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Exzellenz

Wissen Sie eigentlich, was in Ihnen steckt?

By Doris Märtin
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  • Contains 10 key ideas
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Exzellenz by Doris Märtin
Synopsis

Exzellenz ist ein großes Wort. Aber auch eines, bei dem es sich lohnt, ihm auf den Grund zu gehen – und genau das tun wir in den Blinks zu Doris Märtins Exzellenz (2021). Märtin ist überzeugt: Jeder kann Exzellenz erreichen. Es sind vor allem neun Eigenschaften, die exzellentes Verhalten in unserer schnelllebigen und durchdigitalisierten Welt ausmachen. Wer sie sich aneignet, kann es bis ganz nach oben schaffen.

Key idea 1 of 10

Offenheit: ein absolutes Must-have

Wir alle sind wahnsinnig aufgeschlossen, oder? Nun, zumindest würden das die meisten Menschen wohl über sich selbst sagen. 95 Prozent aller Deutschen halten sich zum Beispiel selbst für aufgeschlossen gegenüber neuen Erfahrungen. Dank psychologischer Untersuchungen wissen wir allerdings: In Wahrheit ist es eher umgekehrt. 

Der Schweizer Psychologe Jean Piaget hat eine Erklärung dafür: Umso weniger eine Information mit unserer Einstellung übereinstimmt, desto schwerer fällt es uns, sie zu verarbeiten. Meinungen, Ideen oder Lebensstile, die wir nicht kennen, empfinden wir daher oft sogar als Bedrohung. Erstaunlicherweise betrifft dies vor allem junge Menschen: In der sogenannten Neugier-Studie des Merck-Konzerns belegt mit den Zoomern die jüngste Generation den letzten Platz in Sachen Offenheit. 

Dabei ist Offenheit heute ein Must-have, um Karriere zu machen. Fortschritt lebt schließlich von Neugier. Die gute Nachricht: Offen zu sein ist erlernbar. Die Stanford-Professorin Carol Dweck fand heraus, dass es zwei verschiedene Arten von Mindsets gibt: das starre oder auch Fixed Mindset und das flexible, das Growth Mindset. Wir können und sollten uns darin üben, ein solches Growth Mindset zu entwickeln. 

Denn während Menschen mit flexiblem Mindset Krisen als Chance für Neues begreifen, sehen Menschen mit starrem Denken nur ein Problem. Ein Problem, das sie sofort lösen müssen, damit sie schnellstmöglich zum Status quo zurückkehren können. Unternehmen suchen daher explizit nach Menschen mit hohen Offenheitswerten. Bei Microsoft ist Aufgeschlossenheit für neues Denken etwa das Einstellungskriterium Nummer eins. Die Verantwortlichen dort wissen: Offene Menschen mit einem flexiblen Mindset kommen in unserer heutigen Welt besser zurecht als solche mit einer geistig starren Einstellung. 

Das Gute an einem flexiblen Mindset? Man kann es lernen! Die einfachste Art und Weise dafür ist tatsächlich das Lesen. Bill Gates etwa liest durchschnittlich ein Buch pro Woche. Wohin er auch geht, immer hat er etwas zum Lesen bei sich. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass er beim Lesen keine Grenzen kennt und sich durch alle möglichen Themen und Genres arbeitet. Ein solches Lesen zeugt nicht nur von großer Offenheit, es macht auch offener. Und es erhöht die Chance auf kreative Durchbrüche. Aber wem sagen wir das, du nutzt ja schließlich Blinkist.

Halten wir also fest: Da wir zur Engstirnigkeit neigen, müssen wir uns aktiv um Offenheit bemühen – und das lohnt sich. 

Für mehr Offenheit ist aber auch entscheidend, wie gut wir uns selbst reflektieren können.

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