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Du lebst, was du denkst

Neun philosophische Denkweisen, mit denen wir uns und andere besser verstehen

By Ludger Pfeil
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Du lebst, was du denkst by Ludger Pfeil

Man muss kein Philosoph sein, um eine Philosophie zu verfolgen. Tatsächlich hat jeder Mensch eine eigene philosophische Weltsicht, die darüber bestimmt, wie er die Welt wahrnimmt und interpretiert. Wie unterschiedlich diese Philosophien ausfallen können, wird in den Blinks zu Du lebst, was du denkst (2015) deutlich. Wir stellen dir neun philosophische Grundtypen und einige ihrer bekanntesten Vertreter vor und geben dir einen Überblick über die wichtigsten geistigen Strömungen der westlichen Welt.

  • Philosophie-Einsteiger
  • Alle, die sich und andere besser verstehen lernen wollen
  • Menschen, die wichtige Eckpunkte der Philosophiegeschichte kennenlernen möchten

Dr. Ludger Pfeil versteht sich selbst als philosophischer Praktiker. Nach seinem Philosophie-Studium entschied er sich gegen einen rein geisteswissenschaftlichen Berufsweg und begann stattdessen, als Projektleiter und Führungskraft im wirtschaftlichen Bereich zu arbeiten. Heute bietet er Beratungen, Seminare, Vorträge und Workshops an, in denen er komplexe philosophische Themen alltagsnah vermittelt. 

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Du lebst, was du denkst

Neun philosophische Denkweisen, mit denen wir uns und andere besser verstehen

By Ludger Pfeil
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Du lebst, was du denkst by Ludger Pfeil
Synopsis

Man muss kein Philosoph sein, um eine Philosophie zu verfolgen. Tatsächlich hat jeder Mensch eine eigene philosophische Weltsicht, die darüber bestimmt, wie er die Welt wahrnimmt und interpretiert. Wie unterschiedlich diese Philosophien ausfallen können, wird in den Blinks zu Du lebst, was du denkst (2015) deutlich. Wir stellen dir neun philosophische Grundtypen und einige ihrer bekanntesten Vertreter vor und geben dir einen Überblick über die wichtigsten geistigen Strömungen der westlichen Welt.

Key idea 1 of 11

Wer die neun philosophischen Grundtypen kennt, kann sich und andere Menschen besser verstehen.

Es ist Sonntagmorgen und du und dein Freund planen den Tag. Du schlägst vor, den neuen Badezimmerschrank anzubringen. Er ist jedoch dagegen, weil der Sonntag ein Ruhetag ist, an dem man nicht bohrend die Nachbarn aus den Betten schmeißt. 

Was für ein lächerliches Argument, meinst du, und nennst ihn einen Sittenwächter. Er wiederum wirft dir Rücksichtslosigkeit vor und schon fliegen die Fetzen. 

Auseinandersetzungen wie diese sind nicht einfach auf Missverständnisse zurückzuführen. Meistens entstehen sie durch tiefer liegende Differenzen. Plötzlich entdeckst du, dass für deinen Diskussionspartner ganz andere Argumente zählen oder dass ihr Situationen unterschiedlich interpretiert. Aber warum ist das eigentlich so? 

Ganz einfach: Jeder Mensch hat seine eigene philosophische Denkweise. Sie bestimmt, wie man die Welt wahrnimmt, und beeinflusst damit auch das Handeln. Die Realität sieht nämlich nicht für alle Menschen gleich aus. Dazu ist sie viel zu komplex und chaotisch. 

Ohne Filter wären deine Sinnesorgane völlig überfordert von den vielen Eindrücken. Und ohne Deutung würdest du keine Zusammenhänge erkennen. Deine Philosophie entsteht also, wenn du filterst und deutest, und zwar auf Grundlage deiner persönlichen Annahmen über das Leben, die Welt und den Menschen.

Für deinen Freund zum Beispiel kommt es gar nicht infrage, die wohlverdiente Ruhe seiner Mitmenschen zu stören, nur weil du gerade jetzt deinen Badezimmerschrank zusammenschrauben und aufhängen willst.

Hast du erst einmal die philosophische Basis erkannt, auf der dein Freund seine Entscheidungen trifft, steigt dein Verständnis für seine Argumente und ihr könnt euch besser einigen. Noch entscheidender ist jedoch, dass du dir über deine eigene Philosophie klar wirst. 

Laut Ludger Pfeil gibt es neun philosophische Grundtypen. Dabei handelt es sich nicht um geschlossene Kategorien, sondern um grobe Ausrichtungen des Denkens. Mischformen, Abwandlungen und Kombinationen sind möglich. Welche Typen bei dir überwiegen, hängt von deiner Erziehung, deiner Umwelt, bestimmten Dispositionen, aber auch bewussten Überlegungen und Selbstbetrachtungen ab. Deine Philosophie ist also nicht in Stein gemeißelt. 

Sobald du dich darin auskennst, kannst du sie prüfen, verändern und dich vielleicht sogar in fremden Denkgebäuden umsehen. Auf diese Weise übst du, dich aus allzu engen Denkmustern zu befreien und auch mal die Perspektive zu wechseln. So lernst du nicht nur dich selbst besser kennen, sondern auch deine Mitmenschen. Und vielleicht findet sich ja sogar eine Lösung für den ein oder anderen scheinbar unlösbaren Konflikt.

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