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Das Survival-Handbuch digitale Transformation

Wie Sie dem Wahnsinn die Stirn bieten, den Alltag gestalten und Ihr Unternehmen fit für die Zukunft machen

By Ömer Atiker
  • Read in 12 minutes
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  • Contains 7 key ideas
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Das Survival-Handbuch digitale Transformation by Ömer Atiker
Synopsis

Wie können etablierte Unternehmen den Sprung in die moderne, digitale Welt schaffen? Diese Frage treibt viele Führungskräfte in traditionellen Betrieben um. Die Antwort lautet: Mit der richtigen Strategie und dem optimalen Mindset. Im Survival-Handbuch (2018) wird erklärt, was eine digitale Strategie ausmacht, welche Einstellung hilfreich und welche eher destruktiv ist und wie genau erfolgreich digitalisierte Unternehmen funktionieren.

Key idea 1 of 7

Die digitale Transformation beginnt im Kopf.

WhatsApp, Tinder, Lieferheld und Zalando gehören zur Digitalisierung. Design Thinking, Digital Corporate Design und das Business Model Canvas – auch das sind Bestandteile der Digitalisierung. Und trotzdem geht es bei der Digitalisierung immer noch um den Menschen.

Die zentrale Frage ist nicht: Wie kann ein Unternehmen den Sprung in die digitale Welt schaffen? Sondern: Wie kann ein Unternehmen moderne Technologien nutzen, um seinen Kunden noch besser zu helfen und seine Mitarbeiter noch besser einzusetzen?

Digitalisierung passiert zuerst im Kopf. Digitale Transformation erfordert ein umfassendes Umdenken, von der Führungsetage bis zum Angestellten. „Weiter so“ ist keine zukunftsfähige Einstellung und „Never change a running system“ stimmt nur noch bedingt. Wer nicht in die Bedeutungslosigkeit absinken möchte, muss damit beginnen, den digitalen Wandel mit neuen Augen zu sehen. Und diese neue Betrachtungsweise fängt bei dem Selbstverständnis des Unternehmens an.

Erfolgreich digitalisierte Unternehmen verstehen sich weniger als Produzenten oder Lieferanten, sondern als Lösungsanbieter. Die Automobilindustrie etwa wird zunehmend zum Mobilitätsdienstleister. Dort hat man verstanden, dass die physischen Produkte an Relevanz verlieren, Lösungen hingegen immer wichtiger werden.

Weg von den Produkten, hin zu den Lösungen! Das funktioniert umso besser, je genauer man die Kunden und ihre Wünsche und Probleme kennt. Der Waschmittelhersteller Persil z.B. weiß, dass seine Kunden saubere Wäsche haben wollen. Noch besser wäre es allerdings, wenn sie sich nicht darum kümmern müssten. Persil hat die logische Konsequenz gezogen und bietet nun einen Kundendienst an, der die Abholung, Reinigung, das Bügeln und Zurückbringen der Wäsche beinhaltet. Nicht die technische Versiertheit, sondern die Customer Experience ist hier der Schlüssel zum Erfolg.

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