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Die Wim-Hof-Methode

Sprenge deine Grenzen und aktiviere dein volles Potenzial. Mit der Kraft der Kälte, bewusster Atmung und mentaler Stärke ge...

By Wim Hof
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Die Wim-Hof-Methode by Wim Hof
Synopsis

Die Wim-Hof-Methode (2020) erklärt, wie du Atemtechniken, Kältetraining und mentale Übungen kombinieren kannst, um die unglaublichen Kräfte und Selbstheilungsfähigkeiten deines Körpers zu aktivieren. Extremsportler Wim Hof hat seine Methode über Jahre perfektioniert und ist davon überzeugt, dass wir uns mit ihrer Hilfe nicht nur gegen extreme Temperaturen, sondern auch gegen Depressionen und Krankheiten schützen können.

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Der Mann, der aus der Kälte kam

Das Leben von Wim Hof begann mit einem Kampf. Sein eineiiger Zwillingsbruder Andre wurde zuerst geboren und die Ärzte hätten Hof fast übersehen – schließlich gab es 1959 noch keine Ultraschalluntersuchung, um die Zwillingsschwangerschaft vor der Geburt zu entdecken. So kam er nach Atem ringend in einem kalten Krankenhausflur in den Niederlanden zur Welt.

Als Erwachsener wurde ihm klar, dass ihn dieser frühe Überlebenskampf tief geprägt hat. Schon in seiner Kindheit versuchte er stets, das Leben in vollen Zügen zu genießen.

Und von Anfang an verbrachte Wim Hof viel Zeit in der Natur. Als kleiner Junge spielte er oft mit seinem Zwillingsbruder und seinen Freunden in den Wäldern ihrer Heimatstadt Sittard. Auf alten Fahrradreifen schwang er sich wie Tarzan von den Bäumen. Er verbrachte seine Tage lieber damit, Baumhäuser zu bauen und in der Erde zu buddeln, als zu lernen oder in die Kirche zu gehen. Manchmal kochte er sogar im Wald, röstete Kartoffeln auf offenem Feuer und aß sie mit etwas Salz.

Diese frühen Begegnungen mit der Natur prägten Hofs Entwicklung nachhaltig. Sie stimulierten und förderten seine Sinne und gaben ihm das Gefühl, tief in der Welt verwurzelt zu sein. 

Im Winter bauten er und seine Freunde gerne kleine Iglus im Schnee. Einmal, als alle schon nach Hause gegangen waren, fasste Hof den Entschluss, noch ein bisschen länger zu bleiben. Bald empfand er die eisige Kälte des Iglus als angenehmes Glühen. Viele Stunden später fanden ihn seine Eltern dort: friedlich dösend – und gefährlich unterkühlt! Zum Glück entdeckten sie ihn rechtzeitig, um Schlimmeres zu verhindern. Doch das sollte nicht seine letzte Begegnung mit der Kälte sein.

Mit 17 Jahren zog Hof in ein besetztes Haus in Amsterdam. Dort konnte er Musik machen, frei sein und jenseits der gesellschaftlichen Konventionen leben.

An einem bitterkalten Sonntag im Winter verspürte Hof plötzlich das mysteriöse Bedürfnis, nackt im eisigen Wasser im Amsterdamer Beatrixpark zu schwimmen. Wie schon damals als Kind empfand er die Kälte des Sees nicht als bedrohlich. Im Gegenteil – er fühlte sich von ihr befreit. 

Wir können also festhalten: Seine frühe Liebe zur Natur und seine dramatischen Begegnungen mit der Kälte haben Wim Hof nachhaltig geprägt.

Bei seinem Eisbad spürte Hof nicht bloß die Kraft der Kälte – er entdeckte auch seine eigene Kraft: Denn wenn es ihm gelang, diese Kälte auszuhalten, was konnte er noch alles schaffen? Inspiriert von dieser Grenzerfahrung begann er seine Forschungsreise ins Reich der Kälte – und entdeckte viel mehr, als er sich je hätte vorstellen können. 

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