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Die spinnen, die Jungen!

Eine Gebrauchsanweisung für die Generation Y

By Steffi Burkhart
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Die spinnen, die Jungen!: Eine Gebrauchsanweisung für die Generation Y by Steffi Burkhart

Die Generation Y drängt auf den Arbeitsmarkt, tickt aber grundlegend anders als vorhergehende Generationen. Sie ist in der digitalen Welt zuhause, denkt flexibel, kreativ und in Netzwerken. Es ist wichtig, diese Fähigkeiten der neuen Generation zu verstehen und ihnen entsprechende Freiräume zu geben. Denn in einer komplett veränderten Arbeitswelt haben die Jungen eine zentrale Funktion.

  • Ältere, die verstehen wollen, wie Junge ticken
  • Junge, die verstehen wollen, wie Ältere ticken
  • Arbeitgeber und Chefs, die beide dringend brauchen

Steffi Burkhart beschäftigt sich seit Jahren mit der Generation Y. Sie berät Unternehmen und gibt Workshops zur Integration von jungen Menschen in Unternehmen. Steffi Burkhart ist Dozentin an der HMKW Köln und unterhält nebenher einen Blog (http://steffiburkhart.com/blog/).

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Die spinnen, die Jungen!

Eine Gebrauchsanweisung für die Generation Y

By Steffi Burkhart
  • Read in 10 minutes
  • Audio & text available
  • Contains 6 key ideas
Die spinnen, die Jungen!: Eine Gebrauchsanweisung für die Generation Y by Steffi Burkhart
Synopsis

Die Generation Y drängt auf den Arbeitsmarkt, tickt aber grundlegend anders als vorhergehende Generationen. Sie ist in der digitalen Welt zuhause, denkt flexibel, kreativ und in Netzwerken. Es ist wichtig, diese Fähigkeiten der neuen Generation zu verstehen und ihnen entsprechende Freiräume zu geben. Denn in einer komplett veränderten Arbeitswelt haben die Jungen eine zentrale Funktion.

Key idea 1 of 6

Die junge Generation denkt anders, weil sie anders aufgewachsen ist.

Aufsässig und anspruchsvoll sind die jungen Leute heutzutage und dabei oft unentschieden und faul – ein altbekanntes Vorurteil. Die Generation Y ist schlichtweg anders. Und zwar aus einem einfachen Grund: Sie ist radikal anders aufgewachsen als die Generationen zuvor.

Dass es vor ihrer Geburt kein Internet und keine Handys gegeben hat, erscheint den heute Zwanzig- bis Dreißigjährigen wie ein Märchen aus einer fernen Zeit, denn sie haben die digitale Welt mit der Muttermilch eingesogen – und mit ihr eine völlig neue, viel freiere Art der Aneignung von Wissen. In der Schule noch allzu oft mit veralteten Inhalten konfrontiert, holen sich junge Leute im Internet zeitgemäße Informationen und vielfältige Meinungen. Selbst akademisches Wissen ist heute einfach und kostenlos verfügbar: So bieten beispielsweise international renommierte Universitäten wie Harvard und das MIT Onlinekurse an.

Gleichzeitig entsteht ein neues Gemeinschaftsdenken. Kooperation wird wieder cool, ganz unter dem Motto WeQ statt IQ. Bestes Beispiel ist das Auto: War ein möglichst schickes Gefährt lange Jahre der größte Traum vieler junger Menschen, wollen heute die wenigsten ein eigenes Auto besitzen. Durch die gemeinschaftliche Nutzung von Autos wie dem Carsharing z.B. können so gleichzeitig Konto und Umwelt geschont werden.

Auch die fortschreitende Globalisierung prägt die Generation Y, indem sie ihr deutlich mehr Möglichkeiten für Ausbildung und Karriere liefert als noch ihrer Elterngeneration. Ein geradliniger Weg, Schule, Studium, lebenslanger Arbeitsplatz – das war gestern. Lebensläufe werden bunter, eine kreative Auszeit und ein Auslandsaufenthalt gelten nahezu als selbstverständlich und Karrierewechsel sind gang und gäbe. Für die Generation Y ist es wichtig, vielfältige Erfahrungen vorweisen zu können, denn seine eigene Perspektiven wechseln zu können und mit unterschiedlichen Kulturen und Arbeitsmethoden vertraut zu sein, bedeutet ihr mehr als ein unbefristeter Arbeitsvertrag.

Eine Untersuchung macht die Veränderung deutlich: Ihre Eltern wechselten im Schnitt nur ein- bis zweimal im Leben den Arbeitgeber, während die Generation Y davon ausgeht, ihn zwei- bis fünfmal zu wechseln.

Computeraffinität, Gemeinschaftssinn und die Fähigkeit, wechselnde Perspektiven einzunehmen – das sind die Fähigkeiten, die die junge Generation in der digitalisierten und globalisierten Welt erworben hat. Wie du in den nächsten Blinks sehen wirst, sind es genau diese Fähigkeiten, die in der Arbeitswelt dringend gebraucht werden.

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