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Das neue Lernen

heißt Verstehen

By Henning Beck
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Das neue Lernen by Henning Beck

In den Blinks zu Das neue Lernen (2020) erklären wir dir, wieso es nicht unserer menschlichen Intelligenz entspricht, Formeln, Daten und Vokabeln zu büffeln. Anstatt Wissen einfach nur stupide abzurufen, müssen wir lernen, zu verstehen. Denn erst mit einem Verständnis der Zusammenhänge können wir gelerntes Wissen anwenden und damit echte Probleme lösen.    

  • Hirnoptimierer
  • Alle, die denken, unsere Schulen müssten reformiert werden
  • Menschen, die sich für Lernforschung interessieren

Henning Beck ist promovierter Neurowissenschaftler und Autor. Beck forscht im Frankfurter Science Grammar Lab zum Thema „menschliches Lernen“, seine Texte erscheinen regelmäßig in der WirtschaftsWoche und im GEO-Magazin. Von ihm stammen die Bücher Hirnrissig (2014) und Irren ist nützlich (2017). 

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Das neue Lernen

heißt Verstehen

By Henning Beck
  • Read in 12 minutes
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Das neue Lernen by Henning Beck
Synopsis

In den Blinks zu Das neue Lernen (2020) erklären wir dir, wieso es nicht unserer menschlichen Intelligenz entspricht, Formeln, Daten und Vokabeln zu büffeln. Anstatt Wissen einfach nur stupide abzurufen, müssen wir lernen, zu verstehen. Denn erst mit einem Verständnis der Zusammenhänge können wir gelerntes Wissen anwenden und damit echte Probleme lösen.    

Key idea 1 of 7

Nicht alle Lernmethoden sind gleich effizient.

Wie kann beim Lernen besonders viel hängen bleiben? Wenn man die Frage googeln würde, käme man sehr schnell auf sogenannte Lerntypentests. Sie versprechen dir, deine beste Lernmethode zu finden, damit dir das effektive Lernen so leicht fällt wie das morgendliche Zähneputzen.

Und es klingt ja auch logisch. Der eine ist eher der visuelle Typ und lernt am besten über Schaubilder, der andere lernt stärker auditiv, für ihn sind Hörbücher besonders gut geeignet. Es scheint auf den ersten Blick schlüssig, Vorlieben und Talente ganz gezielt anzusprechen und zu nutzen. Wenn man genauer hinschaut, hat die Sache allerdings einen Haken. Als visueller Typ etwa die ganze Zeit nur mit Schaubildern zu lernen, wäre in etwa so sinnvoll, als wenn du den ganzen Tag Pizza isst, nur weil es dir besonders gut schmeckt. Stattdessen gilt beim Lernen genauso wie beim Essen: je mehr Abwechslung, desto besser!

Zusätzlich kommt es immer darauf an, wie du die verschiedenen Lernmethoden anwendest und zu welchem Zweck du lernst. Gehen wir doch einmal einige weitverbreitete Lernmethoden durch. Häufige Wiederholungen, also beispielsweise einen zu lernenden Text immer wieder zu lesen, funktionieren gut, wenn eine Prüfung unmittelbar bevorsteht. Doch langfristig bleibt bei dieser Büffelmethode meist wenig hängen.

Langfristig hilft es mehr, wenn du den Stoff in eine eigene Zusammenfassung gießt, anstatt ihn einfach nur zu wiederholen. Doch das funktioniert nur, wenn du die Informationen beim Zusammenfassen auch wirklich verarbeitest. Sprich: Du musst dich ins Zeug legen und das Gehörte oder Gelesene mit deinen eigenen Worten aufschreiben – am besten per Hand. Am Computer läufst du schnell Gefahr bloß wortwörtlich mitzuschreiben und eben nichts selbst zu verarbeiten. 

Schaubilder sind in der Regel nur dann sinnvoll, wenn du sie selbst erstellst. Beim bloßen Anschauen erleidest du am ehesten einen information overkill, weil zu viele Sinneskanäle gleichzeitig angesprochen werden.

Es gibt aber eine Methode, die besser als die herkömmlichen Methoden funktioniert: Selbstüberprüfungen. Du könntest dir zum Beispiele selbst Prüfungsfragen ausdenken und dein Wissen so überprüfen. Diese Selbsttests haben den großen Vorteil, dass du den gelernten Stoff immer wieder reaktivierst. Bei einem Test überprüfst du auch deine Erinnerung – du weißt erst mal nicht, ob deine Antwort stimmt oder nicht. Wenn du die Antwort dann mit dem richtigen Ergebnis abgleichst, verfestigt sie sich eher im Gedächtnis.

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