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Die Traumdeutung

Einblicke in Sigmund Freuds einflussreichstes Werk

By Sigmund Freud
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Die Traumdeutung by Sigmund Freud

Die Traumdeutung ist das Testament zu Sigmund Freuds berühmtem Versuch einer wissenschaftlichen Analyse des Ursprungs und der Bedeutung von Träumen. In diesen Blinks erfährst du, wie Träume entstehen und wie wir sie interpretieren können. Erfahre, warum unsere nächtlichen Abenteuer der Schlüssel zu unseren verborgensten Gedanken, Ängsten und Wünschen sind.

  • Jeder, der mehr über die menschliche Psyche erfahren möchte
  • Jeder, der seine Träume besser verstehen will
  • Jeder, der den Ursprung einiger der wichtigsten Bilder und Symbole der westlichen Kultur kennenlernen möchte

Sigmund Freud (1856-1939) war ein österreichischer Hirnforscher und Psychotherapeut. Er begründete die Praxis der Psychoanalyse, bei der psychische Erkrankungen durch intensive Gespräche zwischen Patient und Therapeut behandelt werden. Der Einfluss seiner Theorien und Methoden zur menschlichen Psyche ist bis heute spürbar.

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Die Traumdeutung

By Sigmund Freud
  • Read in 15 minutes
  • Audio & text available
  • Contains 9 key ideas
Die Traumdeutung by Sigmund Freud
Synopsis

Die Traumdeutung ist das Testament zu Sigmund Freuds berühmtem Versuch einer wissenschaftlichen Analyse des Ursprungs und der Bedeutung von Träumen. In diesen Blinks erfährst du, wie Träume entstehen und wie wir sie interpretieren können. Erfahre, warum unsere nächtlichen Abenteuer der Schlüssel zu unseren verborgensten Gedanken, Ängsten und Wünschen sind.

Key idea 1 of 9

Historische Versuche der Traumdeutung waren unwissenschaftlich, aber es gibt eine weitaus effektivere Methode.

Der Mensch hat im Laufe der Geschichte immer wieder versucht, die Bedeutung seiner oft wirren und scheinbar sinnlosen Träume zu entschlüsseln. In der Antike hielt man Träume z.B. für göttliche Eingebungen, die den Menschen einen Blick in ihre Zukunft gewährten.

Es gab damals zwei Möglichkeiten, die Bedeutung der Zukunftsvisionen zu entziffern: Entweder wurde ein Traum z.B. von einem Orakel oder einem Traumdeuter als Ganzes interpretiert und in seiner Gesamtheit auf die Zukunft bezogen. Oder man griff einzelne Aspekte oder Bilder aus den Träumen heraus, die dann isoliert interpretiert wurden.

Als z.B. Alexander der Große im 4. Jahrhundert v.Chr. die antike phönizische Hafenstadt Tyros angriff, träumte er eines Nachts im Feldlager von einem Satyr, einem menschlichen Mischwesen aus der altgriechischen Mythologie, der auf seinem Schild tanzte. Das Wort „Satyr“ wurde als „sa tyros“ („Tyros wird dein sein“) interpretiert und als Prophezeiung des eigenen Siegs gedeutet.

Das Beispiel zeigt, dass es sich dabei in der Regel um wenig wissenschaftliche Ratespiele handelte. Freuds Vorschlag zur Traumdeutung wurde zur Grundlage einer wesentlich präziseren Methode: Die Träume sollten mit den tatsächlichen Erinnerungen und Erfahrungen des Träumers in Verbindung gebracht werden.

Freud selbst träumte z.B. von einem Zusammentreffen mit seinem Freund Otto, einem fiktiven renommierten Psychologen namens Dr. M und der kranken Irma, einer Freundin, die er auch im wirklichen Leben behandelt hatte. Im Traum erklärt Dr. M, Irma sei vermutlich deshalb krank, weil Otto ihr eine unsterile Nadel injiziert hatte.

Freud hatte am Vortag mit dem echten Otto telefoniert, und dabei das Gefühl bekommen, Otto gebe ihm die Schuld an Irmas schlechter gesundheitlicher Verfassung. Im Traum jedoch war Otto Schuld an Irmas Leid. Der Traum sagte also: „Es ist nicht deine Schuld, Freud.“

Der Traum war nichts anderes, als die Erfüllung seines Wunsches, nicht für Irmas Krankheit verantwortlich gemacht zu werden.

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