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Easy Money

Wie du deine Finanzen regelst, endlich vorsorgst und trotzdem gut lebst

By Margarethe Honisch
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Easy Money by Margarethe Honisch

Anlagehorizont, Wertpapierkennnummer, Investmentfonds – das alles sind Worte, die auf den ersten Blick für manche unsexy wirken. Auf den zweiten Blick stehen sie für eine Welt, die dir einen echten Kick geben kann. Und mal ehrlich: Wirklich unsexy sind doch finanzielle Sorgen, Dispo-Kredit und Rentenloch. Aber schöne Reisen, gute Klamotten und bestes Essen, das möchten wir jetzt und auch später noch, wenn wir in Rente gehen. Die Blinks zu Margarethe Honischs Easy Money (2019) zeigen, warum niemand vor Aktien Angst haben sollte und wie du finanziell unabhängig wirst. 

  • Jeder, der nicht schon steinreich ist
  • Alle, die verstehen, dass die staatliche Rente für einen entspannten Lebensabend nicht reichen wird 
  • Menschen, die bei Wörtern wie Kapitalanlage, Vermögensbildung und Altersvorsorge reflexartig erschaudern

Margarethe Honisch hat Kommunikations- und Medienwissenschaften studiert und arbeitet als Digitalmanagerin bei National Geographic in München. Irgendwann wurde ihr klar, dass sie im Alter nicht jeden Pfennig dreimal umdrehen möchte, also beschäftigte sie sich mit Investitionsmöglichkeiten. Was sie auf dieser noch immer andauernden Wissensreise lernt, teilt sie in ihrem preisgekrönten Finanzblog fortunalista.de mit. Ihre unterhaltsame und leicht verständliche Art, Finanzthemen zu erklären, machte ihr erstes Buch Easy Money (2019) direkt zum Bestseller. 

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Wie du deine Finanzen regelst, endlich vorsorgst und trotzdem gut lebst

By Margarethe Honisch
  • Read in 16 minutes
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Easy Money by Margarethe Honisch
Synopsis

Anlagehorizont, Wertpapierkennnummer, Investmentfonds – das alles sind Worte, die auf den ersten Blick für manche unsexy wirken. Auf den zweiten Blick stehen sie für eine Welt, die dir einen echten Kick geben kann. Und mal ehrlich: Wirklich unsexy sind doch finanzielle Sorgen, Dispo-Kredit und Rentenloch. Aber schöne Reisen, gute Klamotten und bestes Essen, das möchten wir jetzt und auch später noch, wenn wir in Rente gehen. Die Blinks zu Margarethe Honischs Easy Money (2019) zeigen, warum niemand vor Aktien Angst haben sollte und wie du finanziell unabhängig wirst. 

Key idea 1 of 10

Geld, das du nicht investierst, verliert an Wert. 

Hast du dir in letzter Zeit mal angeschaut, wie viele Zinsen auf deinem Konto gutgeschrieben wurden? Na? Keine? Das wäre jedenfalls nicht verwunderlich. Das Ersparte vieler Menschen schrumpft Dank Inflation und Niedrigzinsphase. 2018 stand mickrigen Kontozinsen von durchschnittlich 0,19 Prozent eine Teuerungsrate von 1,8 Prozent gegenüber. 

Und genauso wie die Zinsen immer weniger werden, wird in vielen Ländern Europas auch die arbeitende Bevölkerung kleiner. Das Problem dabei: Ein Rentensystem wie beispielsweise das deutsche basiert auf dem sogenannten Umlageverfahren. Das heißt, die aktuell arbeitende Bevölkerung finanziert die heutigen Renten. Wenn es in einer zunehmend alternden Gesellschaft immer weniger Arbeitnehmer gibt, dann fließt immer weniger Geld in die Kassen. Gleichzeitig gibt es immer mehr Rentner. Mit einer ordentlichen Rente in 30 Jahren kannst du also wahrscheinlich nicht rechnen. Schon 2018 bekamen Rentner und Rentnerinnen in Deutschland durchschnittlich nur 864 Euro pro Monat ausgezahlt. Nicht gerade ein Geldregen.

Daher ist es wichtig, dass wir eine andere Methode finden, um Geld für später anzulegen. Die Scheine und Münzen, die wir in der Hand halten, haben bekanntlich keinen Wert an sich. Der Wert des Geldes ist genauso fiktiv wie die Gebäude und Brücken, die auf den Euroscheinen abgebildet sind. Wenn wir es investieren, geben wir es heute für etwas aus, das uns später mehr Geld einbringen kann – in Vermögenswerte. Ein Auto oder ein Telefon sind hingegen keine Investition, sondern sogenannte Verbindlichkeiten. Sie kosten Geld und verlieren schnell an Wert. Wenn du dein Geld mehren möchtest, sind solche Verbindlichkeiten genauso wenig eine Option, wie Geld auf einem Nullzins-Konto zu parken, um ihm beim Wertverlust zuzuschauen.

Deutsche Sparer haben das in der großen Mehrheit noch nicht verstanden. Je nach Quelle legen sie im Schnitt zwar 10 bis 17 Prozent des Haushaltseinkommens beiseite – und sind damit europäische Spitzenreiter –, aber 36,4 Prozent dieses Vermögens befinden sich auf Spar-, Tagesgeld- und Festgeldkonten und ist damit nicht gerade clever angelegt. Nur 6,7 Prozent des deutschen Vermögens werden in Aktien investiert. In den Niederlanden investiert hingegen ein Drittel der Bevölkerung in Aktien, in Großbritannien ein Viertel der Menschen. Die Deutschen klammern sich zu sehr an ihr Sparbuch und haben Angst vor dem Börsenparkett und anderen Investitionsmöglichkeiten. Damit sich das ändert, braucht es ein anderes Money Mindset, also eine andere Geisteshaltung zum Thema Geld.

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