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Du machst, was ich will

Wie Sie bekommen, was Sie wollen – Ein Ex-Lobbyist verrät die besten Tricks

By Volker Kitz
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Du machst, was ich will by Volker Kitz

Wie schaffen es Lobbyisten eigentlich, im Verborgenen Meinungen und Entscheidungen zu lenken? Und was kannst du von ihren Überzeugungskünsten für dein Leben lernen? Die Blinks zu Du machst, was ich will (2013) gewähren wertvolle Einblicke in das Nähkästchen eines Mannes, der als Lobbyist lange Zeit ganz dicke Fäden gesponnen hat. Erfahre, mit welchen Tricks und Tipps du andere in Zukunft leichter überreden und überzeugen kannst.

  • Alle, die mehr über das Verhandlungsgeschick von Lobbyisten erfahren wollen
  • Alle, die ihre Überzeugungskünste verbessern wollen
  • Gründer und Unternehmer, die wissen wollen, wie sie ihr Produkt noch besser vermarkten können

Volker Kitz studierte Jura und Psychologie und arbeitete als Wissenschaftler, Anwalt und Lobbyist. Heute ist er in der Medienbranche tätig und schreibt Bücher über die verborgenen Zusammenhänge der Arbeitswelt. Veröffentlichungen wie Die 365-Tage-Freiheit über das Potenzial der Selbstständigkeit und Feierabend über eine gesunde Work-Life-Balance haben es zu beachtlichem Erfolg gebracht.

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Du machst, was ich will

Wie Sie bekommen, was Sie wollen – Ein Ex-Lobbyist verrät die besten Tricks

By Volker Kitz
  • Read in 12 minutes
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  • Contains 7 key ideas
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Du machst, was ich will by Volker Kitz
Synopsis

Wie schaffen es Lobbyisten eigentlich, im Verborgenen Meinungen und Entscheidungen zu lenken? Und was kannst du von ihren Überzeugungskünsten für dein Leben lernen? Die Blinks zu Du machst, was ich will (2013) gewähren wertvolle Einblicke in das Nähkästchen eines Mannes, der als Lobbyist lange Zeit ganz dicke Fäden gesponnen hat. Erfahre, mit welchen Tricks und Tipps du andere in Zukunft leichter überreden und überzeugen kannst.

Key idea 1 of 7

Überzeugungsarbeit hat meist wenig mit Verstand und Fakten zu tun.

Lobbyisten sind Überzeugungskünstler, Meinungsmacher und Entscheidungslenker. Man sollte meinen, ihre Hauptaufgabe bestünde darin, sich möglichst überzeugende Argumente und Fakten zurechtzulegen. Doch weit gefehlt!

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass wir Menschen ziemlich stur sind: Bringt unser Diskussionspartner ein stichhaltiges Gegenargument, halten wir in 95 Prozent der Fälle trotzdem eisern an unserem Standpunkt fest. Selbst die besten Argumente prallen am menschlichen Stolz ab wie Gummipfeile an Brustpanzern.

Ein gutes Beispiel ist die Vorratsdatenspeicherung: Das Gesetz ging 2007 durch den Bundestag – und das, obwohl außer der Polizei und dem BND so ziemlich jeder gegen die Durchleuchtung unserer Privatsphäre war. Selbst ein Gutachten zur offensichtlichen Verfassungswidrigkeit der Maßnahmen verschwand in der Schublade eines ministerialen Abteilungsleiters. Denn: Wenn sich Menschen – in diesem Fall hochrangige Beamte – eine Meinung gemacht haben, ist nur denkbar schwer dagegen anzukommen. Selbst objektive Bewertungen wie ein Gutachten zählen dann nicht.

Für diese geistige Gelenkstarre gibt es zwei Gründe.

  • Der erste ist die Einstellungsimpfung: Wer oft genug kritischen Gegenwind bekommt, entwickelt im wahrsten Sinne des Wortes eine dicke Haut, die irgendwann so gut wie nichts mehr durchlässt. Wenn du zum Beispiel rauchst und wie alle Tabakfreunde schon hundert triftige Argumente gegen dein Laster gehört hast, wird dich auch Nummer hunderteins nicht umstimmen. 
  • Der zweite Grund ist der Besitztumseffekt. Er sorgt dafür, dass wir unsere Meinung verteidigen, als würde man sie uns wegnehmen wollen. Zum Beispiel kann spätestens seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima niemand mehr ernsthaft behaupten, Kernenergie sei vollkommen sicher. Wer trotzdem auf seinem Standpunkt beharren möchte, muss schon erfindungsreich werden – und zum Beispiel darauf verweisen, Japan sei wegen der dort vorherrschenden Tsunami-Gefahr ein unbedeutender Sonderfall.

Doch wenn selbst die besten Argumente immer wieder auf taube Ohren stoßen, wie kannst du dir dann Gehör verschaffen?

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