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Die Söhne des Mars

Eine Geschichte des Krieges von der Steinzeit bis zum Ende der Antike

By Armin Eich
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Die Söhne des Mars: Eine Geschichte des Krieges von der Steinzeit bis zum Ende der Antike by Armin Eich

Die Söhne des Mars zeichnet die Entwicklung des Krieges von seinen Anfängen in der Steinzeit bis zum Ende der Antike nach und erklärt, wie aus unseren friedlichen Vorfahren kriegstreibende Kämpfer wurden. Die Blinks machen deutlich, dass es den Krieg als geplanten und bewaffneten Konflikt längst nicht immer gab und seine Entstehung bis heute durch technische, wirtschaftliche und geopolitische Interessen vorangetrieben wird.

  • Jeder, der meint, die Gewalt läge uns Menschen im Blut
  • Alle, die sich für die Geschichte des Krieges interessieren
  • Geschichtsstudenten

Armin Eich lehrt Alte Geschichte an der Uni Wuppertal. In seinen Schriften wie Die römische Kaiserzeit oder Die Legionen und das Imperium befasst er sich vor allem mit der Heeresgeschichte der griechischen und römischen Antike.

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Die Söhne des Mars

Eine Geschichte des Krieges von der Steinzeit bis zum Ende der Antike

By Armin Eich
  • Read in 21 minutes
  • Audio & text available
  • Contains 13 key ideas
Die Söhne des Mars: Eine Geschichte des Krieges von der Steinzeit bis zum Ende der Antike by Armin Eich
Synopsis

Die Söhne des Mars zeichnet die Entwicklung des Krieges von seinen Anfängen in der Steinzeit bis zum Ende der Antike nach und erklärt, wie aus unseren friedlichen Vorfahren kriegstreibende Kämpfer wurden. Die Blinks machen deutlich, dass es den Krieg als geplanten und bewaffneten Konflikt längst nicht immer gab und seine Entstehung bis heute durch technische, wirtschaftliche und geopolitische Interessen vorangetrieben wird.

Key idea 1 of 13

Es spricht wenig dafür, dass wir geborene Krieger sind.

Wenn du glaubst, Menschen und Kriege seien letztlich leider untrennbar, bist du damit in durchaus illustrer Gesellschaft. Schon der berühmte englische Philosoph Thomas Hobbes verortete den Hang zur Gewalt im 17. Jahrhundert in der Natur des Menschen. Die Annahme stützt sich auf archäologische Funde, die Kämpfe, Kriege oder gar Massaker nahelegen.

Tatsächlich gibt es aber keine einwandfreien Belege dafür, dass der Krieg so alt wie die Menschheit ist. Die vermeintlichen archäologischen Beweismittel wie zerschlagene Schädel oder durchbohrte Körperteile werden nämlich oft falsch gedeutet. Viele Forscher konzentrieren sich auf Fundstätten mit besonders vielen solcher Relikte und verkennen dabei, dass es generell erheblich mehr Skelette ohne Anzeichen von Gewalteinwirkung gibt.

Außerdem können solche Spuren auch durch Tierbisse, Bodenerosionen oder Kannibalen verursacht worden sein, die ihre natürlich verstorbenen Angehörigen postum anknabberten. Der Großteil der Funde stammt aus der Jungsteinzeit, also frühestens aus dem 12. Jahrtausend v.Chr., sodass zwischen dem Aufkommen der ersten anatomisch modernen Menschen und diesen ersten Nachweisen der Gewalt mehrere Tausend Jahre liegen.

Es gibt selbst heute noch Völker, die völlig gewaltfrei leben. Die Forschung versucht oft von Völkern, die bis ins 19. oder 20. Jahrhundert hinein unter prähistorischen Bedingungen lebten, Rückschlüsse auf unsere Vergangenheit zu ziehen. Die Ifaluk sind so ein Volk. Sie leben auf einem Atoll im Pazifik und kennen scheinbar weder Gewalt noch ein Wort für „Mord“. Wir können zwar nicht eindeutig wissen, ob ihre Lebensweise ein Abbild einer ursprünglichen menschlichen Gesellschaft ist oder sich erst später in der Isolation so entwickelte – aber sie beweist, dass die Gewalt nicht zwangsweise in der Natur des Menschen liegt.

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