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Drive

Was Sie wirklich motiviert

By Daniel H. Pink
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Drive: Was Sie wirklich motiviert by Daniel H. Pink

Drive (2010) beschreibt die Merkmale extrinsischer und intrinsischer Motivation und erklärt, warum es oft kontraproduktiv ist, dass in der Arbeitswelt immer noch auf „Zuckerbrot und Peitsche“ gesetzt wird. Die Blinks zum Buch zeigen Alternativen auf und machen deutlich, wie sich Menschen in unterschiedlichen Situationen am besten motivieren lassen.

  • Jeder, der die Komponenten menschlicher Motivation kennen lernen möchte
  • Jeder, der wissen will, wie er sich und andere effektiver motivieren kann

Daniel H. Pink (*1964) studierte Sprach- und Rechtswissenschaften. Bekannt wurde er durch sein Buch A Whole New Mind. Weitere The New York Times-Bestseller neben Drive sind To Sell is Human, The Adventures of Johnny Bunko und Free Agent Nation. Zwischen 1995 und 1997 war er Hauptredenschreiber des US-Vizepräsidenten Al Gore.

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Was Sie wirklich motiviert

By Daniel H. Pink
  • Read in 13 minutes
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  • Contains 8 key ideas
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Drive: Was Sie wirklich motiviert by Daniel H. Pink
Synopsis

Drive (2010) beschreibt die Merkmale extrinsischer und intrinsischer Motivation und erklärt, warum es oft kontraproduktiv ist, dass in der Arbeitswelt immer noch auf „Zuckerbrot und Peitsche“ gesetzt wird. Die Blinks zum Buch zeigen Alternativen auf und machen deutlich, wie sich Menschen in unterschiedlichen Situationen am besten motivieren lassen.

Key idea 1 of 8

Motivation 3.0: Es geht auch anders – intrinsische Motivation anstelle äußerer Anreize.

Bis 1949 nahm die Wissenschaft an, menschliches und tierisches Verhalten werde ausschließlich durch innere Triebe und extrinsische Motivation gesteuert. Dann jedoch machte der Psychologieprofessor Harry Harlow eine Entdeckung, die diese These widerlegte:

Er gab acht Rhesusaffen ein mechanisches Geduldspiel. Da die Primaten weder Essen noch Applaus für die Lösung erhalten sollten, war er überzeugt, dass sie sich nicht mit dem Spiel beschäftigen würden.

Tatsächlich jedoch probierten die Affen es mit viel Spaß und ohne äußeren Anreiz aus und erkannten, wie es funktionierte. Häufig lösten sie das Rätsel dahinter sogar in weniger als 60 Sekunden. Dieses Verhalten ist auch für uns Menschen typisch.

Genauso verblüffend ist z.B. die Entwicklung des Online-Nachschlagewerks Wikipedia. Zehntausende Menschen schreiben und editieren Artikel für Wikipedia – ehrenamtlich und aus purem Vergnügen. Sie investieren wertvolle Arbeitszeit und bekommen nicht den geringsten materiellen Lohn dafür. Obwohl das Wachstum Wikipedias von freiwilligen Schreibern abhing, wurde das Projekt zum Riesenerfolg. Die Entwicklung des Konkurrenzprodukts, der Microsoft Encarta, die durch gut bezahlte, professionelle Autoren und Herausgeber erfolgte, wurde dagegen vor einigen Jahren eingestellt.

In beiden Beispielen lässt sich die Motivation nicht auf die Grundbedürfnisse, Belohnungen oder Bestrafungen zurückführen. Wie aber ist sie dann zu erklären?

Neben unseren Grundbedürfnissen treibt uns eine weitere innere Kraft an: die intrinsische Motivation 3.0. Wenn eine Arbeit einen Menschen erfüllt, braucht er keine weitere Belohnung. Allein die Freude darüber, eine Anwendung wie Firefox programmieren oder Kochrezepte im Internet veröffentlichen zu können und andere Menschen davon profitieren zu lassen, ist häufig Motivation genug.

Intrinsisch motivierte Menschen wollen selbst bestimmen, woran und wann sie arbeiten, wofür sie Verantwortung übernehmen. Sie müssen weder geführt noch belohnt werden – denn sie arbeiten gerne, freiwillig und ohne dafür etwas zurück zu verlangen.

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