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Das Peter-Prinzip

Oder Die Hierarchie der Unfähigen

By Laurence J. Peter & Raymond Hull
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Das Peter-Prinzip: Oder Die Hierarchie der Unfähigen by Laurence J. Peter & Raymond Hull

Wenn wir alle immer weiter befördert werden, sobald wir unseren Job perfekt machen – gelangen wir dann nicht irgendwann naturgemäß an die Grenzen unserer Kompetenz? Das Peter-Prinzip (1969) ist ein satirischer Exkurs in die Abgründe des klassischen Karrieredenkens. Es besagt, dass Mitarbeiter in traditionellen Hierarchien irgendwann unvermeidlich in einer Position landen, der sie nicht gewachsen sind. Diese bissigen Blinks polieren eine steile These auf Hochglanz und zeigen augenzwinkernd: Da ist durchaus etwas dran!

  • Jeder, der sich schon immer gewundert hat, warum viele Topverdiener und Führungskräfte so unfähig sind
  • Alle, die etwas gegen sinnloses Karrierestreben und Vetternwirtschaft haben
  • Freunde von kühnen Thesen und knochentrockenem Humor

Laurence J. Peter war ein kanadisch-US-amerikanischer Lehrer, Schulpsychologe, Gefängnispädagoge, Universitätsprofessor und Autor. Seine ursprünglich als Satire angelegte Streitschrift war ein weltweiter Bestseller und die darin vertretene Theorie wurde unter seinem Namen als Peter-Prinzip bekannt.

Raymond Hull war ein britisch-kanadischer Schriftsteller und Drehbuchautor, der bspw. Artikel im Männermagazin Esquire veröffentlichte, für das auch Ernest Hemingway geschrieben hatte.

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Das Peter-Prinzip

Oder Die Hierarchie der Unfähigen

By Laurence J. Peter & Raymond Hull
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Das Peter-Prinzip: Oder Die Hierarchie der Unfähigen by Laurence J. Peter & Raymond Hull
Synopsis

Wenn wir alle immer weiter befördert werden, sobald wir unseren Job perfekt machen – gelangen wir dann nicht irgendwann naturgemäß an die Grenzen unserer Kompetenz? Das Peter-Prinzip (1969) ist ein satirischer Exkurs in die Abgründe des klassischen Karrieredenkens. Es besagt, dass Mitarbeiter in traditionellen Hierarchien irgendwann unvermeidlich in einer Position landen, der sie nicht gewachsen sind. Diese bissigen Blinks polieren eine steile These auf Hochglanz und zeigen augenzwinkernd: Da ist durchaus etwas dran!

Key idea 1 of 6

In der klassischen Hierarchie landen wir früher oder später in einer Position, der wir nicht gewachsen sind.

Hast du schon einmal unter einem Chef oder Vorgesetzten gearbeitet, der dir, wenn du ganz ehrlich bist, schlicht und einfach unfähig vorkam? Dann hast du mit eigenen Augen gesehen, was das Peter-Prinzip beschreibt.

Das Peter-Prinzip wurde nach dem Schulpsychologen Laurence J. Peter benannt. Die These besagt, dass die meisten Mitarbeiter in klassischen Hierarchien so lange aufsteigen, bis sie die Stufe ihrer eigenen Unfähigkeit erreichen. Klingt nach einer steilen und bissigen These? Stimmt: Denn demnach müsste ja früher oder später jedes große Unternehmen zusammenbrechen, weil niemand mehr ordentlich seinen Job macht.

Laurence J. Peter formulierte seine These Ende der 1960er-Jahre tatsächlich als Satire. Er muss bei seinen Recherchen aber auf einen wahren Kern gestoßen sein, denn seine These wurde berühmt und ist auch ein halbes Jahrhundert später noch brisant. Lassen wir uns also auf das Gedankenspiel ein!

Der Grundgedanke ist klar: Wenn ein Mitarbeiter in einer traditionellen Betriebshierarchie seine bisherige Aufgabe optimal erfüllt, qualifiziert er sich für höhere Aufgaben. Er wird befördert. Es wird aber so gut wie nie jemand degradiert. Durch dieses Einbahnstraßen-Prinzip landet also jeder irgendwann in einem Job, für den er völlig ungeeignet ist.

Stell dir z.B. vor, eine Grundschullehrerin hat ein begnadetes Talent für den Umgang mit ihren Schülern. Sie wird für ihre hervorragende Arbeit belohnt und bekommt mehr Verantwortung an der Schule übertragen. Sie erfüllt auch die Anforderungen der neuen Rolle und wird weiter befördert. Schließlich wird sie zur Schulleiterin ernannt und stößt an die Grenzen ihrer Kompetenz. Warum?

Weil das, was sie zu einer so besonderen Lehrerin gemacht hat, hier kaum noch eine Rolle spielt: Ihr fürsorglicher Tonfall kommt im Kollegium nicht gut an und sie ist von den Verwaltungsaufgaben überfordert. Gleichzeitig verkümmert ihre eigentliche Begabung und Leidenschaft. Damit hat sie die Stufe ihrer Unfähigkeit erreicht. Sie ist in ihrer Endplatzierung angelangt, ihre Leistung rechtfertigt keinen weiteren Aufstieg mehr.

Das Beispiel erinnert uns daran, dass der kapitalistische Gedanke des Aufstiegs nicht um jeden Preis sinnvoll ist: Deine hervorragenden Skills als Softwareentwickler machen dich nicht automatisch zum erfolgreichen Unternehmensberater. Dort erwartet dich ein gewaltiger Druck und die Herausforderung, die Egos von Führungskräften zu händeln. Und das Beispiel der Lehrerin zeigt, dass eine begnadete Pädagogin nicht zwingend eine erfolgreiche leitende Verwaltungsangestellte sein muss.

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