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Die glückliche Gesellschaft

Was wir aus der Glücksforschung lernen können

By Richard Layard
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Die glückliche Gesellschaft: Was wir aus der Glücksforschung lernen können by Richard Layard

Die glückliche Gesellschaft (2005) geht der Frage nach, was uns Menschen langfristig glücklich macht und wie sich mehr Glück für alle erreichen lässt. Basierend auf Erkenntnissen aus Psychologie, Hirnforschung, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften sowie der Philosophie empfehlen die Blinks, unser persönliches Leben und unsere Wirtschaftsordnung grundlegend zu überdenken.

  • Alle, die sich für Glück und Glücksforschung interessieren
  • Jeder, der erfahren möchte, weshalb Geld Menschen nicht zwangsläufig glücklicher macht
  • Glückssuchende, die Impulse für mehr Glück im eigenen Leben suchen

Richard Layard ist ein britischer Volkswirtschaftler und Direktor des Center for Performance an der London School of Economics. Seine Studien zur Arbeitslosigkeit stellten ab 1998 die Grundlage der Reform des Arbeitsmarktes in Großbritannien dar, die zu einer deutlichen Reduzierung der Arbeitslosigkeit führte.

 

Original: Die glückliche Gesellschaft © 2005 Campus Verlag GmbH, Frankfurt am Main/New York

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Die glückliche Gesellschaft

Was wir aus der Glücksforschung lernen können

By Richard Layard
  • Read in 18 minutes
  • Audio & text available
  • Contains 11 key ideas
Die glückliche Gesellschaft: Was wir aus der Glücksforschung lernen können by Richard Layard
Synopsis

Die glückliche Gesellschaft (2005) geht der Frage nach, was uns Menschen langfristig glücklich macht und wie sich mehr Glück für alle erreichen lässt. Basierend auf Erkenntnissen aus Psychologie, Hirnforschung, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften sowie der Philosophie empfehlen die Blinks, unser persönliches Leben und unsere Wirtschaftsordnung grundlegend zu überdenken.

Key idea 1 of 11

Das Streben nach Glück ist ein wichtiger Antrieb des Menschen.

 

Denke einmal zurück an das letzte Mal, als du eine Entscheidung getroffen hast. Nun frage dich: Was hat dich dazu gebracht, die Option zu wählen, für die du dich entschieden hast?

Höchstwahrscheinlich hast du, wie die meisten Menschen, aus all den verschiedenen Möglichkeiten, die dir offenstanden, instinktiv diejenige ausgewählt, die dir am meisten Glück und Wohlbefinden bereitete. Doch warum? Der Grund für dieses Verhalten ist einfach: Das Streben nach Glück, Sicherheit und Zufriedenheit ist einer der wichtigsten Antriebskräfte des Menschen.

Entstanden ist dieser Antrieb im Laufe der menschlichen Evolution. Unsere Vorfahren entwickelten die Eigenart, Glück zu empfinden, wenn sie etwas taten, was ihr Überleben sicherte: Sie fühlten sich bspw. dann besonders gut, wenn sie Essen fanden oder sich fortpflanzen konnten.

Auch heutzutage wirkt dieser evolutionäre Mechanismus noch: Alles, was uns ein gutes Gefühl beschert – Essen, Sex, Liebe oder Freundschaft –, war früher überlebenswichtig. Alles, was uns noch heute Leid verursacht – Hunger, Durst, Gift oder Einsamkeit –, bewirkte das Gegenteil.

Außerdem entstanden während der menschlichen Evolution negative Gefühle wie Angst, die dazu beitrugen, dass unsere Vorfahren Situationen vermieden, die dem individuellen Wohlergehen abträglich waren. In einer Welt voller Gefahren war es von Vorteil, ängstlich zu sein: Hinter jedem Strauch konnte ein hungriger Löwe lauern. Wer auf der Hut war und gefährliche – also Angst auslösende – Situationen vermied, lebte schmerzfreier und länger.

Das Streben nach Glück und das Vermeiden von Unglück wurden also zur Überlebensstrategie.

Auch wenn heutzutage die meisten Gefahren der Natur gebannt sind und die Angst als Selbstschutz weniger wichtig ist als für unsere Vorfahren, bleibt das Streben nach Glück und Wohlbefinden noch immer einer unserer wichtigsten Antriebe. Dies erklärt auch, warum das Glücksgefühl so elementar mit unserem Gesundheitszustand verknüpft ist.

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