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Einsamkeit

Woher sie kommt, was sie bewirkt, wie man ihr entrinnt

By John T. Cacioppo und William Patrick
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Einsamkeit: Woher sie kommt, was sie bewirkt, wie man ihr entrinnt by John T. Cacioppo und William Patrick

In Einsamkeit erfahren wir, warum jeder von uns ein grundlegendes Bedürfnis nach Nähe und sozialen Beziehungen verspürt. Die Autoren beschreiben mithilfe von vielen anschaulichen Beispielen, welche Konsequenzen aus dauerhafter Einsamkeit entstehen können, und erläutern die Möglichkeiten, die wir haben, um der Einsamkeit zu entkommen.

  • Jeder, der sich einsam fühlt
  • Jeder, der eine einsame Person kennt und ihr gerne helfen möchte

John Terrence Cacioppo forscht und lehrt auf dem Gebiet der Neurowissenschaft und sozialen Psychologie an der Universität Chicago. Er hat bereits zahlreiche Studien auf dem Gebiet veröffentlicht.
William Patrick ist Lektor und Romanautor, der für renommierte Verlage wie die Harvard University Press gearbeitet hat.

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Einsamkeit

Woher sie kommt, was sie bewirkt, wie man ihr entrinnt

By John T. Cacioppo und William Patrick
  • Read in 15 minutes
  • Contains 9 key ideas
Einsamkeit: Woher sie kommt, was sie bewirkt, wie man ihr entrinnt by John T. Cacioppo und William Patrick
Synopsis

In Einsamkeit erfahren wir, warum jeder von uns ein grundlegendes Bedürfnis nach Nähe und sozialen Beziehungen verspürt. Die Autoren beschreiben mithilfe von vielen anschaulichen Beispielen, welche Konsequenzen aus dauerhafter Einsamkeit entstehen können, und erläutern die Möglichkeiten, die wir haben, um der Einsamkeit zu entkommen.

Key idea 1 of 9

Alle für einen: Das Gefühl von Einsamkeit hat uns lange davor geschützt, uns allein Gefahren auszusetzen.

Die meisten von uns würden glückliche soziale Bindungen weit über Wohlstand oder sogar Gesundheit stellen. Kontakte mit anderen Menschen sind ungeheuer wichtig für unser Wohlbefinden. Aber warum ist das so? Können wir uns nicht auch selbst genug sein?

Wir sehnen uns nach Beziehungen zu anderen Personen, weil sich Einsamkeit von Natur aus falsch und bedrohlich anfühlt. Schon unsere Vorfahren kannten dieses bedrängende Gefühl und setzten alles daran, es zu verhindern.

Wenn wir uns einsam fühlen, ist das auch ein Signal unseres Körpers. Er lässt uns damit wissen, dass wir ganz dringend den Kontakt zu anderen Menschen suchen müssen. Einsamkeit funktioniert genau wie Hunger: Unser Körper teilt uns mit, dass es Zeit ist, etwas zu essen – oder eben mal einen Freund anzurufen. Wenn wir dieses Bedürfnis ignorieren, sind die Konsequenzen im einen Fall offensichtlich: Wir verhungern. Das Bedürfnis nach sozialem Kontakt zu ignorieren, hat hingegen Isolation zur Folge. Heute mag uns das nicht umbringen, aber für unsere Vorfahren bedeutete es eine tödliche Gefahr. Sie mussten sich mit anderen Menschen verbünden, um sich vor Feinden zu schützen und ihre Nachkommen großziehen zu können. Einzelgänger hatten keine Chance.

Nicht nur wir Menschen nutzen die Vorteile, die soziale Beziehungen mit sich bringen – in der Tierwelt entscheidet Zusammenhalt noch heute über Leben und Tod: Wölfe etwa formen Rudel, um erfolgreicher jagen zu können. Ihre Beute teilen sie mit verletzten oder alten Rudelmitgliedern, die andernfalls nicht überleben könnten.

Heutzutage ist Einsamkeit für uns glücklicherweise nicht mehr unmittelbar lebensbedrohlich. Manchmal finden wir es sogar ganz angenehm, etwas Zeit für uns alleine zu haben. Allerdings dürfen wir ihre Auswirkungen nicht unterschätzen: Einsamkeit kann zu einem Problem werden, sobald wir uns mangels sozialer Kontakte für längere Zeit unglücklich fühlen. Sie kann sogar ernsthafte gesundheitliche Probleme mit sich bringen. Ob sich diese Probleme aber entwickeln oder nicht, hängt zunächst erst einmal davon ab, wie wir unsere Einsamkeit wahrnehmen.

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