jemals in Japan gemessen wurde, und eines der stärksten weltweit seit Beginn der Aufzeichnungen.

Allein das Erdbeben löste in Japan ein großes Chaos aus. Doch noch härter wurde das Land von dem Tsunami getroffen, der kurz nach dem Erdbeben auf die Küsten prallte. Die Wellen waren teilweise bis zu 16 Meter hoch und rissen alles mit sich, was nicht niet- und nagelfest war. Selbst in der Antarktis in fast 8000 Kilometer Entfernung waren die Erschütterungen noch stark genug, um Eisstücke von der Größe Manhattans vom Festland zu brechen.

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