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Bin ich hier der Depp?

Wie Sie dem Arbeitswahn nicht länger zur Verfügung stehen

By Martin Wehrle
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Bin ich hier der Depp?: Wie Sie dem Arbeitswahn nicht länger zur Verfügung stehen by Martin Wehrle

Bin ich hier der Depp? (2013) beschreibt die heutige Arbeitswelt als ein sich unaufhörlich drehendes Hamsterrad. Mithilfe eines „Deppentests“ erkennst du, ob du selbst zu den ausgebeuteten Hamstern gehörst. Schließlich erfährst du, wie du dem allgemeinen Arbeitswahn entkommen kannst.

  • Alle, die sich im Job überlastet fühlen
  • Jeder, der nicht genug Zeit für Familie und Freunde hat
  • Menschen, die das Gefühl haben, ausgenutzt zu werden

Martin Wehrle ist Karriereberater und Sachbuchautor. Der studierte Journalist war zunächst mehrere Jahre als stellvertretender Chefredakteur tätig, bevor er in die freie Wirtschaft wechselte. Als Führungskraft in unterschiedlichen Konzernen gewann er tiefe Einblicke in die deutsche Unternehmenskultur. Er weiß aus eigener Anschauung, wie Chefs ticken. Andere Ratgeber von Wehrle sind Geheime Tricks für mehr Gehalt (2003) und Der Klügere denkt nach (2017).

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Bin ich hier der Depp?

Wie Sie dem Arbeitswahn nicht länger zur Verfügung stehen

By Martin Wehrle
  • Read in 16 minutes
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  • Contains 10 key ideas
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Bin ich hier der Depp?: Wie Sie dem Arbeitswahn nicht länger zur Verfügung stehen by Martin Wehrle
Synopsis

Bin ich hier der Depp? (2013) beschreibt die heutige Arbeitswelt als ein sich unaufhörlich drehendes Hamsterrad. Mithilfe eines „Deppentests“ erkennst du, ob du selbst zu den ausgebeuteten Hamstern gehörst. Schließlich erfährst du, wie du dem allgemeinen Arbeitswahn entkommen kannst.

Key idea 1 of 10

Deutsche Unternehmen profitieren von der Globalisierung, während Arbeitnehmer darunter leiden.

Die Globalisierung lässt die Welt immer weiter zusammenwachsen. Deutsche Unternehmen, die besonders viel exportieren, profitieren besonders davon, denn die Globalisierung erleichtert den Zugang zu weltweiten Märkten. Jahr für Jahr steigt das Volumen der deutschen Exporte.

Die ebenfalls steigenden Unternehmensgewinne werden jedoch nicht an die Arbeitnehmer weitergegeben, von den Zuwächsen profitieren nur die Aktionäre und die oberen Chefs. So sanken die Reallöhne in Deutschland in den Jahren 2000 bis 2012 sogar um 1,8%, während die großen deutschen Konzerne Rekordgewinne meldeten.

Beide Entwicklungen hängen natürlich zusammen: Damit deutsche Firmen auf dem globalen Parkett erfolgreich sein können, beuten sie ihre Arbeitnehmer aus. Sie verweigern sich Lohnsteigerungen, streichen Stellen, tendieren mehr und mehr zu befristeten Verträgen und verlangen extensiv Überstunden. Begründet wird all dies mit dem globalen Wettbewerbsdruck. Arbeitnehmer finden sich zunehmend in einer Hamsterrad-Kultur wieder, sie drehen unentwegt am Rad und treten dabei doch auf der Stelle.

Die moderne Ausbeutung hat dabei mitunter ein durchaus freundliches Gesicht. So versuchen clevere Unternehmen, ihre Mitarbeiter mit Angeboten wie Tischkicker, Fitnessstudio, Massagesalon oder auch einer Firmenkita länger am Arbeitsplatz zu halten. Auf diese Weise können etwa Meetings einfach während dieser vermeintlichen Freizeitaktivitäten stattfinden. Die Investition in solcherlei Einrichtungen zahlt sich dann schnell durch gesparte Überstundenzuschläge aus.

Die zunehmende Arbeitsbelastung hat jedoch deutliche Folgen. So erkranken immer mehr Menschen an ADHS, Bluthochdruck und Burn-out. Allein die Krankheitstage aufgrund von Burn-out stiegen zwischen 2005 und 2011 um das Elffache auf 2,7 Millionen.

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