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Aus der Welt

Grenzen der Entscheidung oder Eine Freundschaft, die unsere Welt verändert hat

By Michael Lewis
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Aus der Welt by Michael Lewis

Menschen verlassen sich in Entscheidungssituationen gerne auf ihr Bauchgefühl. Das ist nicht immer gut, denn dieses Gefühl trügt oft. Warum das so ist und welche Mechanismen dabei wirken, fanden die beiden israelischen Psychologen und ungleichen Freunde Daniel Kahneman und Amos Tversky heraus. Sie revolutionierten damit nicht nur die Psychologie, sondern das gesamte vorherrschende Menschenbild. Wie es dazu kam, beleuchten die Blinks zu Aus der Welt (2017).

  • Alle, die klügere Entscheidungen treffen möchten
  • Studierende der Psychologie
  • Alle, die am Konzept des Homo oeconomicus zweifeln

Michael Lewis ist ein US-amerikanischer Wirtschaftsjournalist und Buchautor. In seinem ersten Erfolgsbuch Liar’s Poker von 1989 verarbeitete Lewis seine Erfahrungen als Investmentbanker. Es folgten viele preisgekrönte Sachbücher, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Einige seiner Bücher wurden außerdem verfilmt, zum Beispiel Moneyball mit Brad Pitt in der Hauptrolle.

 

Original: Aus der Welt © 2017 Campus Verlag GmbH, Frankfurt am Main/New York

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Aus der Welt

Grenzen der Entscheidung oder Eine Freundschaft, die unsere Welt verändert hat

By Michael Lewis
  • Read in 18 minutes
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  • Contains 11 key ideas
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Aus der Welt by Michael Lewis
Synopsis

Menschen verlassen sich in Entscheidungssituationen gerne auf ihr Bauchgefühl. Das ist nicht immer gut, denn dieses Gefühl trügt oft. Warum das so ist und welche Mechanismen dabei wirken, fanden die beiden israelischen Psychologen und ungleichen Freunde Daniel Kahneman und Amos Tversky heraus. Sie revolutionierten damit nicht nur die Psychologie, sondern das gesamte vorherrschende Menschenbild. Wie es dazu kam, beleuchten die Blinks zu Aus der Welt (2017).

Key idea 1 of 11

Das menschliche Einschätzungsvermögen ist enorm fehleranfällig.

Als Robert Morey 2006 Sportdirektor der Baseballmannschaft Boston Red Socks wurde, fiel ihm auf, wie häufig Talent-Scouts mit ihren Voraussagen danebenlagen. Er fragte sich, wie das geschehen konnte und schaute genauer hin.

Schließlich erkannte Morey den Fehler der Scouts. Die meisten fällten ihr Urteil über ein Nachwuchstalent bereits in den ersten Momenten der Beobachtung. Danach nahmen sie alles Weitere unter dem Vorzeichen dieses ersten Gefühls wahr. Weil sie mit einer bestimmten Erwartungshaltung auf den betreffenden Spieler schauten, sahen die Scouts meistens nur das, was ihr Gefühl bestätigte.

Außerdem bemerkte der Sportdirektor, dass die Scouts dazu neigten, Anwärter, die erfolgreichen Baseballspielern ähnelten, positiver zu bewerteten. Und: Sie bevorzugten Kandidaten, die ihnen selbst ähnlich waren – äußerlich, sozial oder dem Spielstil nach. Umgekehrt wurden Anwärter schlechter eingeschätzt, wenn sie nicht dem geläufigen Bild eines Baseballspielers entsprachen.

Selbst umfangreiche Schulungen wirkten den Fehleinschätzungen der Scouts nicht entgegen. Deshalb stellte Morey das Auswahlverfahren für junge Spieler auf statistische Methoden um und führte die Red Socks so zu nie gekannten Erfolgen.

Wie irrational Menschen mitunter denken, verdeutlicht auch ein Experiment, das eine Professorin an der Harvard Business School durchführte. Sie bat Studierende, die ersten zwei Ziffern ihrer Telefonnummer aufzuschreiben. Danach sollten sie schätzen, wie viele afrikanische Staaten Mitglied der Vereinten Nationen sind.

Das verblüffende Ergebnis: Je höher die zuerst aufgeschriebene Zahl war, desto höher fiel im Schnitt auch die Schätzung der Mitgliedstaaten aus. Die Professorin klärte ihre Studierenden über diesen Zusammenhang auf und stellte ihnen anschließend eine weitere Aufgabe. Obwohl die Studierenden vorgewarnt waren, blieb es bei dieser Tendenz.

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