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Eine kurze Geschichte der Menschheit

Was ist besonders am Homo Sapiens?

By Yuval Noah Harari
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Eine kurze Geschichte der Menschheit by Yuval Noah Harari

Eine kurze Geschichte der Menschheit (2013) hält, was der Titel verspricht: Von der Frage, warum sich der Homo sapiens gegen seine anderen menschlichen Konkurrenten durchgesetzt hat, bis zu einem Ausblick auf die Auswirkungen der Gentechnik streift Yuval Noah Harari viele Entwicklungen, die für die Geschichte der Menschheit von Bedeutung waren. 

  • Alle, die wissen wollen, warum ausgerechnet die Menschen die Erde beherrschen
  • Jeder, der sich dafür interessiert, wie wir dort hingekommen sind, wo wir heute stehen
  • Menschen, die etwas über die großen Zusammenhänge unserer Entwicklungsgeschichte erfahren möchten

Yuval Noah Harari ist Professor für Welt- und Militärgeschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem. Er schreibt eine regelmäßige Kolumne für die israelische Tageszeitung Haaretz. Eine kurze Geschichte der Menschheit ist sein erstes Buch und wurde in etwa 50 Sprachen übersetzt.

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Eine kurze Geschichte der Menschheit

Was ist besonders am Homo Sapiens?

By Yuval Noah Harari
  • Read in 19 minutes
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  • Contains 12 key ideas
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Eine kurze Geschichte der Menschheit by Yuval Noah Harari
Synopsis

Eine kurze Geschichte der Menschheit (2013) hält, was der Titel verspricht: Von der Frage, warum sich der Homo sapiens gegen seine anderen menschlichen Konkurrenten durchgesetzt hat, bis zu einem Ausblick auf die Auswirkungen der Gentechnik streift Yuval Noah Harari viele Entwicklungen, die für die Geschichte der Menschheit von Bedeutung waren. 

Key idea 1 of 12

Der Homo sapiens verdrängte alle anderen Menschenarten.

Woher kommt das Wunderwesen Mensch? Wenn wir dieser Frage nachgehen, müssen wir zunächst einmal die Idee aufgeben, nach dem einen Menschen zu fragen. Denn tatsächlich gab es lange Zeit verschiedene nebeneinander lebende Arten der Gattung Homo

Die ersten menschenähnlichen Tiere dieser Gattung lebten vor ca. 2,5 Millionen Jahren in Ostafrika. Sie hatten sich aus der großen, aufrecht gehenden Affenart Australopithecus entwickelt. Diese Urmenschen machten sich bald von Ostafrika aus auf den Weg Richtung Asien und Europa. In der Folge entstanden neue Arten, unter anderem der Homo neanderthalensis. Die verschiedenen Homo-Arten unterschieden sich deutlich: Manche waren klein und leicht, andere wie der Neandertaler kräftig und muskulös. Besonders erfolgreich war Homo erectus, der aufrecht gehende Mensch. Er lebte mehr als anderthalb Millionen Jahre in Asien.

Wesentlich später als die bereits genannten Homo-Arten trat Homo sapiens auf die Weltbühne, nämlich vor ungefähr 150.000 Jahren. Und doch sollte er alles verändern. Denn als er vor 70.000 Jahren seine Wanderungen gen Afrika und Asien antrat, war das der Anfang vom Ende für Homo erectus & Co. Wie genau das Aussterben der anderen Homo-Arten vor sich ging, ist bis heute Gegenstand der wissenschaftlichen Debatte. 

Die Meinungen der Fachwelt sind gespalten: 

  • Manche Wissenschaftler sind Anhänger der Verdrängungsthese. Diese geht davon aus, dass nur Homo sapiens übrig blieb, weil er geschickter in der Nahrungsbeschaffung war oder weil er unliebsame Konkurrenten gewaltsam ausschaltete. 
  • Andere vertreten die Kreuzungsthese. Sie besagt, dass die verschiedenen Homo-Arten miteinander Nachkommen gezeugt haben. Und das würde bedeuten, dass der moderne Mensch Überbleibsel anderer Arten aufweist. Diese These fand lange Zeit kaum Anhänger, bis 2010 das Neandertalergenom teilentschlüsselt wurde. Und siehe da: Es zeigte sich, dass Europäer tatsächlich um die vier Prozent Neandertaler-DNA in sich tragen.

Klar ist in jedem Fall: Am Ende blieb nur der Homo sapiens übrig. Und das hat etwas mit der sogenannten kognitiven Revolution zu tun, von der der nächste Blink handelt.

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