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Die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl

Das grundlegendste Werk der Evolutionsbiologie

By Charles Darwin
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Die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl by Charles Darwin

Die Entstehung der Arten (1859) ist Charles Darwins bahnbrechendes Hauptwerk, das die Vorstellung von der Entstehung des Lebens revolutionierte und die Evolutionstheorie begründete. Die Blinks dazu skizzieren sein argumentatives Grundgerüst. Sie erklären die natürliche Selektion vorteilhafter Merkmale, die kontinuierliche Verbreitung und Diversifizierung der Spezies sowie die Entstehung neuer Arten.

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Charles Darwin (1809–1882) war ein britischer Geologe und Naturforscher, der heute vor allem für seine Beiträge zur Evolutionstheorie bekannt ist. 1853 wurde er von der Royal Society mit der Royal Medal für seine Studien zu geologischen Formationen und Fossilien ausgezeichnet. Sein Grab befindet sich in der Westminster Abbey unweit der Ruhestätte von Isaac Newton.

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Die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl

Das grundlegendste Werk der Evolutionsbiologie

By Charles Darwin
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Die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl by Charles Darwin
Synopsis

Die Entstehung der Arten (1859) ist Charles Darwins bahnbrechendes Hauptwerk, das die Vorstellung von der Entstehung des Lebens revolutionierte und die Evolutionstheorie begründete. Die Blinks dazu skizzieren sein argumentatives Grundgerüst. Sie erklären die natürliche Selektion vorteilhafter Merkmale, die kontinuierliche Verbreitung und Diversifizierung der Spezies sowie die Entstehung neuer Arten.

Key idea 1 of 11

Der Mensch fand früh heraus, wie sich durch gezielte Selektion Unterarten züchten lassen.

Die Haustierarten unserer Welt gliedern sich in Unterarten oder „Rassen“, die aber letztlich nur Varietäten einer einzelnen Spezies sind – also mehr oder weniger leichte Abänderungen der ursprünglichen Art. Doch wusstest du, dass alle diese Unterarten von einem einzelnen gemeinsamen Vorfahren abstammen?

Nehmen wir zum Beispiel die unterschiedlichen Haustaubenrassen – etwa die englische Carrier-Taube mit ihrem auffällig langen Hals oder der Brünner Kröpfer mit seinem kugelförmig aufgeblasenen Kropf. Beide Rassen sind Nachkommen der wilden Felsentaube, wie alle anderen Taubenrassen auch. Und in beiden Fällen spielt der Mensch eine tragende Rolle.

Denn seit wir Menschen uns im späten Jungpleistozän – also vor mehr als 10.000 Jahren – erstmals in der gezielten Zucht von Nutztieren versucht haben, haben wir unsere Zucht-Fähigkeiten stets verbessert. Im 19. Jahrhundert waren wir darin schließlich so gut, dass der britische Taubenzüchter Sir John Sebright damit prahlte, in nur drei Jahren eine Taube mit jeder beliebigen Färbung und Farbmusterung züchten zu können. 

Der Schlüssel zu dieser gezielten Differenzierung ist die Zuchtwahl oder Selektion, und diese funktioniert folgendermaßen:

Haustierrassen unterscheiden sich durch Merkmale, die wir Variationen nennen. Der knuffige Mops ist zum Beispiel durch seine kurze und faltige Schnauze charakterisiert. Um eine solche Rasse zu schaffen, beginnt die Züchterin mit einer Gruppe Mischlingshunde. Daraus wählt sie die Hunde mit den kürzesten Schnauzen, um diese miteinander zu paaren. Und da alle tierischen Nachkommen die Eigenschaften ihrer Eltern vererben, haben die Welpen dieses Wurfs im Schnitt kürzere Schnauzen als die Tiere der vorherigen Generation.

Aus diesem Wurf wählt die Züchterin erneut die Hunde mit der kürzesten Schnauze zur Paarung aus und wiederholt den Prozess im Laufe mehrerer Generationen. So werden die Schnauzen der Nachkommen immer kürzer, bis irgendwann süße, aber hoffnungslos kurzatmige Möpse herauskommen.

Die Sache hat nämlich durchaus einen Haken: Die Züchterin kann zwar einige, aber längst nicht alle Selektionsprozesse kontrollieren. Und die erstaunlichsten und schockierendsten Ergebnisse menschlicher Zuchtwahl kommen versehentlich zustande.

Stell dir nur vor, ein Taubenzüchter züchtet Vögel mit langen Schwanzfedern – doch er weiß nicht, dass das stetige Wachstum der Schwanzfedern auf Dauer auch die Knochenstruktur im Tauben-Posterieur verändert. Durch derartige Unkenntnis sind über die Jahrhunderte Arten wie die Englische Pfautaube entstanden, die ihren Namen ihrem trichterförmig gefächerten Schwanz verdankt.

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