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Der unsichtbare Gorilla

Wie unser Gehirn sich täuschen lässt

By Christopher Chabris, Daniel Simons
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Der unsichtbare Gorilla: Wie unser Gehirn sich täuschen lässt by Christopher Chabris, Daniel Simons

In Der unsichtbare Gorilla (2011) lernst du, wie unsere Wahrnehmung und unser Gehirn zusammenarbeiten – und welche Fehler dabei passieren. Anekdoten und wissenschaftliche Experimente zeigen, dass wir uns für schlauer, selbstbewusster und talentierter halten, als wir es eigentlich sind.

  • Studierende der Psychologie und der Neurowissenschaften
  • Alle, die bessere Entscheidungen treffen möchten
  • Genies, die darauf warten, dass die Welt endlich versteht, wie brillant sie sind

Christopher Chabris ist Kodirektor des Neuroscience-Programms am Union College in den USA, wo er auch forscht und unterrichtet. Nebenbei ist er Schachgroßmeister und schreibt für das Wall Street Journal. Daniel Simons ist Professor für Psychologie an der University of Illinois. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit experimenteller Psychologie. 2004 wurde den beiden Autoren der IG-Nobelpreis verliehen, eine Ehrung für besonders ausgefallene wissenschaftliche Arbeiten.

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Der unsichtbare Gorilla

Wie unser Gehirn sich täuschen lässt

By Christopher Chabris, Daniel Simons
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Der unsichtbare Gorilla: Wie unser Gehirn sich täuschen lässt by Christopher Chabris, Daniel Simons
Synopsis

In Der unsichtbare Gorilla (2011) lernst du, wie unsere Wahrnehmung und unser Gehirn zusammenarbeiten – und welche Fehler dabei passieren. Anekdoten und wissenschaftliche Experimente zeigen, dass wir uns für schlauer, selbstbewusster und talentierter halten, als wir es eigentlich sind.

Key idea 1 of 8

Wir sollten unserer Intuition nicht blind vertrauen.

Wir alle haben uns schon einmal in einer fremden Stadt verlaufen und dann beschlossen, einfach unserem Bauchgefühl zu folgen, um zurück zu unserem Hotel oder Parkplatz zu gelangen. In den meisten Fällen ist das sicher furchtbar schiefgegangen. Wir sind in irgendeiner obskuren Vorstadt gelandet und mussten einen unverschämten Preis für das Taxi zurück ins Zentrum zahlen.

Das ist kein Zufall. Unsere Intuition führt uns oft in die falsche Richtung – nicht nur geografisch, sondern auch gedanklich. Dass wir unserem Instinkt dennoch so oft folgen, liegt an einer Art Modeerscheinung der letzten Jahre, die unsere emotionale Seite in Entscheidungsprozessen stärker in den Mittelpunkt stellt: „Hör auf dein Bauchgefühl“, „Tu, was dein Herz dir sagt“ und „Entscheide ganz spontan“ sind Tipps, die wir in vielen Selbsthilfe-Ratgebern lesen können.

Ein Beispiel dafür ist das Buch Blink! Die Macht des Moments. Darin argumentiert der Autor, Malcolm Gladwell, dass wir eigentlich auf jede Analyse verzichten können, wenn wir einfach unserem Instinkt folgen. Er zieht dafür das Beispiel einer bis dahin unbekannten griechischen Statue namens Kyros heran, die plötzlich auf dem Kunstmarkt auftauchte. Die Kunstkenner waren sich einig: Sie ist eine Fälschung! Und das, obwohl es keine wissenschaftliche Analyse sicher beweisen konnte. Gladwell meint, unsere Intuition sei eben nicht nur schneller, sondern auch besser als Ratio und Logik.

Fakt ist jedoch, dass die Intuition keineswegs so gut ist, wie wir immer denken. Beim Beispiel der Statue Kyros hat sie wohl funktioniert, aber es gibt zahlreiche Gegenbeispiele. 

Eines davon ist der Buchhändler Thomas J. Wise. Er fand Manuskripte von bisher unveröffentlichten Büchern bekannter Schriftsteller und verkaufte sie auf dem Markt. Buchliebhaber und -sammler waren sich einig, dass sie echt waren. Eine spätere wissenschaftliche Analyse bewies allerdings, dass es sich eindeutig um Fälschungen handelte. Wie kam es, dass sich die Buchkenner allesamt irrten?

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