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Die Entscheidung liegt bei dir!

Wege aus der alltäglichen Unzufriedenheit

By Reinhard K. Sprenger
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Die Entscheidung liegt bei dir!: Wege aus der alltäglichen Unzufriedenheit by Reinhard K. Sprenger

Die Entscheidung liegt bei dir! bricht mit dem Glauben, dass unser Leben und unser Glück durch äußere Umstände kontrolliert werden. Denn wir haben die Entscheidungsfreiheit und können selbstbestimmt handeln. Es sind unsere eigenen Entscheidungen, die uns zum Glück führen.

  • Jeder, der mit seinem Leben unzufrieden ist
  • Personen, die Schwierigkeiten bei der Entscheidungsfindung haben
  • Jeder, der sich machtlos fühlt

Reinhard K. Sprenger promovierte in Philosophie und hat mit vielen deutschen Unternehmen als Managementberater zusammengearbeitet. Als Sachbuchautor hat er außerdem bekannte Bücher wie Das Prinzip Selbstverantwortung, Mythos Motivation und Radikal führen veröffentlicht.

 

Original: Die Entscheidung liegt bei dir! © 2004 Campus Verlag GmbH, Frankfurt am Main/New York

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Die Entscheidung liegt bei dir!

Wege aus der alltäglichen Unzufriedenheit

By Reinhard K. Sprenger
  • Read in 10 minutes
  • Audio & text available
  • Contains 6 key ideas
Die Entscheidung liegt bei dir!: Wege aus der alltäglichen Unzufriedenheit by Reinhard K. Sprenger
Synopsis

Die Entscheidung liegt bei dir! bricht mit dem Glauben, dass unser Leben und unser Glück durch äußere Umstände kontrolliert werden. Denn wir haben die Entscheidungsfreiheit und können selbstbestimmt handeln. Es sind unsere eigenen Entscheidungen, die uns zum Glück führen.

Key idea 1 of 6

Du hast immer die Freiheit, eine Entscheidung zu treffen.

Manchmal ist das Leben nicht perfekt. Der Job ist langweilig, die Wohnung zu klein und im Liebesleben läuft es auch nicht so rund. Viele fühlen sich in solchen Situationen ohnmächtig und den Umständen ausgesetzt. Wir geben die Schuld ab: an den Chef, den Wohnungsmarkt, den Partner.

Dabei entsteht jede Lebenssituation aus unseren eigenen Entscheidungen. Diese Fähigkeit zeichnet den Menschen besonders aus: Er hat immer die Wahl, selbstbestimmt zu handeln.

Vergleichen wir einen hungrigen Menschen mit einem hungrigen Hund. Wenn das Essen serviert wird, geht der Hund seinem Trieb ausnahmslos nach. Der Mensch dagegen kann entscheiden. Wenn er beispielsweise vor einem dicken Steak sitzt, aber eigentlich auf seine Figur achten will, isst er vielleicht nur die Salatbeilage.

Es gibt Faktoren, die unsere Entscheidungen beeinflussen. Unsere Herkunft ist ein solcher Faktor: So entscheidet sich ein Akademikerkind mit größerer Wahrscheinlichkeit dafür, zu studieren, und das Kind eines Bauarbeiters eher für eine Ausbildung. Die sozialen Hintergründe prägen diese Entscheidungen, doch sie verhindern nie unsere Entscheidungsfreiheit.

Für jede Entscheidung tragen wir selbst die Verantwortung. Wir müssen uns nur zwei Prinzipien bewusstmachen, die zu jeder Entscheidung gehören. Das erste lautet: Wir können alles tun. Das zweite: Alles hat Konsequenzen.

Genau dieses zweite Prinzip ist es auch, das uns häufig das Gefühl gibt, wir wären in einer bestimmten Situation machtlos. Letztendlich fällt es uns schwer einzusehen, dass Konsequenzen jeder Entscheidung inhärent sind. Diese Konsequenzen nehmen uns nie die Wahlfreiheit, sie erschweren uns nur die Entscheidung.

Stellen wir uns beispielsweise eine Polizistin vor, die einen Castor-Transport sichert, was aber gegen ihre politischen Einstellungen spricht. Sie behauptet, sie habe in der Situation keine Wahl, außer den Einsatz anzutreten. Das stimmt aber nicht.

Sie kann sich durchaus entscheiden, sich auf die Seite der Demonstranten zu stellen, nur muss sie sich danach mit den Konsequenzen auf dem Polizeirevier auseinandersetzen und wird vermutlich sogar entlassen. Tritt sie an, bedeutet das einfach, dass sie die Folgen der Dienstverweigerung für ihre Karriereambitionen schwerwiegender beurteilt, als die Konsequenz gegen ihre politische Überzeugung gehandelt zu haben.

Auch wenn sie es nicht so wahrnimmt: Die Polizistin hat eine Entscheidung getroffen. Trotz größerer und kleinerer Einflüsse liegt jeder Schritt unseres Lebens nämlich in unserer Hand.

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