Get the key ideas from

Digitaldarwinismus

Das Überleben der Stärksten im Zeitalter der Disruption

By Tom Goodwin
12-minute read
Audio available
Digitaldarwinismus: Das Überleben der Stärksten im Zeitalter der Disruption by Tom Goodwin

Stärke und Kapital alleine reichen nicht, um als Unternehmen die Digitalisierung zu überleben. Diese Blinks zu Tom Goodwins Digitaldarwinismus (2019) beschreiben, was innovative und disruptive Technologien wirklich ausmachen. Sie erklären, wie moderne Unternehmen die Digitalisierung zum Kern ihres Geschäftsmodells machen, um ihre Branche zu revolutionieren.

  • Gestandene Unternehmerinnen, Start-up-CEOs und angehende Existenzgründer
  • Traditionsfirmen auf der Suche nach Inspiration für zukunftsfähigen Wandel
  • Marketingexpertinnen und Sales-Gurus

Tom Goodwin ist Innovationsleiter bei der Medienberatungsagentur Zenith Media. Er hat für TechCrunch, The Guardian, GQ und Forbes gearbeitet und tritt international als Vortragsredner zu Zukunftstrends auf. Seine Artikel zu den Themen Technologie und Marketing wurden unter anderem in The New York Times und The Economist veröffentlicht.

Go Premium and get the best of Blinkist

Upgrade to Premium now and get unlimited access to the Blinkist library. Read or listen to key insights from the world’s best nonfiction.

Upgrade to Premium

What is Blinkist?

The Blinkist app gives you the key ideas from a bestselling nonfiction book in just 15 minutes. Available in bitesize text and audio, the app makes it easier than ever to find time to read.

Discover
3,000+ top
nonfiction titles

Get unlimited access to the most important ideas in business, investing, marketing, psychology, politics, and more. Stay ahead of the curve with recommended reading lists curated by experts.

Join Blinkist to get the key ideas from
Get the key ideas from
Get the key ideas from

Digitaldarwinismus

Das Überleben der Stärksten im Zeitalter der Disruption

By Tom Goodwin
  • Read in 12 minutes
  • Audio & text available
  • Contains 7 key ideas
Upgrade to Premium Read or listen now
Digitaldarwinismus: Das Überleben der Stärksten im Zeitalter der Disruption by Tom Goodwin
Synopsis

Stärke und Kapital alleine reichen nicht, um als Unternehmen die Digitalisierung zu überleben. Diese Blinks zu Tom Goodwins Digitaldarwinismus (2019) beschreiben, was innovative und disruptive Technologien wirklich ausmachen. Sie erklären, wie moderne Unternehmen die Digitalisierung zum Kern ihres Geschäftsmodells machen, um ihre Branche zu revolutionieren.

Key idea 1 of 7

Beim Digitaldarwinismus geht es um die Bereitschaft zu fundamentaler Transformation.

Im täglichen Sprachgebrauch wird das Prinzip des survival of the fittest häufig fehlinterpretiert. Entgegen der landläufigen Vorstellung bedeutet Überleben nämlich nicht, sich mit Stärke durchzusetzen, sondern sich optimal an die Umweltbedingungen anzupassen. Dasselbe gilt auch für den knallharten Verdrängungswettbewerb im Kapitalismus.

So hängt unternehmerischer Erfolg nicht in erster Linie von geballter Arbeitskraft oder milliardenschweren Ressourcen ab. Wer sich im Zeitalter der Digitalisierung behaupten will, muss sich so schnell und flexibel wie möglich an die Anforderungen der Märkte anpassen.

Noch im 20. Jahrhundert galt Tradition in vielen der weltweit erfolgreichsten Unternehmen als das Erfolgsgeheimnis schlechthin. Mit der Digitalisierung hat sich die Lage allerdings grundlegend geändert. Heute drohen zahlreiche klassische Unternehmen vor lauter Traditionsbewusstsein den Anschluss zu verlieren.

Ein Beispiel liefert Sony, das seinerzeit gigantische Summen in die Entwicklung portabler Musikabspielgeräte wie den Walkman und später den Discman investierte und so zum Innovations- und Marktführer aufstieg. Doch dann kamen MP3s und die Digitalisierung.

Sony hätte zu diesem Zeitpunkt beherzt in einen neuen und vielversprechenden Markt vorstoßen können. Nur befürchtete man, sich damit selbst ein Bein zu stellen, denn wenn sich die Digitalisierung tatsächlich durchsetzte, würden dann nicht all die Walk- und Discmans vom Markt verdrängt? Sony sah den Schritt in die Digitalisierung als potenziell selbstzerstörerisches Wagnis, zögerte zu lange und verlor dadurch seine Dominanz in der Unterhaltungselektronik an wirklich disruptive Konkurrenten.

Apropos disruptive Technologien. Viele Unternehmen machen bestenfalls halbherzige Versuche, mit der Digitalisierung Schritt zu halten. Ein typisches Beispiel wäre etwa eine Bank, die es ihren Kunden ermöglicht, Schecks durch Abfotografieren einzulösen, statt das Papierformat als Auslaufmodell zu erkennen und gänzlich abzuschaffen. So buttern unzählige Firmen Millionen in dem Untergang geweihte Systeme.

Ein Beispiel dafür ist auch der Londoner Heathrow Airport. Der britische Staat und Investoren haben kolossale Summen bei dem verzweifelten Versuch verbrannt, den Flughafen für die Zukunft zu rüsten. Dessen Betrieb befindet sich aber in puncto Auslastung, Fluglärm und CO2-Emissionen bereits seit Jahren an der Kapazitätsgrenze. Zudem werden alle Ausbaupläne von der Londoner Bevölkerung boykottiert. 

Früher oder später muss Großbritannien also zwangsläufig einen neuen Hauptstadtflughafen bauen, der strategisch günstiger liegt und von vornherein auf modernster Technologie basiert. Vor diesem Hintergrund ist es weder nachhaltig noch klug, weiterhin Unmengen an Steuergeldern in ein veraltetes System zu stecken.

Goodwins Botschaft an die Traditionsunternehmen ist klar: Wenn du überleben willst, musst du den Mut haben, rechtzeitig fundamentale Veränderungen zu wagen.

Upgrade to continue Read or listen now

Key ideas in this title

Upgrade to continue Read or listen now

No time to
read?

Pssst. Sign up to your secret to success: key ideas from top nonfiction in just 15 minutes.
Created with Sketch.