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Der globale Green New Deal

Warum die fossil befeuerte Zivilisation um 2028 kollabiert – und ein kühner ökonomischer Plan, der das Leben auf der Erde r...

By Jeremy Rifkin
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Der globale Green New Deal by Jeremy Rifkin

Wir zündeln mit der Zukunft der Erde. Die gesamte globale Wirtschaft wird durch fossile Brennstoffe befeuert, doch Kohle, Gas und Öl heizen uns die Klimahölle warm. Höchste Zeit also für eine tief greifende Wende. Jeremy Rifkins Der globale Green New Deal (2019) zeigt, warum es schon bald vorbei sein wird mit der fossil angetriebenen Gesellschaft und wie die Wirtschaft der Zukunft aussehen kann. 

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  • Neugierige, die eine nachhaltige Zukunft kennenlernen möchten
  • Alle, die lebhaft an Gesellschaft, Wirtschaft und Politik interessiert sind

Jeremy Rifkin zählt zu den bedeutendsten Intellektuellen unserer Zeit. Der US-amerikanische Soziologe und Ökonom berät unter anderem die EU-Kommission und die deutsche Bundesregierung zu sozialen und wirtschaftlichen Fragen. Er ist Autor dutzender Bücher wie dem Bestseller Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft (2014).

 

Original: Der globale Green New Deal © 2020 Campus Verlag GmbH, Frankfurt am Main/New York

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Der globale Green New Deal

Warum die fossil befeuerte Zivilisation um 2028 kollabiert – und ein kühner ökonomischer Plan, der das Leben auf der Erde retten kann

By Jeremy Rifkin
  • Read in 13 minutes
  • Audio & text available
  • Contains 8 key ideas
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Der globale Green New Deal by Jeremy Rifkin
Synopsis

Wir zündeln mit der Zukunft der Erde. Die gesamte globale Wirtschaft wird durch fossile Brennstoffe befeuert, doch Kohle, Gas und Öl heizen uns die Klimahölle warm. Höchste Zeit also für eine tief greifende Wende. Jeremy Rifkins Der globale Green New Deal (2019) zeigt, warum es schon bald vorbei sein wird mit der fossil angetriebenen Gesellschaft und wie die Wirtschaft der Zukunft aussehen kann. 

Key idea 1 of 8

Die Welt von morgen braucht eine neue Infrastruktur, die uns allen gehört.

Die Menschheit hat sich einiges vorzuwerfen. Wir holzen uralte Wälder ab für ein paar Brocken schwarzer Kohle, wir schleifen Berge zu Staub für ein paar Gramm seltener Mineralien, wir fischen Ozeane leer für unsere nimmersatten Bäuche. Vor allem aber blasen wir riesige Abgaswolken in die Luft – unseres Fortschritts wegen.

Spätestens seit unsere Kinder zum Protestieren auf die Straße gehen, sollten auch wir Erwachsenen ins Grübeln kommen. Kann es weitergehen wie zuvor? Nein, das kann es nicht. Aber wie können wir in Zukunft wirtschaften, ohne dabei den Planeten zu zerstören? Dafür braucht es eine grundsätzlich neue Form des Wirtschaftens.

Zunächst müssen wir uns schnellstmöglich von den fossilen Brennstoffen wie Kohle, Gas und Öl verabschieden. Erneuerbare Energien wie Sonnen- und Windkraft werden günstiger und geben Hoffnung für einen baldigen Wandel. Darüber hinaus müssen wir Ressourcen wie Energie, Mobilität und Wissen sinnvoller verteilen. Es wird immer weniger wichtig, Ressourcen zu besitzen, als Zugang zu ihnen zu haben. Das haben Beispiele wie Carsharing, Wikipedia und Streamingdienste längst gezeigt.

Damit der Wandel verwirklicht werden kann, muss eine neue Infrastruktur geschaffen werden. Neue Stromnetze müssen gebaut und zusätzliche Kilometer Breitbandkabel gelegt werden, damit alle Menschen Zugang zu einer nachhaltigen Energieversorgung haben und die Vorteile der digitalen Welt voll nutzen können. Die Digitalisierung muss vorangetrieben, ein umfassendes Internet der Dinge geschaffen und smarte Stromnetze und Straßen mit Ladestationen für gemeinsam genutzte Elektrofahrzeuge gebaut werden.

So, wie die neue Infrastruktur genutzt werden wird, sollte sie auch entstehen und erhalten werden: durch alle. Die Infrastruktur der Zukunft muss in den Händen der Bürger und ihrer lokalen Regierungen liegen.

Wir haben uns daran gewöhnt, den Ausbau der Infrastruktur privaten Unternehmen zu überlassen. Doch dies ist ein Irrweg, denn Infrastruktur ist Allgemeingut. Sie ist die Zukunft des gemeinschaftlichen Lebens und darf nicht vom Streben nach Profit bestimmt werden. Kleine Gemeinden müssen ebenso gut an Internet sowie Strom- und Verkehrsnetze angebunden werden wie die großen Megacitys. Private Unternehmen haben daran kein Interesse, denn sie investieren nur dort, wo die großen Gewinne locken.

Was wir brauchen, ist daher lokale Mitsprache. Kommunen, Unternehmen und Hochschulen sollten sich zusammentun, um gemeinsam an der Entwicklung lokaler Infrastruktur zu arbeiten. Ganz nach dem Open-Source-Prinzip müssen Bürger über Ausschüsse an der Planung, Gestaltung und am Betrieb beteiligt werden. All das mag teuer und kompliziert erscheinen. Doch es ist möglich und notwendig.

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