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Deutsch für Profis

Wege zu gutem Stil

By Wolf Schneider
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Deutsch für Profis: Wege zu gutem Stil by Wolf Schneider

Deutsch für Profis (1984) ist ein Klassiker der deutschen Sprache für alle, die beruflich oder privat viel mit Texten zu tun haben. Das Buch zeigt, worauf ein Schreiber achten muss, um seine Leser in den Bann zu ziehen und Informationen gezielt zu übermitteln.

  • Journalisten, Blogger und Autoren
  • Alle, die beruflich mit Texten zu tun haben
  • Jeder, der seinen Schreibstil verbessern möchte

Wolf Schneider wurde 1925 in Erfurt geboren. Er ist Journalist, Autor und Fernsehmoderator. Er war Leiter der renommierten Henri-Nannen-Schule und arbeitete als Sprachlehrer, Sprachkritiker und Ausbilder für Journalisten.

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Deutsch für Profis

Wege zu gutem Stil

By Wolf Schneider
  • Read in 12 minutes
  • Audio & text available
  • Contains 7 key ideas
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Deutsch für Profis: Wege zu gutem Stil by Wolf Schneider
Synopsis

Deutsch für Profis (1984) ist ein Klassiker der deutschen Sprache für alle, die beruflich oder privat viel mit Texten zu tun haben. Das Buch zeigt, worauf ein Schreiber achten muss, um seine Leser in den Bann zu ziehen und Informationen gezielt zu übermitteln.

Key idea 1 of 7

Viele Menschen verlieren den Zugang zu Informationen, weil Journalisten schlechte Texte schreiben.

Die meisten Journalisten können gut schreiben. Warum sind trotzdem so viele Texte schwer verständlich oder langweilig?

Ein Grund ist der politische und wirtschaftliche Druck, unter dem heute viele Journalisten stehen. Sie haben schlicht nicht die Zeit, an ihren Texten zu feilen. Schlimmer noch: Vielfach kommen sie nicht einmal dazu, die Dinge zu hinterfragen, um sie wirklich erklären zu können. Vermehrt kleiden sie vorgegebene Sachverhalte unhinterfragt in Worte und geben so wirre oder ungeprüfte Informationen weiter, statt den Dschungel zu lichten.

Besonders leicht machen es sich Journalisten, wenn sie irreführende Formulierungen übernehmen, z.B. indem eine Inflationsrate von 6% als „Wahrung von Preisstabilität“ bezeichnet wird. Auch wenn dieses konkrete Beispiel heute weniger aktuell ist, verdeutlicht es auf hervorragende Weise das Dilemma. Heute sind es eben Rüstungsexporte, die als Arbeitsplatzsicherung verkauft werden. Das Grundproblem ist nach wie vor: Viele Journalisten begnügen sich damit, derartige Dinge zu zitieren, anstatt sie zu erklären und selbst zu hinterfragen.

Zu dem inhaltlichen kommt außerdem der stilistische Aspekt: Zu viele Texte sind tatsächlich schlecht geschrieben. Und angesichts der vielfältigen Alternativen haben Leser heute immer weniger Geduld, sich durch ein Gestrüpp von Schachtelsätzen zu kämpfen und die Informationen in irgendwelchen Nebensätzen aufzuspüren. Auch Texte mit zu vielen Fremdwörtern schrecken ab. Wer einen Text nicht auf Anhieb versteht, wird ihn weglegen und sich anderweitig informieren, etwa im Fernsehen oder auf einem der vielen News-Portale im Internet.

Dort werden aber häufig nicht so viele Hintergrundinformationen geliefert wie beispielsweise in einer Zeitung. Daher ist es wichtig, dass in Zeitungen gut und verständlich geschrieben wird. Jeder Mensch soll sich umfassend informieren können, ohne sich durch komplizierte und schlecht geschriebene Texte zu kämpfen.

Journalisten müssen wieder lernen, den Leser zu fesseln, anstatt ihm das Lesen zu verleiden.

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