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Die Seele einer neuen Maschine

Vom Entstehen eines Computers

By Tracy Kidder
13-minute read
Die Seele einer neuen Maschine by Tracy Kidder

Die Seele einer neuen Maschine (1982) begleitet ein Team von Computeringenieuren der Firma Data General, das Ende der 1970er-Jahre mit der Entwicklung eines neuen Supermini-Computers beauftragt wurde. Die Blinks erzählen, wie es dem Team unter der Leitung eines fest entschlossenen Managers trotz widriger Umstände gelang, alle Erwartungen zu übertreffen und eine vollkommen neue Maschine zu entwickeln.

  • Programmierer und Computeringenieure
  • Manager, die nach Wegen suchen, ihre Mitarbeiter zu Höchstleistungen anzutreiben 
  • Jeder, der sich für die Geschichte der Computerindustrie interessiert

Tracy Kidder ist ein US-amerikanischer Autor und Journalist. Für sein Buch Die Seele einer neuen Maschine gewann er zwei der renommiertesten Literaturpreise des angloamerikanischen Raums – den Pulitzer-Preis und den National Book Award. Dies verhalf Kidder zu weltweiter Bekanntheit.

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Die Seele einer neuen Maschine

By Tracy Kidder
  • Read in 13 minutes
  • Contains 8 key ideas
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Die Seele einer neuen Maschine by Tracy Kidder
Synopsis

Die Seele einer neuen Maschine (1982) begleitet ein Team von Computeringenieuren der Firma Data General, das Ende der 1970er-Jahre mit der Entwicklung eines neuen Supermini-Computers beauftragt wurde. Die Blinks erzählen, wie es dem Team unter der Leitung eines fest entschlossenen Managers trotz widriger Umstände gelang, alle Erwartungen zu übertreffen und eine vollkommen neue Maschine zu entwickeln.

Key idea 1 of 8

Die Computerfirma Data General arbeitete mit Hochdruck an der Entwicklung eines Minicomputers.

Aufgrund des großen Konkurrenzkampfes arbeiteten in den späten 70er-Jahren Computerfirmen mit Hochdruck an der Entwicklung neuer Minicomputer. Verglichen mit heutigen Rechnern ist „mini“ allerdings relativ, denn darunter verstand man einen Computer, der weniger als 25.000 Dollar kostete und ungefähr so groß war wie eine Fahrstuhlkabine. Damaliger Marktführer war eine Firma namens Digital Equipment Corporation (DEC), die ca. 85 Prozent des Marktes abdeckte.

Im Vergleich dazu war Data General eine relativ kleine Firma aus Westborough im US-Bundesstaat Massachusetts. Der Präsident von Data General war Edson de Castro, der zehn Jahre zuvor beim Marktführer DEC gekündigt hatte, um sein eigenes Unternehmen zu gründen.

Von Anfang an zielte Data General darauf ab, in ihrer Branche möglichst viel Geld zu machen. Und das gelang ihnen auch: Jahr für Jahr erwirtschaftete die Firma 20 Prozent Gewinn und ihr Umsatz stieg schnell auf über 500 Millionen Dollar an. Unter den Konkurrenten hatte Data General allerdings den Ruf, über Leichen zu gehen. Es ging sogar das Gerücht um, Mitarbeiter von Data General hätten die Fabrik eines Konkurrenten in Brand gesteckt.

Zu dieser Zeit war es einigen Konkurrenzunternehmen bereits gelungen, eine neue Art von Minicomputer zu entwickeln. Die gesamte Branche wetteiferte um die Erfindung sogenannter Superminis, und die bis dato wichtigste Markteinführung in diesem Bereich war der VAX-11/780 der Firma DEC. Der VAX galt als Durchbruch und man ging davon aus, dass der neue Markt für Superminis innerhalb weniger Jahre auf mehrere Milliarden Dollar ansteigen würde.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, stand Data General gewaltig unter Druck, möglichst zeitnah einen eigenen Supermini auf den Markt zu bringen. Der Ingenieur und Vizepräsident von Data General, Tom West, zerlegte den VAX in sämtliche Einzelteile, studierte die Konstruktion und kam zu dem Schluss, dass es durchaus möglich wäre, etwas Besseres zu entwickeln.

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