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Die revolutionäre Kraft des Fühlens

Wie unsere Emotionen uns befreien

By Maria Sanchez
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Die revolutionäre Kraft des Fühlens: Wie unsere Emotionen uns befreien by Maria Sanchez

Negative Gefühle sind meist unerwünscht. Wir neigen dazu, sie zu ignorieren, zu unterdrücken oder sogar zu bekämpfen. Die Blinks zu Die revolutionäre Kraft des Fühlens (2019) erklären, warum wir damit aufhören müssen. Es wird Zeit, dass wir uns mit unseren Verletzungen und den unangenehmen Seiten unseres Selbst befassen, um uns endlich ganz zu fühlen.

  • Alle, die sich unsicher, zerrissen und unvollständig fühlen
  • Alle, die sich vor ungeliebten Seiten und Gefühlen drücken
  • Alle, die lernen wollen, sich selbst zu helfen

Maria Sanchez ist Heilpraktikerin für Psychotherapie und hat sich auf die Behandlung von Essstörungen spezialisiert. Sie litt nach einer schweren Kindheit selbst unter den Folgen traumatischer Eindrücke und begriff, dass sie sich mit diesen Wunden befassen musste, um ganz zu heilen. Als Sachbuchautorin versucht sie, ihren Lesern mit Büchern wie Der innere Weg – Vom Essen und Leben wertvolle Techniken zur Selbsthilfe zu vermitteln.

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Die revolutionäre Kraft des Fühlens

Wie unsere Emotionen uns befreien

By Maria Sanchez
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Die revolutionäre Kraft des Fühlens: Wie unsere Emotionen uns befreien by Maria Sanchez
Synopsis

Negative Gefühle sind meist unerwünscht. Wir neigen dazu, sie zu ignorieren, zu unterdrücken oder sogar zu bekämpfen. Die Blinks zu Die revolutionäre Kraft des Fühlens (2019) erklären, warum wir damit aufhören müssen. Es wird Zeit, dass wir uns mit unseren Verletzungen und den unangenehmen Seiten unseres Selbst befassen, um uns endlich ganz zu fühlen.

Key idea 1 of 8

Wir alle tragen eine Urwunde aus unserer Kindheit in uns.

Die Wurzeln unserer emotionalen und psychischen Probleme liegen oft in der Kindheit. Selbst wenn es sich nicht um tiefe Traumata handelt, können frühe schmerzhafte Erfahrungen Wunden hinterlassen. Die schwerste von ihnen ist die Urwunde.

Kinder brauchen die emotionale Resonanz und liebevolle Bestätigung ihrer Bezugspersonen. Gerade in den ersten Lebensjahren bedeuten ihnen ihre Eltern im wahrsten Sinne des Wortes die Welt. Dabei erfahren die Kleinen zwangsläufig, dass nicht alles an ihnen akzeptiert wird: Manche Verhaltensweisen und Wesenszüge werden durch Belohnung bestätigt, andere mit verschiedenen Formen von Ablehnung bestraft.

Diese Ablehnung ist bis zu einem gewissen Grad unvermeidbar, denn Eltern müssen Grenzen setzen. Sie tut aber trotzdem weh. Und so entsteht die Urwunde des Menschen: die Erfahrung, nicht in seiner seelischen Ganzheit angenommen zu werden. Um sich die lebensnotwendige Zuwendung der Bezugspersonen trotzdem zu sichern, versucht er schon früh, sich von den unerwünschten Persönlichkeitsteilen zu trennen.

Die Urwunde ist die Wurzel der ersten existenziellen Unsicherheit. Sie ist der Ursprung der Angst, den sicheren Platz in der Gemeinschaft zu verlieren, wenn man ihre Erwartungen nicht erfüllt. Um dieser Bedrohung zu entkommen, spaltet sich das Selbst des jungen Menschen in zwei Teile: in ein geliebtes und ein ungeliebtes Kind.

Das geliebte Kind steht für all die Eigenschaften, die wir als erstrebenswert erfahren. Unsere Umwelt vermittelt uns von Anfang an, dass bestimmte Wesenszüge und Verhaltensweisen erwünscht sind: zum Beispiel Höflichkeit, Fröhlichkeit oder Strebsamkeit. Das ungeliebte Kind vereint all die unerwünschten Eigenschaften wie Aggression, Angst oder Schwäche.

Das Bedürfnis nach Liebe und Geborgenheit bringt Kinder dazu, sich mit dem geliebten Kind zu identifizieren. Sie wollen die Erwartungen ihrer Umwelt erfüllen und sich ihren Platz in der Welt sichern. So wird das geliebte Kind zum Kern der Ich-Identität. 

Das ungeliebte Kind wird verstoßen und in die Tiefen des Unbewussten verdrängt. Das Problem ist nur, dass unsere Urwunde so nicht heilen kann.

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