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Digitaler Minimalismus

Besser leben mit weniger Technologie

By Cal Newport
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Digitaler Minimalismus by Cal Newport

Wir sind Zeugen des größten Raubs der Geschichte. Die Technologiekonzerne stehlen unsere Aufmerksamkeit, um sich an unserer Zerstreuung zu bereichern. Aber es regt sich Widerstand und immer mehr Menschen hinterfragen die Nutzung der digitalen Medien. Diese Blinks zu Cal Newports Digitaler Minimalismus (2019) sind ein praktischer Ratgeber für digitale Entrümpelung und mentale Hygiene. Sie helfen dir, die Innovationen des Internetzeitalters optimal zu nutzen und trotzdem frei über deine Lebenszeit zu bestimmen.

  • Smartphone-Junkies
  • Dauergestresste
  • Technik-Nerds, die trotzdem selbstbestimmt leben wollen

Cal Newport lehrt Computerwissenschaften an der Georgetown University und befasst sich als Autor mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf wichtige Bereiche unseres Alltags – von der Konzentration bis zur seelischen und körperlichen Gesundheit. Sein Buch Konzentriert arbeiten: Regeln für eine Welt voller Ablenkungen (2017) wurde zum weltweiten Bestseller.

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Digitaler Minimalismus

Besser leben mit weniger Technologie

By Cal Newport
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Digitaler Minimalismus by Cal Newport
Synopsis

Wir sind Zeugen des größten Raubs der Geschichte. Die Technologiekonzerne stehlen unsere Aufmerksamkeit, um sich an unserer Zerstreuung zu bereichern. Aber es regt sich Widerstand und immer mehr Menschen hinterfragen die Nutzung der digitalen Medien. Diese Blinks zu Cal Newports Digitaler Minimalismus (2019) sind ein praktischer Ratgeber für digitale Entrümpelung und mentale Hygiene. Sie helfen dir, die Innovationen des Internetzeitalters optimal zu nutzen und trotzdem frei über deine Lebenszeit zu bestimmen.

Key idea 1 of 9

Wir verwenden die digitalen Technologien heute nicht im Sinne ihrer Erfinder.

2016 veröffentlichte das New York Magazine einen denkwürdigen Artikel. Darin schilderte der Journalist Andrew Sullivan, wie ihn das tägliche Bombardement aus digitalen Nachrichten, Bildern und Meinungen „kaputtgemacht“ hatte. Der Artikel traf auf gewaltige positive Resonanz.

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass auch du die von Sullivan beschriebenen Sucht-Symptome kennst: den zwanghaften Reiz, alle naselang das Smartphone zu zücken – in Erwartung neuer Textnachrichten, Mails oder Updates aus den sozialen Medien; die damit einhergehende Erschöpfung und Überforderung; und die wachsende Unfähigkeit, die analoge Leere zu ertragen. Wie um alles in der Welt sind wir hier gelandet?

Unsere Bestandsaufnahme beginnt mit einer wichtigen Erkenntnis: Wir verwenden die moderne Technologie nicht mehr im Sinne ihrer Erfinder. Steve Jobs beschrieb das erste iPhone bei seiner Vorstellung 2007 als den „besten iPod aller Zeiten“. Das Gerät sollte eine elegante Kreuzung aus MP3-Spieler und Telefon sein – nicht mehr und nicht weniger. Einem der beteiligten Entwickler zufolge wollte Jobs sogar erst verhindern, dass das iPhone Apps von Drittanbietern anbietet.

Ähnliches gilt für Facebook. Das Netzwerk galt bei seinem Launch 2004 als clevere Neuheit – als praktische Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen – aber nicht als einflussreiche Nachrichtenquelle oder virtuelles Mekka der ziellosen Zerstreuung. 

Will heißen: Als sich die Menschen erstmals iPhones und Facebook ins Leben holten, hatten sie nicht vor, damit irgendwann unzählige Stunden kostbarer Lebenszeit zu verschwenden. Diese gefährliche, suchterzeugende Seite der Technologie entfaltete sich erst im Laufe der Jahre. Sie ist das Produkt der ganz und gar vorsätzlichen Arbeit der Social-Media-Tycoone. Der Fernsehmoderator Bill Maher bezeichnete Facebook und Co. sogar als die Erben der Tabakkonzerne, die ihre Produkte bewusst so suchterregend gestalteten wie möglich.

Heute wissen wir, mit welchen Strategien die Technologiefirmen unsere Aufmerksamkeit erhaschen und dabei das urmenschliche Bedürfnis nach sozialer Bestätigung monetarisieren. Als Facebook 2009 den „Gefällt mir“-Button einführte, machte die Schaltfläche die Veröffentlichung persönlicher Informationen zu einer interaktiven Erfahrung. Auf einmal konnte und wollte man wissen, was andere vom geteilten Inhalt dachten.

Heute reagieren wir wie dressierte Tiere auf die Signaltöne unserer Geräte. Höchste Zeit, etwas dagegen zu tun.

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