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Die Psychologie des Gelingens

Aufhören zu träumen, anfangen zu machen

By Gabriele Oettingen
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Die Psychologie des Gelingens by Gabriele Oettingen

In Die Psychologie des Gelingens (2015) geht es darum, welche mentale Einstellung uns wirklich zum Erfolg führt. Während etliche Gurus predigen, dass allein das positive Denken zum Glück führt, ist die Motivationspsychologin Gabriele Oettingen der Ansicht, dass unsere idealisierten Wunschvorstellungen dringend einen Realitätscheck brauchen – und gibt uns praxistaugliche Tipps an die Hand, wie wir unsere Wünsche Wirklichkeit werden lassen.

  • Träumer und Realisten
  • Alle, die am positiven Denken gescheitert sind
  • Alle, die noch Großes vorhaben

Gabriele Oettingen lehrt als Psychologieprofessorin in New York und Hamburg. Sie wurde 1953 in München geboren, von wo aus ihre Forschungen zu Zukunftsdenken, Motivation und Selbstregulation sie über Großbritannien in die USA führten. Während ihrer Zeit als Postdoktorandin an der University of Pennsylvania war sie Stipendiatin der renommierten MacArthur Foundation.

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Die Psychologie des Gelingens

By Gabriele Oettingen
  • Read in 13 minutes
  • Audio & text available
  • Contains 8 key ideas
Die Psychologie des Gelingens by Gabriele Oettingen
Synopsis

In Die Psychologie des Gelingens (2015) geht es darum, welche mentale Einstellung uns wirklich zum Erfolg führt. Während etliche Gurus predigen, dass allein das positive Denken zum Glück führt, ist die Motivationspsychologin Gabriele Oettingen der Ansicht, dass unsere idealisierten Wunschvorstellungen dringend einen Realitätscheck brauchen – und gibt uns praxistaugliche Tipps an die Hand, wie wir unsere Wünsche Wirklichkeit werden lassen.

Key idea 1 of 8

Es gibt zwei verschiedene Arten des positiven Denkens.

„Positives Denken“ – das ist ein großes Schlagwort, das polarisiert. Die einen halten die positiv Denkenden für dauerlächelnde Spinner, die anderen sehen darin den Schlüssel zum Glück. Dabei gibt es gar nicht das positive Denken oder die positiv Denkenden. Positive Gedanken können unterschiedliche Formen annehmen, und zwar mindestens zwei.

Die erste Variante ist ein in der Realität verwurzelter Optimismus. Das bedeutet, dass wir auf Grundlage unserer bisherigen positiven Erfahrungen in der Vergangenheit optimistische Erwartungen über die Zukunft bilden. Wenn ein Stürmer bei den letzten Fußballspielen immer ein Tor geschossen hat, wird die Trainerin positiv denkend davon ausgehen, dass er dies auch in Zukunft tun wird, und ihn dann aufstellen. Diese Form des positiven Denkens ist ganz intuitiv, aber auch rational – so hat es auch der Begründer der Positiven Psychologie, Martin E.P. Seligman, definiert. Die Erfahrung lehrt uns das positive Denken.

Ganz anders hingegen funktioniert die Art des positiven Denkens, in der man sich angenehmen Träumen und Wunschvorstellungen hingibt. Diese Denkweise ist selten in der Realität verankert, sondern will ihr eher entfliehen. Sie ist mehr von losen Hoffnungen und dem Schwelgen in angenehmen Fantasien geprägt. Nach außen hin sieht das manchmal aus wie ein blinder Optimismus.

Die Autorin kannte bspw. einen Maler, der davon träumte, eines Tages aus der DDR nach Frankreich zu reisen und dort zu malen. Immer wieder erzählte er sich und anderen: „Eines Tages werde ich in Paris malen!“ – und das, obwohl die Aussichten einfach nur realitätsfern waren, da er aus der DDR nicht hinaus konnte.

Wir müssen also unterscheiden zwischen einem realistischen, erfahrungsbasierten Optimismus und wirklichkeitsflüchtender Tagträumerei. Dabei sollten wir Tagträume allerdings nicht per se verteufeln. Sie können uns tatsächlich in mancher Hinsicht weiterhelfen, wie wir im nächsten Blink sehen werden.

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