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Das Glück wohnt neben dem Großhirn

Wie der Kopf unsere Gefühle steuert

By Jeanne Rubner und Peter Falkai
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Das Glück wohnt neben dem Großhirn: Wie der Kopf unsere Gefühle steuert by Jeanne Rubner und Peter Falkai

Was ist Glück? Jetzt mal ganz im Ernst: Wie entstehen aus elektrischen Impulsen, neuronalen Verknüpfungen und chemischen Botenstoffen all diese echten und mächtigen Gefühle? Welche Hirnareale sind an der Produktion des Glücks beteiligt – und was genau ist los, wenn uns das Glück abhanden kommt? Diese Blinks zu Jeanne Rubners und Peter Falkais Das Glück wohnt neben dem Großhirn (2018) liefern erhellende und anschauliche Antworten!

  • Alle, die wissen wollen, wie und wo Glück im Gehirn entsteht
  • Jeder, der selbst gern glücklicher wäre oder sich generell für Psychologie interessiert
  • Betroffene, die verstehen möchten, wie Depressionen und Suchterkrankungen mit dem Belohnungszentrum zusammenhängen

Jeanne Rubner ist promovierte Biophysikerin, Journalistin und Autorin. Sie leitet die Redaktion Wissen und Bildung beim Bayerischen Rundfunk und hat bereits mehrere Sachbücher zu ganz unterschiedlichen Themen veröffentlicht – von der Politik über die Geschlechterforschung bis hin zum Thema Schule und Lernen.

Prof. Dr. Peter Falkai ist Mediziner und seit 2012 Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Ludwig-Maximilians-Universität München. In seiner Forschung konzentriert er sich besonders auf die Arbeitsschwerpunkte Hirnforschung und Schizophrenie. Er hat bereits zahlreiche medizinische Fachbücher veröffentlicht.

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Das Glück wohnt neben dem Großhirn

Wie der Kopf unsere Gefühle steuert

By Jeanne Rubner und Peter Falkai
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Das Glück wohnt neben dem Großhirn: Wie der Kopf unsere Gefühle steuert by Jeanne Rubner und Peter Falkai
Synopsis

Was ist Glück? Jetzt mal ganz im Ernst: Wie entstehen aus elektrischen Impulsen, neuronalen Verknüpfungen und chemischen Botenstoffen all diese echten und mächtigen Gefühle? Welche Hirnareale sind an der Produktion des Glücks beteiligt – und was genau ist los, wenn uns das Glück abhanden kommt? Diese Blinks zu Jeanne Rubners und Peter Falkais Das Glück wohnt neben dem Großhirn (2018) liefern erhellende und anschauliche Antworten!

Key idea 1 of 8

Wir Menschen suchen seit Jahrtausenden nach dem Glück und wissen heute, dass Geld allein nicht glücklich macht.

Wann hast du dich das letzte Mal so richtig glücklich gefühlt? Und warum währt dieses wunderbare Gefühl bloß immer nur so kurz? Kann man das nicht irgendwie konservieren? Ist das Herz überhaupt am Glück beteiligt? Zeit für eine Spurensuche.

Wir Menschen suchen seit Jahrtausenden nach dem Glück. Die ersten, von deren Glückssuche wir heute noch wissen, waren Gelehrte der griechischen Antike. Schon damals gab es unterschiedliche Antworten auf die Frage, was glücklich macht. Die Hedonisten suchten das Glück in der Ausgelassenheit, indem sie Lust und Freude zelebrierten. Aristoteles setzte auf innere Werte wie Tugendhaftigkeit und soziales Engagement. Und die Stoiker glaubten gar, der Mensch müsse seine Affekte komplett unter Kontrolle bringen, um das Glück in der inneren Ausgeglichenheit zu finden.

Es gab also schon vor über 2.000 Jahren die verschiedensten Rezepte fürs Glück. Ein Blick auf das Überangebot an modernen Glücksratgebern zeigt, dass sich das bis heute nicht geändert hat. Inzwischen wissen wir aber, warum das so ist: Es kann schlichtweg kein Patentrezept geben, weil jeder Mensch Glück anders erlebt. Das sehen wir uns in den folgenden Blinks noch genauer an.

Trotzdem gibt es offenbar eine Reihe von Parallelen, die beim Glücksempfinden der meisten Menschen eine Rolle spielen. Eine davon bestätigt die alte These, dass Geld allein nicht glücklich macht. Der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Richard Easterlin stellte 1974 in einem Aufsatz eine Hypothese über den Zusammenhang zwischen Einkommen und Glück auf, die als „Easterlin-Paradox“ berühmt wurde.

Easterlin hatte Umfragen aus mehreren Jahrzehnten untersucht und herausgefunden, dass Geld zwar tendenziell glücklicher machte – aber nur, bis ein bestimmter Lebensstandard erreicht war. Jenseits davon führte mehr Geld nicht zu noch mehr Zufriedenheit. Die Zahlen deuteten sogar darauf hin, dass es wichtiger für das subjektive Glücksempfinden ist, wie viel Geld die Menschen in unserem Umfeld haben. Je gerechter der Wohlstand in einem untersuchten Land verteilt war, desto glücklicher waren dessen Bewohner.

So viel zur Theorie. Aber wie und wo genau entsteht Glück eigentlich in unserem Körper? Der nächste Blink geht im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut.

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