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Das kann doch weg!

Das befreiende Gefühl, mit weniger zu leben

By Fumio Sasaki
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Das kann doch weg! by Fumio Sasaki
Synopsis

Minimalismus ist nicht bloß ein weiterer Trend! Er ist vielmehr eine Kunst, die uns gerade in unserer schnelllebigen Zeit zu einem besseren Leben verhelfen kann. Fumio Sasakis Das kann doch weg! (2015) hilft uns zu erkennen, welche Dinge im Leben wirklich essenziell sind, und was wir im Grunde nur besitzen, um unsere Mitmenschen damit zu beeindrucken.

Key idea 1 of 7

Minimalismus reduziert das Leben aufs Wesentliche und schenkt dir kostbare Zeit.

Hast du manchmal das Gefühl, deine Wohnung platzt aus allen Nähten? Dein ganzer Besitz erschlägt dich und es graut dir schon davor, mit all dem Zeug irgendwann umziehen zu müssen? Dann ist es womöglich an der Zeit, deinen Lebensstil zu überdenken. Wie wäre es mit ein bisschen weniger von allem und dafür etwas mehr Minimalismus?

Dinge sammeln sich oft an, ohne dass man es so richtig bemerkt. Ob gut gemeinte Buchgeschenke, die man niemals lesen wird, Andenken aus fernen Ländern, die im Regal verstauben, oder technische Geräte, die in irgendeine Schublade verbannt wurden. Der Minimalismus zeigt dir einen Weg, dich von all diesem überflüssigen Krimskrams zu lösen und dich auf das Wesentliche zu besinnen.

Ein berühmtes Beispiel für die Kunst des angewandten Minimalismus ist Apple-Gründer Steve Jobs. Seine Garderobe reduzierte er auf ein einziges Outfit. Dadurch sparte er morgens nicht nur wertvolle Zeit, sondern sein wiedererkennbarer Stil wurde sogar Kult und trug letztlich zu seinem Status als Ikone bei. Auch die Arbeitsprozesse bei Apple brach er auf das Wesentliche herunter. Und schließlich sind Apple-Produkte wie z.B. das iPhone selbst ein Ausdruck minimalen Designs.

Besitz stiehlt dir viel kostbare Zeit, denn wer viel besitzt, muss sich auch um all sein Hab und Gut kümmern. So gibt es in einem großen Haus mit jeder Menge Möbeln und anderen Gegenständen darin auch viel zu putzen. Doch Zeit, die man damit verbringt, Dinge sauberzuhalten, die man eigentlich gar nicht braucht, ist vergeudete Zeit.

Reduzierst du deinen Besitz, verbringst du automatisch weniger Zeit damit, Dinge instandzuhalten, aufzuräumen und zu putzen. Die gewonnene Zeit kannst du stattdessen mit Familie und Freunden verbringen oder damit, ein Buch im Park zu lesen oder in Ruhe zu meditieren.

Der Autor hatte bspw. viele Jahre das Gefühl, ein Faulenzer zu sein, da sich die ungelesenen Bücher und unbenutzten Kameras in seiner Wohnung nur so stapelten und ihm das Gefühl vermittelten, untätig zu sein. Doch als er mit dem Ausmisten begann, bemerkte er plötzlich, dass er sich jetzt viel besser in seiner Wohnung bewegen konnte. Sogar das Putzen selbst machte ihm auf einmal Spaß, als es nur noch darum ging, die wesentlichen Dinge sauber zu halten.

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