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Die Entstehung des Wohlstands

Wie Evolution die Wirtschaft antreibt

By Eric D. Beinhocker
13-minute read
Die Entstehung des Wohlstands: Wie Evolution die Wirtschaft antreibt by Eric D. Beinhocker

Beinhocker stellt in diesem Buch traditionelle Wirtschaftstheorien infrage und zeigt, warum sie den heutigen Markt nicht mehr ausreichend repräsentieren. Er erklärt, was die Komplexitätsökonomik ist und wie sehr der heutige Markt der biologischen Evolution samt dem Gesetz des Stärkeren ähnelt. Außerdem beleuchtet Beinhocker, wie diese neue Perspektive auf das Wirtschaftssystem unsere Sichtweise auf Gesellschaft und Individuum verändert.

  • Jeder, der wissen möchte, woher das Wirtschaftssystem kommt, in dem wir leben
  • Jeder, der sich für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften interessiert
  • Jeder, der Entscheidungen in Wirtschaft und Politik trifft

Eric D. Beinhocker ist Senior Advisor bei McKinsey und als Wirtschaftswissenschaftler Mitglied verschiedener Forschungsgruppen in Harvard und am MIT. Nachdem er mehrere Artikel in der Fortune und der Financial Times veröffentlicht hat, ist Die Entstehung des Wohlstands sein erstes Buch.

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Die Entstehung des Wohlstands

Wie Evolution die Wirtschaft antreibt

By Eric D. Beinhocker
  • Read in 13 minutes
  • Contains 8 key ideas
Die Entstehung des Wohlstands: Wie Evolution die Wirtschaft antreibt by Eric D. Beinhocker
Synopsis

Beinhocker stellt in diesem Buch traditionelle Wirtschaftstheorien infrage und zeigt, warum sie den heutigen Markt nicht mehr ausreichend repräsentieren. Er erklärt, was die Komplexitätsökonomik ist und wie sehr der heutige Markt der biologischen Evolution samt dem Gesetz des Stärkeren ähnelt. Außerdem beleuchtet Beinhocker, wie diese neue Perspektive auf das Wirtschaftssystem unsere Sichtweise auf Gesellschaft und Individuum verändert.

Key idea 1 of 8

Aus alt mach neu: Die traditionellen Wirtschaftstheorien sind unrealistisch.

In den letzten Jahrzehnten wurde die Weltwirtschaft durch zahlreiche Krisen erschüttert. Um diese Dynamik zu verstehen, suchten Politiker, Wirtschaftswissenschaftler und die Medien bisher in den traditionellen, liberalen Wirtschaftstheorien nach einer Erklärung.

Diese Theorien beruhen vor allem auf zwei Grundannahmen: Erstens gehen sie davon aus, dass der Markt immer von selbst zu einem idealen Gleichgewichtszustand finden wird. Wenn eine Krise von außen herbeigeführt wird – z.B. durch das Eingreifen einer Regierung in marktwirtschaftliche Vorgänge –, wird es ein bisschen turbulent, aber früher oder später kehrt alles von selbst zum Gleichgewicht zurück. Wir können uns das vorstellen wie eine Schüssel, in die wir einen kleinen Ball werfen: Erst wird er ein bisschen herumrollen, aber schließlich kommt er auf dem Boden an und bleibt ruhig liegen.

Die zweite Grundannahme ist, dass jeder Mensch egoistisch und rational handelt. Liberale Wirtschaftstheorien gehen davon aus, dass die Grundmaxime eines jeden die Vergrößerung des eigenen Wohlstands ist, und Menschen daher gut überlegte, wirtschaftliche Entscheidungen treffen.

Diese traditionellen Wirtschaftstheorien sind über hundert Jahre alt. Als sie entstanden, waren sie ein gutes Instrument, um zu verstehen, wie der Markt funktioniert. Doch seitdem hat sich nicht nur das Wirtschaftssystem grundlegend verändert, sondern wir haben auch viel mehr Möglichkeiten, um es zu untersuchen.

Es hat sich nämlich herausgestellt, dass beide Grundannahmen nicht zutreffen – die traditionellen Theorien scheinen daher nicht mehr angemessen. Krisen und Turbulenzen kommen nicht immer von außen, sondern entstehen auch oft im Wirtschaftssystem selbst. Es ist so, als ob der Ball in der Schüssel plötzlich von selbst anfangen würde herumzuhüpfen. Zudem machen Menschen viel mehr Fehler als angenommen. Sie handeln emotional und treffen oft falsche oder unlogische Entscheidungen.

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