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EQ

Emotionale Intelligenz

By Daniel Goleman
16-minute read
Audio available
EQ: Emotionale Intelligenz by Daniel Goleman

Was steckt hinter dem Begriff der emotionalen Intelligenz? Diese Blinks gewähren uns spannende Einblicke in eine menschliche Fähigkeit, die von Daniel Goleman als „der Schlüssel zum Erfolg“ betitelt wird. Durch eine genaue Inspektion der Entwicklung und Förderung emotionaler Intelligenz öffnet sich ein ganz neues Blickfeld auf das Verhältnis zwischen Erfolg und kognitiven Fähigkeiten.

Leseempfehlung aus der Redaktion

„Wenn Leute über Künstliche Intelligenz sprechen, referieren sie dabei meist nur auf Aspekte des maschinellen Lernens und des maschinellen Nachahmens menschlicher Entscheidungstechniken. Sie sprechen jedoch nicht über Emotionale Intelligenz. Unsere Blinks zu EQ liefern eine tolle Erklärung dafür, dass wir Menschen manchmal höchst unlogisch handeln.“

– Tobias, CTO bei Blinkist

  • Skeptiker, die mit der klassischen Vorstellung von Intelligenz nicht zufrieden sind
  • Jeder, der sich fragt, inwiefern der EQ unseren Erfolg bestimmt
  • Alle, die ihre inneren Kapazitäten ausschöpfen wollen

Daniel Goleman ist Psychologe und Autor. Er wurde vielfach ausgezeichnet und zweimal für den Pulitzer-Preis nominiert. Seine Veröffentlichungen beschäftigen sich mit einem breit gefächerten Themenkomplex, der von Meditation bis Ökologie reicht. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf dem Wechselspiel zwischen Gefühl, Leistung und Führung. EQ: Emotionale Intelligenz belegte anderthalb Jahre lang die Spitze der Bestsellerliste der New York Times.

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Emotionale Intelligenz

By Daniel Goleman
  • Read in 16 minutes
  • Audio & text available
  • Contains 10 key ideas
EQ: Emotionale Intelligenz by Daniel Goleman
Synopsis

Was steckt hinter dem Begriff der emotionalen Intelligenz? Diese Blinks gewähren uns spannende Einblicke in eine menschliche Fähigkeit, die von Daniel Goleman als „der Schlüssel zum Erfolg“ betitelt wird. Durch eine genaue Inspektion der Entwicklung und Förderung emotionaler Intelligenz öffnet sich ein ganz neues Blickfeld auf das Verhältnis zwischen Erfolg und kognitiven Fähigkeiten.

Leseempfehlung aus der Redaktion

„Wenn Leute über Künstliche Intelligenz sprechen, referieren sie dabei meist nur auf Aspekte des maschinellen Lernens und des maschinellen Nachahmens menschlicher Entscheidungstechniken. Sie sprechen jedoch nicht über Emotionale Intelligenz. Unsere Blinks zu EQ liefern eine tolle Erklärung dafür, dass wir Menschen manchmal höchst unlogisch handeln.“

– Tobias, CTO bei Blinkist

Key idea 1 of 10

Emotionen sind ein zentraler Teil unseres Daseins.

Fehlbar, wankelmütig, zerbrechlich: So sind wir Menschen. Emotionen stärken unsere Lernfähigkeit und unser Erinnerungsvermögen, denn beim Abspeichern von Erfahrungen erfasst unser Gehirn nicht nur Fakten, sondern auch Gefühle. Wir lernen aus unseren Erfahrungen, indem wir Handlungen vermeiden, die uns in der Vergangenheit negative Emotionen bereitet haben.

Wenn etwa ein kleines Kind auf eine heiße Herdplatte fasst, fügt es sich Schmerz zu; an diese Schreckenserfahrung erinnert es sich künftig, wenn es sich einer Herdplatte nähert, und durch die mit der Gefahr assoziierte Angst lernt es, seine Finger von heißen Herdplatten fern zu halten.

Unser Gefühlsradar hilft uns auch dabei, Handlungen anderer zu antizipieren. Emotionen wie Wut kündigen sich durch eine Reihe körperlicher Symptome an, bevor sie ausbrechen. Dadurch gewinnen wir Zeit, entsprechend zu intervenieren, um die Eskalation zu verhindern. Vorboten für einen Wutausbruch sind z.B. geballte Fäuste und lautes Sprechen. Folglich rufen diese Signale ein Gefühl der Bedrohung oder Angst in anderen Menschen hervor.

Emotionen dienen als wichtige Motoren menschlichen Handelns. Das Wort „Emotion“ kündigt es schon selbst an: sein Ursprung liegt im lateinischen movere, „bewegen“. Emotionen sorgen also dafür, dass unser Körper schnell auf eine bestimmte Weise reagiert. Entdecken wir im tropischen Urlaub eine uns unbekannte große Schlange, die bedrohlich zischend auf uns zuschlängelt, ergreifen wir die Flucht, ohne lange darüber nachzudenken.

Dass Emotionen der Brennstoff für unsere Antriebskraft sind, zeigt auch das folgende Beispiel: Im vergangenen Jahrhundert war die Lobotomie, eine mittlerweile verbotene operative Praxis, bei der Nervenbahnen im Gehirn durchtrennt werden, ein Standardverfahren für Patienten mit psychischen Leiden. Bei diesem Unterfangen wurde oftmals die Verbindung zwischen unterschiedlichen Regionen des Gehirns, die für die Entstehung von Gefühlen verantwortlich sind, durchtrennt, was bei den Patienten zur Störung ihrer Emotionalität und somit zum Antriebsverlust führte.

Wir sehen also: Der Mensch ist ohne seine Gefühle weder „optimierbar“ noch „funktionstüchtig“.

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